11 März 2019

Leopard 2A5: Diesmal ist es todernst!

Der Deutsche Leopard 2A5 war ein Schwerpunkt eines unserer letzten Aprilscherz-Events. Seitdem ist nicht viel Zeit vergangen, und wir freuen uns, euch dieses neue Toptier-Fahrzeug im Forschungsbaum der deutschen Streitkräfte präsentieren zu können - diesmal meinen wir das todernst!

Kurz gesagt: Die modernisierte Variante des Kampfpanzers Leopard 2. Sein Hauptunterschied liegt in seinem deutlich besser gepanzerten Turm, vor allem an der Front.

Geschichte

1988 begannen deutsche Ingenieure mit der Modernisierung des Kampfpanzers Leopard 2. Die Verteidigungsfähigkeit des Panzers, vor allem die Turmpanzerung, wurde verbessert. Darüber hinaus wurde das Modell 2A5 anstelle der elektrohydraulischen Variante, die in den Vorgängerversionen verwendet wurde, mit einem elektrischen Stabilisator ausgestattet.

Der Richtschütze erhielt eine verbesserte und weniger empfindliche Optik, und der Panzerkommandant - ein Panorama-Periskop mit Wärmebildkamera. Auch der Aufbau der Fahrerkabine wurde modifiziert, ebenso wie einige andere kleinere Verbesserungen am allgemeinen Design.

Dies führte dazu, dass das Modernisierungsprogramm 2A5 von den Militärs in Deutschland, Schweden und den Niederlanden offiziell genehmigt wurde. Interessant ist, dass sich die in die beiden letztgenannten Länder exportierten Modelle tatsächlich von denen unterschieden, die an die Bundeswehr ausgegeben wurden - so erhielten die Panzer der Bundeswehr beispielsweise keine zusätzliche Wannenfrontpanzerung. Die Produktion des Leopard 2A5 begann 1995. Insgesamt wurden 350 Leopard der früheren Varianten als Ergebnis des Programms kampfwertgesteigert.

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In War Thunder wird der Leopard 2A5 seinen Platz auf Rang VII im Forschungsbaum der deutschen Panzerfahrzeuge einnehmen und kann direkt nach dem 2A4 erforscht werden. Die Hauptbewaffnung, die wunderbare Rheinmetall L/44, blieb bei dieser Variante unverändert. Diese Version des Leopard erhält jedoch eine neuartige Munition, die eine noch höhere Schlagkraft als der Rest bietet - das flügelstabilisierte Pfeilwuchtgeschoss DM33 mit einer Durchschlagsfähigkeit von bis zu 480 mm.

Die auffälligste Änderung wurde am Turm vorgenommen - die Kanonenblende wurde komplett überarbeitet und jede der Seiten mit massiven Schottpanzermodulen ausgestattet, die vorne und an den Schultern des Turms zusätzlichen Schutz bieten. Diese Module sind zwar zerstörbar, aber anders als eine Reaktivpanzerung können sie mehrere Treffer aushalten, im Wesentlichen erzeugen sie auch einen vielfachen Schutz - die mehrschichtige Struktur eines solchen Moduls dient als erste Schwelle für die Umverteilung der Sprengwirkung einer HEAT-Granate oder eines Lenkflugkörpers, während der Hohlraum die Rolle der Abstandspanzerung dient.

Hinter den Modulen befindet sich die gleiche Verbundpanzerung, mit der auch die Vorgängerversionen des Leopard ausgestattet sind, aber mit fortschrittlicheren Füllmaterial zwischen den Panzerplatten. Die Seiten der Turmfront schützen das Fahrzeug zusätzlich - mit einer Schutzwirkung von bis zu 600 mm gegen kinetische und 850 mm gegen chemische Munition.

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Neben dem Turm wurde auch die Panzerung der Wannenfront verbessert. Auch wenn der deutschen 2A5 im Gegensatz zu den exportierten Modellen keine zusätzlichen Panzermodule erhielten, ermöglicht der zusätzliche Platz für differenzierte Panzerelemente einen ordentlichen Schub der frontalen Wannenpanzerung, vor allem gegen HEAT-Geschosse.

Der Leopard 2A5 erweist sich als würdiger Toptier-Panzer für eine der beliebtesten Nationen im Spiel. Gute Manövrierfähigkeit, eine präzise Kanone mit neuen, durchschlagskräftigsten Projektilen und eine nahezu perfekte Stabilisierung mit unglaublich robuster Schutzwirkung durch das neue Design des Turms. Dies sollte die mutigsten und kämpferischsten Taktiker auf dem Schlachtfeld ansprechen. Dieser neue Leopard ist ausgezeichnet - und wir meinen das todernst!


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