26 Februar 2019

Leichter Kreuzer Kirov: Krieger der Ostsee

Die Klasse Projekt 26 und 26bis besteht aus sechs sowjetischen Kreuzern, die in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre auf der Grundlage eines damals existierenden italienischen leichten Kreuzers gebaut wurden. Bald haben War Thunder-Kapitäne die Möglichkeit, das Kommando über das Typschiff der Klasse - Kirov selbst - mit der Veröffentlichung des kommenden Updates 1.87 zu übernehmen!

Kurz gesagt: Ein sowjetischer leichter Kreuzer aus den 1930er Jahren, der sich von seinen Klassenkameraden durch seine verheerende Feuerkraft unterscheidet.

Geschichte

Nach den Verwüstungen durch den russischen Bürgerkrieg war die der neu gegründeten Sowjetunion noch zur Verfügung stehende Industrie alles andere als in der Lage, große, neue Kriegsschiffe zu konstruieren. In diesem Bewusstsein suchte die Sowjetunion Hilfe aus dem Ausland, um den geplanten Ausbau ihrer Marine durchführen zu können.

Schließlich kamen die italienischen Schiffbauer hinzu, die den Sowjets die Entwürfe für den leichten Kreuzer der Condottieri-Klasse sowie die notwendigen Maschinen verkauften. Die Ingenieure modifizierten das Design weiter, um den sowjetischen Bedürfnissen gerecht zu werden, wozu unter anderem der Einbau neuer Drillingstürme gehörte. Das Projekt wurde im November 1934 als Projekt 26 genehmigt.

Es wurde geplant, insgesamt sechs Kreuzer des Projekts 26 zu bauen, die paarweise gebaut werden und verschiedene Verbesserungen gegenüber dem jeweils vorherigen Paar erhalten würden. Die Kirov als Typschiff und Prototyp der Klasse wurde im Oktober 1935 mit einer kleinen Verzögerung zum Bau freigegeben.

Die Kirov wurde Ende 1936 auf Kiel gelegt und wurde im September 1938 in der Ostseeflotte in Dienst gestellt. Nach einer kurzen Teilnahme am Winterkrieg war die Kirov nach der Invasion der Sowjetunion 1941 schnell von deutschen Minenfeldern in den Gewässern zwischen Kronstadt und Leningrad gefangen.

Das Kriegsschiff war deshalb für die meiste Zeit des Krieges in diesen Gewässern stationiert und bot den belagerten Verteidigern von Leningrad Artillerieunterstützung. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirov von einer deutschen Seemine schwer beschädigt. Nach einer Reparatur wurde das Schiff in den späten 1940er Jahren komplett überholt und Anfang der 1960er Jahre als Schulschiff umklassifiziert. Im Februar 1974 wurde Kirov jedoch schließlich zur Verschrottung verkauft, was das Ende ihrer fast vier Jahrzehnte dauernden Dienstes bedeutete.

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Die Kirov wird im Rahmen des kommenden Updates 1.87 als Neuzugang zur sowjetischen Linie der leichten Kreuzer zu War Thunder kommen. Obwohl es sich technisch gesehen um einen schweren Kreuzer handelt, haben wir uns entschieden, die Kirov als leichten Kreuzer hinzuzufügen, nicht nur, weil er von den Sowjets selbst gebaut und als solcher eingestuft wurde, sondern auch, weil seine Leistung nicht einmal annähernd derjenigen der schweren Kreuzer anderer Nationen entsprach.

Was die Kirov zu einem schweren Kreuzer macht, wird gemäß dem Londoner Marine-Vertrag der Primärbewaffnung zugeschrieben, die aus drei drei Drillings-180-mm-Hauptbatterien besteht. Diese mächtige Hauptbewaffnung kann jedem Ziel sicherlich enormen Schaden zufügen. Aufgrund der Kalibergröße der Artillerie kann jedoch nicht erwartet werden, dass die Kirov eine hohen Feuerrate aufweist.

Der Kirov konnte historisch gesehen mit ihren Hauptgeschützen nur eine sehr begrenzte Schussrate erreichen, da die Bedingungen innerhalb der wohl unterdimensiontierten Haupttürme eng waren. Dieser große Nachteil wird sich auch im Spiel widerspiegeln, denn die Kirov hat eine deutlich längere Nachladerate als alle bisherigen leichten Kreuzer.

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Ergänzt wird die Hauptbewaffnung durch sechs 100-mm-Kanonen, die auf jeder Seite des Rumpfes in Dreiergruppen aufgeteilt sind. Diese werden sich insbesondere im Nahbereich als nützlich erweisen und helfen, feindliche Schiffe abzuwehren, während die Hauptwaffen nachladen. Darüber hinaus haben die Geschütze auch Granaten mit Fernzünder, was ein ernsthaftes Argument gegen Bedrohungen aus der Luft ist. Weiterhin haben die Kapitäne der Kirov auch Zugang zu zwei dreifach-Torpedowerfern die ebenfalls auf beiden Seiten des Rumpfes montiert sind.

Die Flugabwehr der Kirov besteht jedoch aus sieben 45-mm-Kanonen und drei 12,7 mm schweren Maschinengewehren. Der Einsatz in Kombination mit den Mehrzweckgeschützen ermöglicht es, die Flugabwehr der Kirov als sehr effektiv zu betrachten, so dass sich der Kommandant des Schiffes in den kombinierten Kämpfen nicht ungeschützt gegen Bedrohungen aus der Luft fühlen muss.

Funfact: Zwei der wichtigsten Batterietürme der Kirov sind erhalten geblieben und sind heute Teil eines öffentlichen Denkmals in St. Petersburg - der Stadt, die sie einst vor der deutschen Besetzung verteidigt hat.

Der Kirov erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 36 Knoten (66,5 km/h) und ist damit vergleichbar mit bestehenden leichten Kreuzern im Spiel.

Die Kirov ist durch 50 mm Panzerung geschützt, die aus einer Gürtel- und Turmpanzerung und einer weiteren 150 mm Panzerung besteht, die die Kommandobrücke. All dies erlaubt, dass der Kreuzer anderen Schiffen der selben Klasse in Bezug auf die Panzerung nicht unterlegen ist und dass die Panzerung der Huaptgeschütze vielen von euch durchaus einen Vorteil verschaffen kann.

Insgesamt ist die Kirov ein Kriegsschiff, das mit Sicherheit mit einer einzigen Salve enormen Schaden anrichten und in den Händen eines fähigen Kapitäns viel Zerstörung verursachen kann. Nach weiteren wichtigen Parametern ist der Kreuzer ein starkes Mittelgewicht, der in den meisten denkbaren Situationen in Seeschlachten für sich selbst einstehen kann.

Der Kirov wurde bereits am Horizont gesichtet und hat Berichten zufolge den Kurs auf die Seeschlachten von War Thunder genommen, und wird mit der Veröffentlichung des kommenden Updates 1.87 erwartet. Bis dahin, ruhige See und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel, Seebären!


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