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T-64B: Wenn gut nicht gut genug ist

Während der T-64A in Dienst gestellt wurde, wurde bereits nach Verbesserungspotenzial geforscht. Die durchgeführte Weiterentwicklung führte in den 1970er Jahren schließlich zum T-64B, der unter anderem die Option erhielt, Panzerabwerhraketen über die Hauptwaffe abzufeuern. Fans sowjetischer Panzer werden gespannt auf das Update 1.77 "Advancing Storm" warten, denn der T-64B wird eines der vielen neuen Fahrzeuge sein, die demnächst zu War Thunder kommen werden!

Geschichte

Die Entwicklungsarbeiten am T-64B begannen in den frühen 1970er Jahren, als sowjetische Ingenieure an der Verbesserung der Feuerkraft für den T-64 forschten. Konkret wollten sie dem T-64 die Möglichkeit geben, Panzerabwehrraketen über ein komplexes Leitsystem durch die Hauptkanone abzufeuern. Dieser Versuch gelang und führte zum Bau des Objektes 447A.

Neben der Fähigkeit, "Kobra"-ATGMs abzufeuern, erhielt das Objekt 447 auch einen neuen Waffenstabilisator, einen modernisierten Autolader und eine verbesserte Elektronik. Da die ATGM-Fähigkeit jedoch mit hohen Produktionskosten verbunden war, wurde die Entscheidung getroffen, zwei verschiedene Versionen des verbesserten T-64 zu produzieren, eine mit und eine ohne ATGM-Fähigkeit. Die beiden neuen Panzer werden als T-64B bzw. T-64B1 bezeichnet. Die daraus resultierenden hohen Kosten des T-64B führten dazu, dass aufgrund der geringeren Komplexität und Produktionskosten weitaus mehr T-64B1 hergestellt wurden. Im Laufe der Jahre wurden die T-64 kontinuierlich modernisiert und verbessert, wobei viele neue Funktionen integriert wurden, die ihre Leistungsfähigkeit und Lebensdauer verlängern sollten. Man kann mit Sicherheit sagen, dass die späteren Kampfwertsteigerungen des T-64 und seiner Prototypen den Grundstein für die Einführung neuer sowjetischer Panzer wie den T-72 und T-80 gelegt haben. Tatsächlich wurden die meisten Verbesserungen der jüngeren sowjetischen Kampfpanzer zunächst auf dem Fahrgestell des T-64 erprobt.

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In War Thunder wird der T-64B eine neue Ergänzung von Rang VI des sowjetischen Panzerbaumes sein und Panzerkommandanten mehr taktische Optionen und Flexibilität auf dem Schlachtfeld bieten. Während der T-64B viele Eigenschaften von seinem Vorgänger, dem T-64A, geerbt hat, besitzt es einige bemerkenswerte Verbesserungen gegenüber seinem älteren Bruder. Eine solche Verbesserung ist z.B. die Option, die 9M112 "Kobra" Panzerabwehrrakete durch die Hauptwaffe abzufeuern. Der Kobra ist funklenkgesteuert und kann daher vom Spieler mit dem Visier leicht gesteuert werden, anstatt mit den Bewegungstasten. Allerdings müssen aufstrebende Kommandanten des T-64B eine Einschränkung beachten, die mit dieser Kampfwertsteigerung einhergeht, die sich insbesondere auf die Munitionsauslastung auswirkt. Obwohl der T-64B die gleiche Anzahl von Panzergraneten tragen konnte wie das Vorgängermodell, wurden die Panzerbesatzungen oft angewiesen, neben ein paar ATGMs vor allem konventionelle Munition zu laden. Diese Beschränkung wird sich auch im Spiel widerspiegeln, so dass der Spieler nur eine Handvoll ATGMs in die Schlacht bringen kann, während er den T-64B steuert.

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Eine weitere Änderung, die den T-64B von seinem Vorgänger unterscheidet, ist der verbesserte Panzerschutz an den vorderen Teilen der Wanne und des Turms.

Die Kompositpanzerung auf dem Turm mit eingelegten Platten aus gehärteter Panzerung wurde während der Produktion von Т-64А ersetzt. Diese Konstruktion hatte eine schlechte Überlebensfähigkeit: Nach mehreren Treffern konnten Schweißnähte an der Rückseite der Platte zerstört werden. Der neue Turm war mit einer Ultraporzellan-Kugelfüllung ausgestattet, so dass er bei gleichem Panzerschutz eine wesentlich bessere Überlebensfähigkeit und weniger Masse aufwies. Ab 1983 erhielt auch die obere Frontplatte des Rumpfes des T-64B einige Änderungen in ihrer Zusammensetzung, die zu einem größeren Schutz gegen alle Geschosstypen führten. Neben diesen wichtigen Änderungen erhielt der T-64B auch eine am Turm montierte Nebelmittelwurfanlage "Tucha" und ein schweres NSVT-Maschinengewehr, das in die Kommandantenkuppel zur Abwehr von Tieffliegern eingebaut wurde. Die eingebauten Änderungen sollten den aufstrebenden T-64B-Kommandanten eine größere Anzahl taktischer Optionen bieten und ihre allgemeine Flexibilität und Effektivität auf dem Schlachtfeld erhöhen.

Der T-64B Mod. 1984 kommt als Teil des Updates 1.77 "Advancing Storm" zu War Thunder auf Rang VI des sowjetischen Bodentruppenbaumes. Bleibt auf dem Laufenden, um mehr über das nächste große Update für War Thunder zu erfahren. Bis dann!


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