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Fiat BR.20 DR - Ein schonungsloser Warbird
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Ab heute erhalten alle Spieler von War Thunder Zugang zu Rang I des italienischen Forschungsbaums. Einige Spieler haben bereits “12 Pfeile” erspielt und haben nun Zugang zum gesamten Italienischen Forschungsbaum!

Die Fiat BR.20 DR “Cicogna” (“Storch”) ist ein zweimotoriger mittlerer Bomber, der hauptsächlich von Italien und Japan im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Auch wenn die Einsatzländer verschiedene Ansichten zu dem Flugzeug besaßen, blieb die BR.20 bis zum Ende des Krieges der Standardbomber der italienischen Luftwaffe und war eines der meistgebauten Flugzeuge Italiens. Über dem heißen Wüstensand Nordafrikas bis zu den Reisterrassen Chinas wurde die BR.20 eingesetzt und ist jetzt bereit für die virtuellen Schlachtfelder von War Thunder im Update 1.69 “Regia Aeronautica”.

Die BR.20 DR Cicogna (“Storch”) ist ein italienischer zweimotoriger mittlerer Bomber, der von Fiat entwickelt wurde. Der Storch besitzt eine bewegende Geschichte, die mit dem Jungfernflug 1936 begann und mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 abschloss.

Geschichte

Die Geschichte der BR.20 beginnt im Jahre 1934, als die Regia Aeronautica Konstruktionsvorgaben für einen neuen Bomber vorlegte. Fast alle italienischen Flugzeughersteller reichten Konzepte ein, von denen drei ausgewählt wurden. Darunter die BR.20 von Fiat. Fiat konstruierte und entwickelte das neue Flugzeug in Eile, die Konstruktion wurde im folgenden Jahr fertig gestellt und der Prototyp war 1936 bereit für die Erprobung. Zur Freude des Testpiloten zeigte die BR.20 ein positives Flugverhalten. Wichtiger jedoch war die hohe Bombengenauigkeit, die der Storch während den Erprobungen zeigte. Der Storch hatte bei einer Flughöhe von 4500 Meter nur eine Streuung von 11 m vom festgelegten Ziel. Diese  hohe Genauigkeit konnte durch die sehr gute Sicht des Bombenschützen und mit horizontal gelagerten, anders als in der Praxis üblicherweise vertikal gelagerten Bomben, erreicht werden. Die Leistung beeindruckte die Regia Aeronautica nachhaltig, woraufhin schnell eine Bestellung der ersten Varianten in Auftrag gegeben wurde.  

Nachdem die ersten Modelle im Spätsommer 1936 von ihren Einheiten übernommen wurden, drückten die Piloten und Mechaniker ihre Bedenken gegenüber den Nachteilen des Flugzeugs aus. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem unzuverlässigen und schwer zu wartenden Sternmotor Fiat A. 80 R.C. 41. Trotzdem erhielt die BR.20 ihre Feuertaufe im Spanischen Bürgerkrieg, wo sie dank ihrer Geschwindigkeit, Zähigkeit und Verteidigungsfähigkeiten gut abschnitt. Diese Qualitäten erregten viel Aufmerksamkeit von anderen Nationen, besonders Japan, das seine veralteten Bomber vom Typ Mitsubishi Type 93 durch neue Bombertypen ersetzen wollte.

Tief beeindruckt durch die Fähigkeiten des Flugzeuges bestellte Japan 82 BR.20 für die eigene Luftwaffe und bezeichnete sie als “I-Shiki Modell 100” (der alliierte Codename lautete “Ruth”). Nach den ersten Kampfeinsätzen in Asien im Sommer 1938, äußerten sich die japanischen Besatzungen der BR.20 negativ über den Bomber, hauptsächlich über die Zuverlässigkeit der Motoren und die Feuerkraft. Dies führte dazu, dass der Bomber schnell aus dem Fronteinsatz gezogen wurde. Nach dem letzten Einsatz bei der Japanischen Luftwaffe 1939 wurde die BR.20 nur noch zu Ausbildungszwecken genutzt und bis Ende 1941 außer Dienst gestellt.

Anders als Japan, wurde die BR.20 in Italien nicht nur in größeren Stückzahlen, sondern auch durch den ganzen Krieg hindurch eingesetzt. Für die gesamte Dauer des Konflikts war die BR.20 der Standardbomber Italiens, der über Frankreich, Malta und Nordafrika eingesetzt wurde.

Insgesamt wurden über 500 BR.20 Störche in verschiedenen Varianten zwischen 1936 und 1943 gebaut, einschließlich der nach Japan exportierten Maschinen.

In War Thunder bietet die BR.20 Piloten eine solide Bombenplattform, fähig dem Gegner viel Schaden zuzufügen und relativ viel Schaden einstecken zu können. Die beiden Motoren Fiat A.80 R.C. 41 bieten jeweils 986 PS und beschleunigen den Storch auf bis zu 430 km/h in einer Höhe von 4000 m. Sollte der Storch überraschend von feindlichen Jägern angegriffen werden, kann er sich mit drei Geschützständen, die fast den gesamten Flugzeugrumpf abdecken, wehren. Die Geschützstände in der Nase und em Bauch des Flugzeugs besitzen ein einziges Breda-SAFAT 7.7 mm Maschinengewehr, der Turm am Heck besitzt jedoch eine Zwillingslafette vom gleichen MG.



Die BR.20 Cicogna kann bis zu 1600 Kg Bomben mitführen und erlaubt es den Spielern, die Bombenlast nach ihren Bedürfnissen mit verschiendenen Kalibern an Bomben anzupassen, von 50 bis 800 Kg Bomben.


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Die Version, die mit dem Update 1.69 “Regia Aeronautica” zum Spiel hinzugefügt wurde, ist die erste Produktionsvariante der BR.20 mit dem Breda D.R. Geschützturm. Der Storch operiert von den ersten Rängen des italienischen Forschungsbaums der Flugzeuge aus und stellt das Rückgrat der italienischen Bomberflotte dar, genau wie sein historisches Vorbild!


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Euer Team von War Thunder

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