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L-62 ANTI II: Finnische Wahl

Der L-62 ANTI II ist ein schwedischer Flakpanzer, der Anfang der 1930er Jahre von AB Landsverk auf der Grundlage ihres leichten Panzers L-60 entwickelt wurde. Obwohl er nur in kleinen Stückzahlen gebaut und hauptsächlich von anderen Nationen eingesetzt wurde, wird der L-62 ANTI II eine von vielen interessanten Einheiten sein, die im schwedischen Forschungsbaum der Panzer auf die Kommandanten warten und als Teil des Updates 1.97 zu War Thunder kommen!

Kurz gesagt: Ein schwedischer Flakpanzer aus den frühen 1940er Jahren, die auf der Basis des leichten Panzers Landsverk L-60 entwickelt wurde und eine einzelne 40 mm Bofors-Kanone in einem offenen Turm besitzt.

L-62 ANTI II, Flugabwehrpanzer, Schweden, Rang III.

Pro

  • Durchschlagsstarke 40-mm-Kanone von Bofors
  • Effektiv gegen Luft- und leichte Bodenziele

Contra

  • Verwundbarer, oben offener Turm
Geschichte

Die Entwicklung des L-62 begann 1931, als sich Landsverk entschied, ihren leichten Panzer L-10-in ein Flugabwehrfahrzeug umzuwandeln, als Teil eines Plans zur Schaffung einer Reihe von Fahrzeugen, die für den Export bestimmt waren. Während der Entwicklung schuf Landsverk jedoch den weiterentwickelten Panzer L-60, was zu der Entscheidung führte, die Entwicklung des L-62 auf diesem Fahrgestell anstelle des zuvor verwendeten L-10 fortzusetzen.

Der erste Prototyp des L-62, ANTI I genannt, wurde Ende der 1930er Jahre parallel zum L-60 gebaut und erprobt. Während das schwedische Militär kein Interesse an der Beschaffung des L-62 bekundete, erwarb das ungarische Militär die Produktionslizenz sowohl für den L-60 als auch für den L-62, was zu den ungarischen Panzern 38M Toldi- und 40M Nimród führte.

Landsverk setzte die Entwicklung des L-62 bis in die frühen 1940er Jahre fort und schuf 1941 eine weiterentwickelte Version des L-62, der ANTI II genannt wurde. Die verbesserte Version wies eine neue Wanne und einen neuen Turm auf, und das deutsche Getriebe wurde gegen ein schwedisches ausgetauscht.

Insgesamt wurden sechs L-62 ANTI II gebaut, die alle von Finnland gekauft und anschließend während des restlichen Zweiten Weltkriegs eingesetzt wurden. Die L-62 überstanden den Krieg und wurden in der Nachkriegszeit und bis zu ihrer Außerdienststellung im Jahr 1966 als Trainingsfahrzeuge eingesetzt.

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In War Thunder wird der L-62 ANTI II eines von vielen interessanten Fahrzeugen sein, die im Forschungsbaum der schwedischen Landstreitkräfte auf die Panzerkommandanten im kommenden Update 1.97 warten. Als Flugabwehrfahrzeug auf Rang III ist der L-62 ANTI II eine hochflexible Maschine, die in ihrer vorgesehenen Rolle sowohl Flugzeuge als auch leicht gepanzerte Bodenfahrzeuge dank ihrer zwar langsam feuernden, aber sehr schlagkräftigen 40-mm-Bofors-Kanone bekämpfen kann!

Wie bereits erwähnt, ist das wichtigste Mittel des L-62 zur Bekämpfung von Feinden verschiedener Art die 40 mm Bofors-Kanone, die in einem vollständig rotierbaren, oben offenen Turm montiert ist. Obwohl sie sich mit ihrer Feuergeschwindigkeit von 120 Schuss pro Minute am etwas niedrigeren Ende des Spektrums befindet, macht die bekannte 40-mm-Bofors dies dadurch wett, dass sie sehr präzise und ausgesprochen effektiv ist, sobald ein Projektil das Ziel erreicht.

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Apropos Munitionsoptionen: Panzerfahrer werden die Wahl zwischen zwei Arten von AP-Munition und einer HE-Munition haben, die in allen Gurten serienmäßig enthalten sind. Was die AP-Munition betrifft, so ist die Slpprj m/42 eine APC-Granate mit guten Penetrationswerten auch auf mittlere Entfernungen, während die Slhpgr m/43 eine SAP-Granate mit Sprengstofffüllung ist, bei der die rohe Durchschlagskraft gegen einen erhöhten Schaden nach dem Durchschlagen eingetauscht wird.

Der L-62 ANTI II wird von einem einzelnen 148 PS starken Scania-Vabis 1664 Benzinmotor angetrieben, der dem Fahrzeug eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h auf befestigten Straßen verleiht. Auch wenn der Motor bei der Betrachtung seiner Leistung etwas schwächer erscheint, ist es erwähnenswert, dass der L-62 mit knapp über 10 Tonnen ein relativ leichtes Fahrzeug ist. Als Ergebnis hat der ANTI II eine vergleichbare Gesamtmobilität wie andere Flakfahrzeuge, die auf seinem Rang zu finden sind.

Diese Leichtigkeit ist jedoch darauf zurückzuführen, dass der L-62 ANTI II kaum über einen wirksamen Panzerschutz verfügt. Tatsächlich ist der L-62 mit nur 13 mm Panzerung an den stärksten Stellen höchstens ausreichend gegen Schrapnelle geschützt, während alles, was größer ist als Maschinengewehrkugeln, keine Probleme hat die dünnen Panzerplatten zu durchschlagen und die Besatzung und die Module dahinter zu beschädigen. Darüber hinaus macht der oben offene Turm den L-62 sehr anfällig für Beschuss durch Flugzeuge und Maschinengewehre von anderen Bodenfahrzeugen - ein Nachteil, den man bei der Aufstellung auf dem Schlachtfeld im Hinterkopf behalten sollte!

Der L-62 ANTI II kommt als Teil des Schwedischen Forschungsbaums der Panzer im bevorstehenden Update 1.97 zu War Thunder und wird alle Panzerfahrer in den mittleren Rängen erwarten. Bleibt in der Zwischenzeit auf dem Laufenden, um weitere Informationen über das nächste große Update zu erhalten, das auf das Spiel zukommt. Bis dahin und Weidmannsheil!

Wir erinnern die Spieler daran, dass die Besitzer der Early-Access-Pakete Zugang zum Forschungsbaum der schwedischen Bodentruppen haben werden, wenn das Update 1.97 "Viking Fury" veröffentlicht wird.


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