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Pvkv II: Glaskanone

Der Pvkv II ist ein experimenteller Jagdpanzer, der Anfang der 1950er Jahre als Notlösung für das schwedische Militär entwickelt wurde, da zu Beginn des Kalten Krieges keine modernen Panzer zur Verfügung standen. Als Teil des neuen schwedischen Forschungsbaums der Panzer werden Panzerfahrer die Chance haben, diesen interessanten Prototyp im kommenden War Thunder Update 1.97 auf Herz und Nieren zu prüfen!

Kurz gesagt: Ein früher Prototyp eines schwedischen Jagdpanzers aus dem Kalten Krieg, der auf dem Strv m/41 basiert und mit einer umgebauten 75-mm-Flugabwehrkanone bewaffnet ist.

Pvkv II, Jagdpanzer, Schweden, Rang III.

Pro

  • Ausgezeichnete 75-mm-Kanone
  • Gute Mobilität
  • Komplett rotierbarer Turm

Contra

  • Leicht gepanzert
  • Relativ geringe Feuerrate
Geschichte

In den unmittelbaren Nachkriegsjahren und beim Eintritt in den Kalten Krieg war Schweden für einen möglichen neuen Konflikt nicht ausreichend gerüstet. Insbesondere bei den Panzern verließ sich das schwedische Militär hauptsächlich auf veraltete, leichte Panzer und Jagdpanzer aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, während es nur eine Handvoll moderner Fahrzeuge besaß, die den neuesten Anforderungen entsprachen.

Obwohl die zwingende Lösung des Problems in der Beschaffung geeigneter neuer Panzer bestand, war dies für das schwedische Militär in der Nachkriegszeit keine Option, da die Streitkräfte vielen Haushaltskürzungen unterworfen waren und somit keine ausreichenden Mittel für die Beschaffung neuer Fahrzeuge zur Verfügung standen.

Stattdessen stellte das schwedische Militär eine Reihe von Anforderungen, um die vorhandenen Panzer in leistungsfähigere Jagdpanzer umzuwandeln, indem sie mit großkalibrigen Flugabwehrkanonen bestückt werden sollten. Die Umrüstung sollte schnell und sehr kosteneffektiv erfolgen und als Notlösung für das vorliegende Problem dienen.

Eines der Fahrzeuge, die im Rahmen dieses Programms entstanden, war der Pvkv II - ein Strv m/41, der zu einem Jagdpanzer umgebaut wurde, indem der alte Turm durch einen neuen mit einer umgebauten 75-mm-Flugabwehrkanone ersetzt wurde. Obwohl er sich bei Vergleichstests mit dem AMX-13 als fähiges Fahrzeug erwies, wurden nur zwei Prototypen gebaut, da das schwedische Militär 1953 den Strv 81 (Centurion Mk.3) bald übernahm, so dass weitere Arbeiten an dem Projekt überflüssig wurden.

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In War Thunder wird der Pvkv II auf Rang III des brandneuen schwedischen Forschungsbaums der Panzer sehnsüchtig auf Panzerfahrer im kommenden Update 1.97 warten. Obwohl er wie ein deutscher Marder III aussieht, der während des Zweiten Weltkriegs im schwedischen Exil zu leben schien, handelt es sich in Wirklichkeit um einen in Schweden gebauten Panzer, der einige bemerkenswerte Unterschiede mit sich bringt, die ihn von seinem deutschen Doppelgänger unterscheiden.

Eines der auffälligsten visuellen Merkmale des Pvkv II ist sein vertraut aussehendes Fahrgestell. Dies ist nicht verwunderlich, da das Fahrgestell direkt vom Strv m/41 stammt - einer schwedischen Lizenzversion des tschechoslowakischen Pz.Kpfw. 38(t). Der einzige bemerkenswerte Unterschied zum Fahrgestell im Vergleich zur ursprünglichen Konstruktion besteht in einem leistungsstärkeren 165 PS-Motor, der dazu dient, den durch den Umbau zum Jagdpanzer verursachten Gewichtszuwachs auszugleichen.

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Apropos Jagdpanzerumbauten: Der seltene, oben offene Turm mit einer 75-mm-Kanone ist genau das, was den Strv m/41 in einem vollwertigen Jagdpanzer verwandelt! Die 75mm-Kanone, eine umgebaute Flugabwehrkanone, hat sehr günstige ballistische Eigenschaften und kann zwei Arten von panzerbrechenden Granaten abfeuern - ein Hartkernprojektil und eines mit explosiver Füllung. Dies, kombiniert mit guten vertikalen Richtwinkeln und der Tatsache, dass der Turm vollständig rotierbar ist, macht den Pvkv II zu einem hochwirksamen Jagdpanzer, der unter verschiedensten Kampfbedingungen die selben tödlichen Ergebnisse erzielen kann.

Allerdings hat der Pvkv II auch einige erhebliche Nachteile, die angehende Kommandanten dieser Maschine beachten sollten, bevor sie in die Schlacht ziehen. Der am meisten gefährdete Teil der Pvkv II - der Turm - ist nur 15 mm stark an den stärksten Stellen gepanzert und bietet darüber hinaus keinerlei Schutz für die Besatzung vor Beschuss durch Flugzeuge von oben.

Dies und eine vergleichsweise langsame Feuergeschwindigkeit von nur 6 Schuss pro Minute machen den Pvkv II zu einer echten "Glaskanone", die bei richtiger Verwendung enormen Schaden anrichten kann, aber auch leicht zu pulverisieren für Gegner ist, die sie unvorbereitet erwischen.

Wir erinnern die Spieler daran, dass die Besitzer der Early-Access-Pakete Zugang zum Forschungsbaum der schwedischen Bodentruppen haben werden, wenn das Update 1.97 "Viking Fury" veröffentlicht wird.


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