3 Juli 2018

Projekt 206: Der rote Deutsche

Kurz gesagt: Ein schnelles und tödliches sowjetisches Torpedoboot auf Rang II des deutschen Marinebaumes, ausgestattet mit Schnellfeuer-Maschinenkanonen und vier Torpedorohren.

Geschichte

Das Projekt 206, auch bekannt unter dem NATO-Codenamen "Shershen-Klasse", war eine Klasse sowjetischer Torpedoboote, die in den späten 1950er Jahren als Ersatz für das Projekt 183 "Bolschewiki" entwickelt wurden. Das neue Projekt 206 wurde nach ähnlichen Prinzipien wie die Bolschewiki entwickelt, nämlich geringe Produktionskosten und einfache Wartungsmöglichkeiten. Darüber hinaus sollten die Torpedoboote vom Typ Projekt 206, ähnlich wie der vorangegangene Typ, in Küstennähe und bei schönem Wetter eingesetzt werden.

Das erste Boot der Klasse wurde 1960 fertiggestellt und bei der sowjetischen Marine in Dienst gestellt. Drei sowjetische Werften produzierten die Torpedoboote der Klasse 206 in der UdSSR, aber einige von ihnen wurden in Teilen nach Jugoslawien geliefert und ihre Montage wurde von jugoslawischen Arbeitern vor Ort durchgeführt. Die Torpedoboote der Klasse 206 wurden neben der Sowjetischen Marine, auch von der DDR Volksmarine, Jugoslawien, Bulgarien, Ägypten, Vietnam, Nordkorea und einigen anderen Nationen mit nur wenigen Schiffen eingesetzt. Das Projekt 206 wurde in den 90er Jahren von den meisten Einsatzstaaten ausgemustert genommen, während Ägypten und Vietnam in den 2000er Jahren noch einige Projekt 206 einsetzten.

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In War Thunder ist das Projekt 206 als Torpedoboot auf Rang II des deutschen Marinebaumes im Marine-Betatest verfügbar. Im Vergleich zu seinem Vorgänger - dem Projekt 183 "Bolschewik" - ist das Projekt 206 in fast jeder Hinsicht effektiver im Einsatz und erhöht damit die Kampfkraft der Schiffe um ein beachtliches Maß. Die Hauptbewaffnung des Projekt 206 besteht aus zwei voll drehbaren Mehrzweck-Zwillingstürmen mit einem Kaliber 30 mm, von denen einer auf der Back und der andere auf dem Achterschiff installiert ist. Obwohl diese Kanonen gute ballistische Eigenschaften und reichlich Munition besitzen, müssen die Spieler die Tendenz zur Überhitzung der Kanonen sehr schnell zur Kenntnis nehmen. Dies bedeutet, dass Kapitäne von kurzen Feuerstößen Gebrauch machen müssen, um eine Überhitzung im Eifer des Gefechts zu vermeiden.

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Fun Fact: Jugoslawien war das einzige Land, das die Boote aus den von der UdSSR gelieferten Teilen zusammenbaute. Insgesamt wurden 11 Boote in zerlegter Form nach Jugoslawien geliefert. Alle anderen Betreiber erhielten die von der Sowjetunion vorgefertigten Boote.

Zusätzlich ist das Projekt 206 mit je zwei Torpedorohren auf jeder Seite des Bootes ausgestattet, so dass ihr noch größere Ziele angreifen könnt, wie Zerstörer und Kreuzer, sowie 12 Wasserbomben, die nach eigenem Ermessen des Spielers ausgerüstet werden können. Auf den Spuren der Bolschewik ist das Projekt 206 natürlich auch ein sehr schnelles Boot. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Knoten (83 km/h) gehört das Projekt 206 derzeit zu den schnellsten Kriegsschiffen von War Thunder.

Wolltet ihr schon immer euren Feinden Tod und Zerstörung im halsbrecherischen Tempo bringen? Das Projekt 206 macht es möglich, und es wartet bereits auf euch in der Closed Beta-Testphase der War Thunder Marine!

Marine Closed Beta


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Euer War Thunder Team

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