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31 Mai 2016

Sturer Emil


Erst vor kurzem haben wir den Aufbau des deutschen Fahrzeugbaums überarbeitet und den Panzerabwehr-Selbstfahrlafetten mit offenem Aufbau eine eigene Linie beschert. Neben den zwei Marder-Ausführungen als bekannte Kriegsgrößen zogen dabei drei völlig neue Fahrzeuge in diese überarbeitete Linie ein, die sich seitdem größter Beliebtheit unter den deutschen Panzerfahrern erfreuen: Panzerjäger I, Dicker Max und Nashorn. Alle drei haben gemein, dass sie nur über geringen Panzerungsschutz verfügen, gleichzeitig aber jeden möglichen Gegner problemlos mit ihren exzellenten Hauptgeschützen zerstören können.​

Allerdings betrachten wir die Arbeit an eben jener Fahrzeuglinie noch nicht als abgeschlossen und möchten euch in diesem Zusammenhang einen Held des neuen Updates präsentieren, den Sturen Emil!

Der ‘Sture Emil’, auch bekannt als 12,8cm Selbstfahrlafette auf VK3001(H), ist ein schwerer deutscher Panzerjäger der 1942 das Licht der Welt erblickte. Als Hauptbewaffnung diente das gewaltige K.40 L/61 Geschütz das, wie ihr sicherlich richtig erraten habt, über ein Kaliber von 12,8cm verfügte. Damit war der Panzer in der Lage, jeden sowjetischen Panzer nicht nur von 1942, sondern sogar noch von 1945 problemlos zu vernichten. Dennoch entschied sich das deutsche Oberkommando nur zum Bau zweier Prototypen, Max und Moritz, die an der Front erprobt wurden. Warum? Nun, das schauen wir uns nun an.



Die Arbeit am ‘Sturen Emil’ begann bereits 1939, als die deutsche Wehrmacht nach einem effizienten Mittel gegen die als Marginot-Linie bekannte, schwer befestigte Verteidigunglinie an der deutsch-französischen Grenze suchte. Doch um 1942 hatte sich die Kriegslage grundlegend geändert: Frankreich war bereits besiegt und Deutschland kämpfte im Osten einen Krieg völlig anderer Art gegen die Sowjetunion. Zu Beginn von Unternehmen Barbarossa, als die Wehrmacht erstmals auf die sowjetischen Panzermodelle T-34 und KV-1 stieß, wurde der Ruf nach zusätzlicher Feuerkraft wieder laut. Den deutschen Panzerabwehrkanonen, häufig im Kaliber 3,7cm oder 5,0cm, fehlte es an Durchschlagskraft und einzig und allein die großkalibrige Flugabwehr hatte sich als effektives Werkzeug bei der Bekämpfung sowjetischer Panzer bewiesen. Neben der berühmten 8,8cm Flak, aus der später unter anderem das Hauptgeschütz für den berüchtigten Tiger-Panzer hervorgehen sollte, zeigte auch die 12,8cm Flak 40 überzeugendes Potential.

Eine Selbstfahrlafette auf Basis der Wanne des experimentellen VK3001(H) in Kombination mit einer für den Panzerkampf abgewandelten 12,8cm Flugabwehrkanone hatte beste Chancen, sich als die deutsche Trumpfkarte gegen die sowjetischen Panzer zu erweisen. Aus diesem Grund wurde der ursprünglich als Sturmpanzer klassifizierte Sture Emil nun als Panzerabwehr-Selbstfahrlafette erprobt.


Wie erwartet erwies sich das Fahrzeug in der Erprobung als unglaublich zerstörerisch gegen gegnerische Panzerung. Da zur selben Zeit allerdings auch der Tiger-Panzer die Fabrikhallen verließ, wurde der schwächer gepanzerte und schwerer zu handhabende Sture Emil nicht für die Massenproduktion ausgewählt. Da das 8,8cm Geschütz nach Ansicht der Wehrmacht die praktikablere Variante war, waren Max und Moritz, die 1942 an der Front eingesetzt wurden, die ersten und letzten Fahrzeuge ihrer Art.

Die Rolle dieses neuen Panzerjägers in den Schlachten verbundener Waffen in War Thunder ist unkompliziert: Entwickelt um vorrückende Verbündete zu unterstützen, gibt der Sture Emil präzises und tödliches Deckungsfeuer. Da es an schwerer Panzerung mangelt und auch das Fahrverhalten Wünsche offenlässt, positioniert sich der kluge Panzerkommandant dort, wo er mit Hilfe des Fernglases auf sichere Distanz Kontrolle über das Schlachtfeld behält und nur schwer flankiert werden kann. Denn er kann sich gewiss sein, dass den Granaten seines 12,8cm Geschützes kein Gegner widerstehen kann. Die Panzergranaten der K.40 L/61 ähneln der Munition des Jagdtigers und gehören damit zu den stärksten Granaten im gesamten Spiel was die Zerstörungskraft nach erfolgreichem Durchschlag angeht, was sie ihrer großen Sprengstoffzuladung verdanken. Hinzu kommt, dass die Wanne und der Aufbau des Sturen Emil dem Geschütz ein vorteilhaftes Richtfeld bieten, das - übrigens genau so wie beim Dicken Max - auf bis zu -15° abgesenkt werden kann! Trotz dieser Vorteile sei zu bedenken, dass die maximale Munitionszuladung von nur 15 Granaten einen geduldigen Abzugsfinger verlangt, denn die Rückkehr zur Basis kann in diesem Fahrzeug ein langer und wohlmöglich gefährlicher Vorgang sein.


Download Wallpaper: 1280x1024 | 1920x1080 | 2560x1440


Bereitet euch auf diesen Neuzugang in der neuen Linie offener Panzerjäger des deutschen Fahrzeugbaums vor. Der Sture Emil wartet mit Update 1.59 ‘Flaming Arrows’!


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