17 Mai 2019

Furutaka: Bereit für den Krieg

Die Furutaka ist das Typschiff ihrer Klasse und gleichzeitig der erste schwere Kreuzer, der in den 1920er Jahren von der kaiserlichen japanischen Marine in Auftrag gegeben wurde. Eine hochmodernisierte Version der Furutaka wird als schwerer Kreuzer für alle aufstrebenden Kapitäne an der Spitze des kommenden japanischen Marinebaum im Rahmen des Updates 1.89 von War Thunder zur Verfügung stehen!

Kurz gesagt: Das Typschiff ihrer Klasse bietet beeindruckende Feuerkraft auf Kosten der Mobilität.

Geschichte

Die Furutaka, obwohl das Typschiff ihrer Klasse, wurde erst nach ihrem Schwesterschiff Kako im Dezember 1922 auf der Mitsubishi-Werft in Nagasaki auf Kiel gelegt. Obwohl der Bau der Furutaka später begann von ihrem Schwesterschiff, wurde sie früher fertig gestellt und im März 1926 von der IJN in Dienst gestellt.

In der Zwischenkriegszeit diente die Furutaka neben ihrem Schwesterschiff, bevor sie Anfang der 1930er Jahre als Reserve eingesetzt wurde. Während dieser Zeit wurde die Furutaka einer Überholung unterzogen, bei unter anderem ihre Luftabwehr modernisiert wurde. Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten wurde die Furutaka wieder in Dienst gestellt.

Bis 1937 befand sich die Furutaka jedoch wieder im Trockendock für eine weitere Generalüberholung. Diesmal erhielt die Furutaka Verbesserungen in fast allen Bereichen. Vor allem wurde ihre Hauptbewaffnung auf drei Zwillings-8-Zoll-Geschütze aufgerüstet, eine Reihe kleinerer Luftabwehrgeschütze wurden hinzugefügt und die zuvor integrierten Torpedorohre durch zwei Vierfachtorpedowerfer hinter den Schornsteinen ersetzt. Dies erhöhte die Gesamtverdrängung der Furutaka erheblich, was dazu führte, dass der Rumpf mit Ausbuchtungen versehen wurde, um die Stabilität zu erhalten und gleichzeitig als zusätzlicher Torpedoschutz zu wirken.

Für den Krieg modernisiert, begann ihre Dienstkarriere mit der Teilnahme an der Invasion von Guam im Dezember 1941 und später auf Wake Island. Anfang 1942 unterstützte die Furutaka die japanischen Landungen in Neuguinea und den Salomonen.

Die Furutaka nahm auch an der Schlacht im Korallenmeer im Mai 1942 teil, sicherte die Einnahme der Insel Tulai, eskortierte den Träger Shōhō und eskortierte dann den beschädigten Flugzeugträger Shōkaku zurück nach Truk. Nach einer Reorganisation in der japanischen Marine nahm die Furutaka an der erfolgreichen Schlacht von Savo Island teil und erlebte den Untergang ihres Schwesterschiffes Kako, während japanische Streitkräfte nach Rabaul zurückkehrten. Die Furutaka folgte jedoch kurz darauf ihrem Schwesterschiff in die Tiefe an und wurde während der Schlacht am Kap Esperance im Oktober 1942 von amerikanischen Schiffsartilleriefeuer versenkt.

Furutaka-Klasse: Schwerer Kreuzer, Japan, Rang IV

Pro:

  • 6 leistungsstarke 8-Zoll-Kanonen
  • Guter Schutz
  • Hervorragende Torpedos

Contra:

  • Große Silhouette
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In War Thunder wird die Furutaka der oberste schwere Kreuzer sein, der auf die Kapitäne im japanischen Marinebaum wartet und mit dem Update 1.89 zum Spiel kommt.

Die Furutaka verfügt über die verbesserten sechs 8-Zoll (203mm) Geschütze, die über drei Zwillingstürme verteilt sind. Zu der Luftabwehrbewaffnung gehören vier einzelne 120 mm Mehrzweckkanonen, vier 25-mm-Zwillings-Maschinenkanonen, unterstützt von zwei 13,2 mm Zwillings-MGs. Dadurch müssen sich die Kapitäne nicht mehr so sehr um die Bedrohung durch Flugzeuge sorgen. Die Furutaka verfügt über ein konventionelleres Layout für die beiden 610 mm Vierfach-Torpedorohre, die sich hinter den Schornsteinen befinden. Neben dem tödlichen Torpedo vom Typ 90 können diese Werfer auch horizontal schwenken, was das Zielen um einiges komfortabler macht.

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Funfact: Aufgrund eines größeren Tiefgangs, der durch die Zunahme der Verdrängung nach der Überholung 1937 entstanden ist, befanden sich einige Bullaugen auf dem Schiff dauerhaft unterhalb der Wasserlinie, was ihnen den Spitznamen "Aquarium" einbrachte.

Der Hauptschutz der Furutaka, die 76 mm dicke Gürtelpanzerung, bleibt unverändert. Im Rahmen der Überholung 1937 wurde die Furutaka jedoch mit Ausbuchtungen auf beiden Seiten des Rumpfes ausgestattet. Obwohl diese Ausbuchtungen in erster Linie zur Lösung von Stabilitätsproblemen aufgrund der erhöhten Verdrängung beitragen, verbessern sie auch den Torpedoschutz, indem sie die Kraft der Explosion von den internen Modulen ablenken. Wegen der erhöhten Verdrängung verliert die Furutaka dadurch auch etwas von ihrer Mobilität. So wird die Furutaka im Gegensatz zu Kako nur eine Höchstgeschwindigkeit von 32,9 Knoten (61 km/h) erreichen können.

Als top schwerer Kreuzer des kommenden japanischen Marinebaums wird die Furutaka voraussichtlich mit der Veröffentlichung von War Thunder Update 1.89 in den Spielerhäfen anlegen. Bleibt in der Zwischenzeit auf dem Laufenden, um die neuesten Informationen über das kommende große Update zu erhalten. Bis dahin & Ahoi, Kapitäne!


Euer War Thunder Team

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