8 Mai 2020

HSTV-L: Blick auf morgen

Der HSTV-L, die Abkürzung steht für High Survivability Test Vehicle Lightweight, ist ein amerikanischer Versuchspanzer, der Ende der 1970er Jahre entwickelt und gebaut wurde, um neue Konzepte im Panzerbau zu testen. Der futuristisch anmutende HSTV-L wird mit dem kommenden Update seinen Weg auf die Schlachtfelder von War Thunder finden!

In Kürze: Ein amerikanische experimenteller leichter Panzer aus den späten 1970er Jahren, ausgestattet mit einer Gasturbine, leichter Panzerung und einer leistungsstarken Schnellfeuer-Glattrohrkanone.

HSTV-L, leichter Panzer, USA, Rang VI.

Pro

  • Durchschlagskärftige 75-mm-Glattrohrkanone
  • Autolader
  • Ausgezeichnete Mobilität

Contra

  • Bergenzte Munition
  • Leichte Panzerung
Geschichte

Mitte der 1970er Jahre initiierte das US-Militär eine Reihe von Studien, die sich mit der Entwicklung neuer Konzepte und Konstruktionen für Panzer befassten, die eine hohe Feuerkraft und Überlebensfähigkeit miteinander kombinieren sollten. Letzteres sollte eher durch eine geringere Größe als durch schweren Panzerschutz erreicht werden.

Da sowohl die US-Armee als auch der USMC zu dieser Zeit einen möglichen Ersatz für den Panzer M551 Sheridan und M50 Ontos prüften, schlossen sich die beiden Teilstreitkräfte in einem gemeinsamen Forschungsprogramm mit dem Namen "ARMVAL" (Advanced Antiarmor Vehicle Evaluation) zusammen. Die im Rahmen dieses Programms entwickelten Fahrzeuge sollen als Versuchsträger für verschiedene neue Konzepte und Ideen genutzt werden, um neue Erfahrungen zu sammeln, die wiederum in die Entwicklung künftiger Panzerkonstruktionen einfließen sollen.

Eines der späteren Produkte dieses Versuchsprogramms war der HSTV-L - eine kompakte, leichte, hochmobile Panzerkonstruktion, ausgestattet mit einer 75 mm Glattrohrkanone mit Autolademechanismus, die mehrere kinetische Projektile in kurzen Feuerstößen abfeuern sollte, um Verbundpanzerung abzunutzen und schließlich zu überwinden. Der HSTV-L wurde 1979 gebaut und durchlief bis 1981 verschiedene Versuche.

Zu Beginn der 1980er Jahre wurde die 75 mm-Kanone von der Armee als ungeeignet gegen die neuesten sowjetischen Kampfpanzer angesehen, während das USMC die Wirksamkeit des Fahrzeugs bei amphibischen Landeoperationen in Frage stellte. Dies führte 1981 zur endgültigen Einstellung des Kooperationsprojekts.

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Im War Thunder wird der HSTV-L ein neuer leichter Panzer sein, der mit der Veröffentlichung des kommenden Updates in den Forschungsbaum der amerikanischen Panzer kommt. Durch die Kombination von einer ausgezeichneter Mobilität, kleinem Profil und der leistungsstarken, schnell feuernden Glattrohrkanone mittleren Kalibers dürfte der HSTV-L im Gegensatz zu seinem Gegenstück leicht die Aufmerksamkeit der Panzerfahrer auf sich ziehen, die die ausgezeichnete Dynamik leichter und mobiler Fahrzeuge genießen!

Aufgrund seines höchst ungewöhnlichen und futuristischen Designs erscheint es nur passend, dass der HSTV-L mit einem ebenso ungewöhnlichen und etwas neuartigen Waffensystem ausgestattet ist. Der HSTV-L verfügt nämlich über eine 75 mm-Glattrohrkanone, die von einem automatischen Lademechanismus unterstützt wird. Die Kanone feuert nur einen einzigen Munitionstyp - die XM885 APFSDS-Granate.

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Darüber hinaus verleiht der Selbstlademechanismus dem HSTV-L eine respektable Feuerrate von 11 Schuss pro Minute. In diesem Gefechtsmodus sind die Panzerkommandanten gezwungen, die recht begrenzte Munitionszahl des HSTV-L von nur 26 Schuss schnell zu verbrauchen.

Was die Panzerung anbelangt, so ist der HSTV-L mit einer bis zu 51 mm starken Aluminiumpanzerung ausgestattet, die im Frontbereich des Fahrzeugs gut angewinkelt ist, so dass eine gute Chance besteht, dass einige Treffer abprallen. Nichtsdestotrotz bleibt die Panzerung in Bezug auf ihre Wirksamkeit nach wie vor sehr situationsbedingt, und die Panzerkommandanten werden bessere Ergebnisse erzielen, wenn sie das niedrige Profil und die hervorragende Beweglichkeit des Fahrzeugs nutzen, um dem Feind überhaupt nicht in die Quere zu kommen.

Zur Mobilität ist anzumerken, dass der HSTV-L von einer 650 PS starken Gasturbine angetrieben wird, die es dem Fahrzeug ermöglicht, unter idealen Bedingungen eine Höchstgeschwindigkeit von 83,6 km/h (52 mph) zu erreichen. Darüber hinaus verfügt der HSTV-L dank seines relativ geringen Gewichts von nur 20,4 Tonnen über ein ausgezeichnetes Leistungsgewicht von 31,8 PS/t, wodurch er schnell auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigt und sich auch in schwierigem Gelände relativ leicht fortbewegen kann.

Der HSTV-L kommt mit der Veröffentlichung des nächsten Updates als neuer hochrangiger amerikanischer leichter Panzer zu War Thunder. Bleibt in der Zwischenzeit wachsam und behaltet die Nachrichten im Auge, um weitere Informationen über das nächste Update zu erhalten, das sehr bald auf das Spiel kommt. Bis dahin, Panzerfahrer & Weidmannsheil!


Euer War Thunder Team

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