War Thunder background
Ein britischer Kriegsherr: Chieftain Mk.3
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Während die übrigen europäischen Nationen und die USA ihre modernen Panzer so mobil wie möglich konzipierten und damit an das von Panzerabwehrraketen gezeichnete Schlachtfeld der Zukunft anpassen wollten, lehnten die Briten es ab, Panzerung für Mobilität zu opfern. Mit diesem Hintergedanke wurde der Chieftain entwickelt und wurde zu damit möglicherweise seinerzeit zu einem der besten Panzer des Westens.



Mit dem Aufkommen von panzerbrechenden Hohlladungsgranaten und Lenkwaffen entwarfen die Entwickler im Deutschland der Nachkriegszeit das Konzept des vielversprechenden Leopards, der größtmöglich von einer hohen Mobilität profitieren sollte. Man nahm an, dass kein Panzerungsschutz mehr den modernen Panzerabwehrwaffen standhalten können würde und damit Geschwindigkeit und Geländegängigkeit künftig über den Schutz eines Fahrzeugs entscheiden würden.

Britische Ingenieure hingegen, deren Streitkräfte kurz zuvor einprägsame Erfahrungen im Koreakrieg gesammelt hatten, waren überzeugt, dass noch immer Panzerungsschutz und Bewaffnung die Überlebensfähigkeit eines Panzers diktieren würden. Daher wurde sich zur Entwicklung eines hervorragend gepanzerten Fahrzeugs entschieden, der so schnell wie seine Gegenstücke in den verbündeten Ländern des Westens werden sollte und dabei noch über eine weitaus überlegene Hauptbewaffnung verfügen sollte. Dieses Konzept wurde Chieftain getauft und sollte sich im Verlauf der Zeit beweisen. Schauen wir uns das Modell des Chieftain in War Thunder an.



Mit Update 1.57 präsentieren wir euch den mit L60-Dieselmotor ausgestatteten Chieftain Mk.3, dessen äußeres Erscheinungsbild stark an Panzer unserer Zeit erinnert. Bei der Entwicklung flossen eine Vielzahl innovativer Ideen in das Konzept ein, darunter die Platzierung des Fahrers in einer halb liegenden Position, wodurch das Profil des Panzers verkleinert und die Frontpanzerung stärker angewinkelt werden konnte.



Der Turm des Chieftain ist eine technische Meisterleistung. Der Verlauf der Panzerung ist äußert komplex und folgt den Positionen der Besatzung im Kampfraum und der darin befindlichen Ausrüstung, mit einer Stärke von 25mm am Turmdach bis hin zu 280mm an der Turmfront. Die komplexe Form und die fließenden Linien des Turms sorgen, gemeinsam mit den allgemein flachen Winkeln der Panzerplatten, für einen exzellenten Schutz vor feindlichen Projektilen, insbesondere in der Front.



An der linken Turmseite befindet sich ein Scheinwerfer, der gut geschützt in einem Stahlgehäuse beheimatet ist. Hinzu kommen Befestigungen für die Ausrüstung der Mannschaft, Ersatzteile und Werkzeuge, sowie zwei Rauchgranatenwerfer. Ferner verfügt der Chieftain zum Schutz gegen Massenzerstörungswaffen über einen Luftfilter (die Kiste am Turmheck). Die Aufgabe, all diese Details mit ihren komplexen Formen im Spiel getreu dem Original wiederzugeben hat unsere 3D-Grafiker vor eine Herausforderung gestellt, doch wir glauben, dass sie sie gut gemeistet haben. Denkt ihr nicht auch?



Das Hauptgeschütz des Chieftain ist ein 12cm L11 Geschütz, das über 53 Geschosse mit separater Treibladung verfügt. Zwei Geschosstypen wurden speziell für dieses Geschütz entwickelt: ein unterkalibriges, panzerbrechendes Wuchtgeschoss mit Treibkäfig (APDS) und eine mit Plastiksprengstoff gefüllte Quetschkopfgranate (HESH). Um das Geschützrohr befindet sich zur besseren Hitzeableitung ein spezieller Umschlag.

Ein interessantes Feature ist hier das direkt neben dem Geschütz befindliche 12,7mm Maschinengewehr, das in Salven zu je drei Schuss feuert und für die Sichtung bzw. Entfernungsabschätzung verwendet wurde. Der Kommandant nutzte historisch die sichtbare Trefferwirkung der Patronen zur Anpassung der Ziellösung für das Hauptgeschütz auf den Gegner. Für dieses Maschinengewehr haben wir eigene Munitionsarten implementiert, die über ähnliche Ballistikleistung wie das Hauptgeschütz verfügen. Das Hauptgeschütz, das 12,7mm Maschinengewehr sowie das zusäztliche 7,7mm Koaxial-MG verfügen über Stabilisatoren, um das Schießen in der Bewegung zu präzisieren.



In War Thunder wird der Chieftain seinen Platz als hochrangiger Vertreter der britischen Landstreitkräfte direkt am Ende der Linie mittelschwerer Panzer einnehmen und über eine Kampfeinstufung (BR) von 8.0 verfügen. Sein guter Panzerungsschutz wird von einer exzellenten Hauptbewaffnung begleitet, dessen HESH-Granaten wohl zu den gefährlichsten Granaten im Spiel gehören. Auch das APDS-Wuchtgeschoss kann sich sehen lassen, denn es stellt mit rund 400mm Durchschlagsleistung auf kurze Entfernung einen neuen Rekord auf. Ferner möchten wir hier auch die ausgezeichnete Feuergeschwindigkeit des Hauptgeschützes erwähnen, denn eine erfahrene Besatzung schafft nahezu acht Schuss pro Minute!

Wir haben keinen Zweifel daran, dass dieser Panzer ein Highlight in den Schlachten höherer Ränge wird, denn der Chieftain hat die besten Karten dafür. Das War Thunder Update 1.57 kommt schon bald - und der Chieftain wird auf alle Kommandanten im Hangar warten. Wir sehen uns dort!


Stellt eure Fragen zum Entwicklertagebuch direkt an die Entwickler! Wir werden alle eingehenden Fragen begutachten und die interessantesten und passensten Fragen beantworten und hier zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Da die Fragen direkt an die Entwickler gehen, haltet sie bitte auf Englisch!


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