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Sd.Kfz. 164: Das deutsche 'Nashorn'
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Neu in War Thunder 1.57: die deutsche Selbstfahrlafette Nashorn, als mobiler Panzerjäger mit dem bedrohlichen 8,8-cm-Panzerabwehrgeschütz.



Das Sonderkraftfahrzeug 164 'Nashorn' setzt die deutsche Idee von Panzerjägern mit offenem Verdeck fort, die zur Bekämpfung feindlicher Panzer aus dem Hinterhalt und dem Verborgenen entwickelt wurden. Dieses mal entwickelten die deutschen Ingenieure einen einheitlichen Panzerjäger auf Basis der Wannen der Panzerkampfwagen III und IV, die jeweils einen leicht gepanzerten Aufbau erhielten. Bemerkenswerter Vorteil dieser Selbstfahrlafette war eindeutig die berühmte 8,8-cm-Panzerjägerkanone 43, die jeden sowjetischen oder westalliierten Panzer ihrer Zeit vernichten konnte.

Hitler bewilligte die Produktion des Fahrzeugs, erwirkte aber per Dekret eine Umbenennung nach Beginn der Massenproduktion, denn ursprünglich sollte der Panzerjäger den Beinamen Hornisse tragen. Möglich ist, dass diese Änderung der Tatsache zugrunde liegt, dass es in der deutschen Armee mit dem schweren Jäger Me 410, die allen Piloten in War Thunder wohl bekannt sein sollte, bereits eine Hornisse gab. Die Hornisse bzw. das Nashorn kämpfte sowohl an der Ostfront, als auch an der Westfront und in Italien und wurde praktisch bis Kriegsende produziert.



Das Nashorn ist ein berühmter Vertreter deutscher Panzerjäger mit offenem Aufbau. Entwickelt von Ingenieuren bei Alkett-Borsingwalde diente es später selbst als Grundlage der Artillerie-Selbstfahrlafette Hummel. Die Wannen selbst wurden aus Komponenten und Einheiten modifizierter Panzerkampfwagen III und IV produziert. Die größten Unterschiede zu den Panzer-Wannen waren dabei die längeren Ausmaße sowie die Platzierung des Motors nahezu in der Fahrzeugmitte. Damit wurde der Massenmittelpunkt des Fahrzeugs verschoben, um das große Geschütz auszugleichen. Am Modell ist das deutlich an der Verschiebung des Kühlergrills hin zur Fahrzeugmitte zu erkennen.



Der Kampfraum innerhalb des offenen Aufbaus wurde für drei Besatzungsmitglieder entworfen. Neben der Besatzung fanden hier auch 40 Granaten für das Hauptgeschütz platz.



Das verbaute Geschütz, eine 8,8-cm-Panzerjägerkanone 43, gehört zu den besten Geschützen des Zweiten Weltkriegs. Die Panzerfahrer von War Thunder kennen dieses Geschütz bereits aus anderen Fahrzeugmodellen wie dem Tiger Ii, dem Jagdpanther und dem Ferdinand. Dieses unglaublich präzise und auf Reichweite effektive Geschütz kann jedes Fahrzeug auf gleichem Rang zerstören, auch bei frontalen Angriffen. Unter den Panzergeschützen ist es ein wahres Scharfschützengewehr!



Das Nashorn wird im Spiel auf Rang III des deutschen Fahrzeugbaums platziert werden. Die schwache Panzerung des Aufbaus wird vorsichtiges Vorgehen erfordern, während die richtige Stellung zum Schuss gefunden und eine Übersicht über das Schlachtfeld gemacht wird. Eine einzige Granate, aber auch eine Salve aus einer Flugzeug-Maschinenkanone, die auf den Aufbau einschlägt, kann schnell zu kritischen Schäden und zum Ausfall des Fahrzeugs führen. Doch das exzellente Geschütz, das sonst nur schweren Panzern und Panzerjägern auf Rang IV vorbehalten ist, wird als mehr als gerechter Ausgleich für die dünne Panzerung fungieren. Jeder Gegner, dem das Nashorn begegnet, kann ohne Probleme mit einem einzelnen Schuss überwunden werden.

Nicht mehr lange, dann könnt ihr das deutsche Nashorn auf dem Schlachtfeld erproben. Wir sehen uns dort, in War Thunder Update 1.57!


Stellt eure Fragen zum Entwicklertagebuch direkt an die Entwickler! Wir werden alle eingehenden Fragen begutachten und die interessantesten und passensten Fragen beantworten und hier zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Da die Fragen direkt an die Entwickler gehen, haltet sie bitte auf Englisch!


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