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Operation “Shipyard”: VT1-2 - Doppelrohr-Kasemattpanzer
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Historischer Hintergrund

Das Entwicklungsprojekt für einen experimentellen turmlosen Panzer wurde Anfang der 70er Jahre im Rahmen des Ersatzprogramms für den Leopard 1 in Deutschland gestartet. Das ungewöhnliche Konzept des "Kasemattpanzers" hatte mehrere Vorteile: die Möglichkeit, zwei Kanonen auf einmal zu montieren, ein erhöhter Schutz durch eine niedrige Silhouette, eine verbesserte Panzerung ian der Wannenfront sowie eine bessere Mobilität durch ein geringeres Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Panzern. Im Rahmen dieses innovativen Projekts wurden zwei Fahrzeuge unter dem allgemeinen Namen Versuchsträger gebaut. Der erste VT1-1-Prototyp wurde auf einem verkürzten Fahrgestell platziert und mit zwei 105-mm-Kanonen mit gezogenem Lauf zum manuellen Nachladen ausgerüstet.

Beim zweiten VT1-2 wurden zwei Glattrohrkanonen im Kaliber 120 mm eingesetzt - die linke Kanone mit einem automatischen Lademechanismus. Beide Prototypen verwendeten eine Reihe von Teilen und Komponenten aus dem europäischen experimentellen Panzers KPz-70. Da beide Fahrzeuge ausschließlich für die Erprobung und Entwicklung neuer Kampftaktiken bestimmt waren, wurden sie aus Baustahl ohne Panzerung hergestellt. Erprobungen wurden von mehreren NATO-Mitgliedsländern durchgeführt, aber alle verließen das Projekt nacheinander, und 1985 lehnte Deutschland selbst die Weiterentwicklung zugunsten der Entwicklung des Leopard 2 ab, der als konventioneller Panzer konzipiert wurde.

In War Thunder wird der VT1-2 als Jagdpanzer auf Rang VI im Forschungsbaum der deutschen Streitkräfte platziert. Es wird die erste Selbstfahrlafette im Spiel mit zwei Kanonen, und da die Kanonen nicht konventionell geschwenkt werden können, werden die Kanonen über die Ketten mit der gesamten Wanne ausgerichtet. Die Top-Kanone Rheinmetall L44 120 mm im VT1-2 ist den Spielern bereits bekannt. Die Auswahl der Munition im VT1-2 ist die gleiche wie beim Leopard 2A4. "Stock" sind die DM12 HEATFS-Granaten und nach der Erforschung die APFSDS-Granaten mit einer Durchschlagsleistung von bis zu 410 mm verfügbar! Beide Kanonen haben vertikale Stabilisatoren, aber das Nachladen ist nicht synchronisiert, da die linke Kanone einen Autolader hat und etwas schneller nachgeladen wird. Die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt 70 km/h und das relativ geringes Gewicht ermöglicht die Wanne ziemlich schnell zu beschleunigen und zu wenden.

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Derzeit ist der VT1-2 das mobilste Bodenfahrzeug im Spiel. Der Schlüssel zum Erfolg des VT1-2 wird die geschickte Nutzung seiner Mobilität sein. Es wäre daher sinnvoller, zunächst die Module und Fähigkeiten der Besatzung zu erforschen, die für Mobilität und Wendemanöver von Bedeutung sind. Wie beim tatsächlich gebauten Prototyp wurde auch die Ingame-Version des VT1-2 ohne Panzerstahl modelliert, so dass dieser "Kasemattpanzer" nicht den vollen Schutz der Panzerung bieten wird. Beide Kanonen sind in der Lage, aus einer Entfernung von etwa 1.500 Metern zu schießen, so dass effektiv sowohl aus kurzer als auch aus großer Entfernung gefeuert werden kann. Die Spieler können auch mit jeder Kanone separat zielen und schießen, indem sie zwischen ihnen wechseln. Das ist äußerst effektiv, da die Kanonen zu den besten im Spiel gehören. Allgemein kann der VT1-2 als einer der ungewöhnlichsten Selbstfahrlafetten im Spiel angesehen werden, mit dem großen Potenzial, der beste dieser Fahrzeugklasse zu werden. Es lohnt sich auf jeden Fall die Zeit aufzuwenden, um ihn zu erlangen!

 

Die aufgedeckten Fahrzeuge werden in der Operation " Schiffswerft " verfügbar sein, auf die wir später eingehen werden.


Euer War Thunder Team

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