18 Mai 2018

Curtiss P-40F: Der Todesengel des Mittelmeers

Die P-40F ist eine späte Variante der bekannten amerikanischen Warhawk, die einige der Leistungsprobleme der früheren Varianten durch einen stärkeren Motor beheben sollte. Nach einem mehr als erfolgreichen Feldzug auf dem Kriegsschauplatz im Mittelmeer ist die P-40F nun bereit, in dem kommendem Update 1.79 von War Thunder erneut um die Luftherrschaft zu kämpfen!

Kurzum: Wir haben in unserem Spiel völlig neue Modelle für die P-40 Jagdflugzeuge entwickelt und auch die Variante P-40F mit neuem leistungsstarken Motor und einer "Zahntarnung" hinzugefügt!

Geschichte

Obwohl die frühen P-40 mit einem der leistungsstärksten Reihenmotoren der amerikanischen Luftfahrtindustrie ausgestattet waren, stellte sich schnell heraus, dass selbst das nicht ausreichte. Aufgrund ihrer fortschrittlichen und robusten Konstruktion ist es kein Geheimnis, dass die P-40 ein relativ schweres Flugzeug für ihren Typ war, was zu Problemen mit dem Leistungsgewicht führte, das nie vollständig gelöst werden konnten. Dennoch haben die Ingenieure von Curtiss das Design in allen Aspekten weiter optimiert und verbessert, um die Nachteile eines hohen Gewichts und unzureichender Leistung zu verringern.

1940 erwarb die amerikanische Packard Motor Car Company eine Lizenz zur Herstellung des Rolls-Royce Merlin Motors, um die wachsende Nachfrage der britischen Luftfahrtindustrie zu befriedigen. Darüber hinaus ermöglichte die Lizenz amerikanischen Ingenieuren den Zugang zu einem leistungsstärkeren Motor zu einer Zeit, in der ähnliche US-Motoren nicht verfügbar waren. Natürlich haben die Ingenieure von Curtiss keine Zeit damit verschwendet, die P-40 mit dem brandneuen, in Lizenz gebauten Merlin-Motor auszustatten, was zur Entwicklung der P-40F führte. Neben der internen Motorverbesserung wurden auch einige äußere Änderungen am Flugzeug vorgenommen. So wurde beispielsweise das Rumpfheck verlängert, um den negativen Auswirkungen eines starken Motordrehmoments bei Start und Landung wie bei früheren Modifikationen entgegenzuwirken. Mit den Änderungen sollte 1942 die Serienproduktion der neuen P-40F beginnen. Da die britische RAF und Commonwealth-Luftstreitkräfte besonders an einer P-40-Variante mit Merlin-Motor interessiert waren, erhielten sie bereits im Sommer des gleichen Jahres die neuen P-40F.

Obwohl die britischen und Commonwealth-Streitkräfte die P-40Fs zuerst erhielten, diente die Mehrheit der 1.300 hergestellten Maschinen in Einheiten der USAAF auf dem Schauplatz im Mittelmeer. Bis zum Ende der Kampagne Ende 1943 hatte die P-40F den Wert der angewandten Änderungen erfolgreich unter Beweis gestellt, indem sie sich als ein mehr als fähiger Luftüberlegenheitsjäger präsentierte, wenn sie sich mit zuvor überlegenen Kontrahenten der Achsenmächte, wie der Bf 109F/G und M.C. 202/205, messen konnte. Während ihres Einsatzes im Mittelmeerraum zeigten erfahrene Piloten mit der richtigen Taktik, dass der Warhawk nicht mehr als Außenseiter, sondern zumindest als gleichwertig angesehen werden kann.

Interessant: Die Sowjetunion erhielt P-40 Kampfflugzeuge im Rahmen des Leih-und-Pachtgesetzes; sie galten als Flugzeuge mit mittlerer Effizienz, waren aber recht langlebig. Leutnant Alexej Chlobystow führte in einer Schlacht zwei erfolgreiche Rammmanöver durch und nach dieser Begegnung kehrte der Pilot mit seinem "Kittyhawk" zum Flugplatz zurück!

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In War Thunder wird die neue P-40F eine neue Ergänzung auf Rang II des amerikanischen Luftfahrtbaums sein und allen Spielern von War Thunder zur Verfügung stehen. Verglichen mit der bereits vorhandenen Kittyhawk in War Thunder scheint sich die P-40F auf den ersten Blick nicht viel von ihrem Vorgänger zu unterscheiden. Wenn wir jedoch unter die Motorhaube schauen, erkennen wir den größten Unterschied zwischen den beiden Varianten - das Triebwerk selbst. Im Gegensatz zur Kittyhawk, die bereits in War Thunder vorhanden ist, ist die P-40F mit einem 1.300 PS starken Packard V-1650 Motor ausgestattet, der im Wesentlichen eine Lizenzversion des berühmten Rolls-Royce Merlin Motors ist, mit dem eine Reihe berühmter britischer Warbirds wie die Hurricane und Spitfire angetrieben werden, um nur einige zu nennen.

Das neue Triebwerk ermöglicht der P-40F eine bessere Leistung in niedrigen bis mittleren Höhen als das Allison-Gegenstück, aber das Fehlen eines leistungsstärkeren Turboladers verhindert, dass das Flugzeug in größeren Höhen effizient arbeitet. Eine weitere, wenn auch kleine Änderung, die vor allem Fans vom Simulatormodus zu schätzen wissen, ist die Verlängerung der Heckpartie. Diese Anpassung sollte die Auswirkungen des hohen Drehmoments des Motors beim Start und bei der Landung reduzieren und diese wiederum erleichtern.

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Wie ihr sicher schon wisst, erweitern wir die Anzahl der Fahrzeuge, die den Spielern zur Verfügung stehen, regelmäßig mit jedem größeren Update. Damit setzen wir aber auch unsere Bemühungen fort, bestehende Fahrzeugmodelle, die unseren Qualitätsansprüchen nicht mehr genügen, im Spiel zu aktualisieren. Das Update 1.79 bringt neben einer neuen Variante einer der Fan-Favoriten von War Thunder auch überarbeitete 3D-Modelle für alle bestehenden P-40E im Spiel mit sich. Die neuen Modelle zeichnen sich durch eine wesentlich größere Anzahl von Polygonen und verbesserte Texturen aus, was ihre Genauigkeit, Detailtreue und Authentizität erhöht.

Wenn ihr eure P-40 noch einmal ausprobieren wolltet, aber nie dazu gekommen seid, es tatsächlich zu tun, dann nutzt jetzt die Gelegenheit, die euch das Update 1.79 bietet. Entstaubt das Flugzeug, das schon viel zu lange hinten in Ihrem Hangar sitzt und bereitet euch darauf vor, es in einem ganz neuen Licht zu sehen! Bleibt auf dem Laufenden, um mehr über die neuesten Entwicklungen im nächsten großes Update von War Thunder zu erfahren. Bis dahin!


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Euer War Thunder Team

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