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Die Geschichte des Seekriegs: Teil 3
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Geschichter der Seeschlachten -  Teil 1  und Teil 2

Die Verbesserungen der Marinetechnologie in der Mitte des 19. Jahrhunderts hat seine Wurzeln im Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812. Die Kriegsschiffe wurden erstmals mit Panzerung und neuartigen Geschützen ausgestattet, welche nicht nur die folgenden Generationen von Kriegsschiffen beeinflussten, sondern den Seekrieg der folgenden zwei Jahrhunderte.​

U.S.Navy Monitore zwingen das Panzerschiff CSS Tenessee in der Schlacht von Mobile Bay zur Aufgabe

Das Zeitalter der Monitore 1857-1889
In der Mitte der 1850er Jahre begann die Royal Navy zu testen, wie man Schiffe und deren besatzung besser schützen könnte. Neuartige Kanonen mit gezogenem Rohr schlugen sich hervorragend gegen die bisherigen mit Kupfer- oder Stahlplatten beschlagenen Panzerschiffe. Frankreich, welches auch an einem Entwurf arbeitete, ließ das Panzerschiff La Gloire 1859 vom Stapel.
Im Amerikanischen Bürgerkrieg wurde ein Monitor erstmals gebaut. Ein Monitor ist ein, im Vergleich zu den großen Panzerschiffen jeder Zeit, relativ kleines Schiff, das aus Stahlplatten gebaut und mit Dampfkraft angetrieben wurde und eine enorme Feuerkraft relativ zur Rumpfgröße besaß. Als die Nordstaaten von dem Stapellauf des Südstaaten-Panzerschiffs CSS Virginia (die stark veränderte Schraubenfregatte USS Merrimack) und dessen Einsatz gegen die hölzernen Kriegsschiffe der Nordstaaten im Hafen von Chesapeake erfuhren, stellten sie die kürzlich fertiggestellte USS Monitor in Dienst. Dies führte zu einem der berühmtesten Duelle der Geschichte in der Schlacht von Hampton Roads. Über zwei Tage lang beschossen und rammten sich die beiden Schiffe gegenseitig und wurden dabei nur oberflächlich beschädigt. Beide Seiten beanspruchten den Sieg für sich, aber es zeigte auch, dass Segelschiffe, egal wie groß und stark bewaffnet, nun obsolet wurden.

Die 'Dreadnought' und 'Victory' in Portsmouth von Henry J. Morgan.

Die Dreadnough-Schiffe 1890-1938
Die Kriegsschiffe der Dreadnough-Ära besaßen neue Technologien, die den Überwasserkrieg für immer veränderten. Neuerungen wie der Turbinenantrieb, kreisestabilisierte Torpedos, Unterseeboote und Feuerleitanlagen; kombiniert mit anderen Durchbrüchen der Marine wie Seeminen, Funktechnik und Schlussendlich Flugzeuge führten zu den ersten Kampfgruppen der Marine. Die erfolgreichste Marinestreitkraft wurde jene, die die größte Vielfalt an Schiffstypen wie Minenräumbooten, U-Jagd-Schiffen, Torpedobooten, U-Booten und Flugzeugträgern besaß. Die heutigen Strukturen von Marinestreitkräften bildete sich langsam heraus.

Hohe Reichweiten 1938-1956
Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges begann in den Marinen eine Entwicklung von den frühen Kampfgruppen zu massiven Flotten. Diese Periode der Entwicklung wird durch den Einsatz von hohen Reichweiten durch Funk, Radar und durch die Nachschubfähigkeit auf hoher See charakterisiert. Dies ergab sich durch die Erweiterung des Rollenspektrums von Schiffen. Um die Flotten dauerhaft auf See und im Einsatz zu halten, wurden Schiffe für verschiedenster Aufgaben eingeführt. Tanker, Schlepper, Werkstattschiffe, Munitionstransporter und Versorgungsschiffe hielten die Flotten am Laufen und stärkten sie. Die Anzahl der Entwicklungen von neuen Kriegsschiffen  in dieser Zeit schrumpfte, da die technologische Entwicklung Schiffen erlaubte größere Distanzen zu überwinden und mit höheren Reichweiten zu wirken. Dies resultierte aus der Notwendigkeit, dass Flotten große Ozeane zu ihren Fronteinsatzgebieten überqueren mussten. Große und langsame Schiffe wurden durch das Bedürfnis nach Geschwindigkeit, Manövrierbarkeit und besseren Technologien obsolet. U-Boote mussten zum Beispiel große Distanzen zurücklegen und länger getaucht sein um Flugzeugen auszuweichen oder der Entdeckung des Gegners zu entgehen. Das Radar erlaubte nun auch Kampfeinsätze bei Nacht und jedem Wetter.

Die Fregatte HMS Somerset der Royal Navy. 

Hohe Geschwindigkeiten 1957-1990
Die Generation von schnellen Schiffen resultierte aus den großen Schritten, die die Technologie machte und dem Bedürfnis an Schiffen mit einem größeren Rollenspektrum in immer kleineren Flotten. Lenkwaffen, moderne Operationssysteme und elektronische Kriegsführung erhöhten die Reaktionszeit sowohl offensiv, wie auch defensiv, damit effektiv Maßnahmen in einem erweiterten Lagebewusstsein ergriffen werden konnten. Die Einführung von Helikoptern ermöglichte zusätzlich ein größeres Rollenspektrum von Schiffen in immer kleineren Flotten. Das Zeitalter der Großkampfschiffe ging zu Ende und läutete den Beginn des modernen Softwarezeitalters ein.

Die Geschichte des Seekrieges ist eine lange und faszinierende Reise, eine Reise durch Mut und echtem Heldentum. Auf, bereitet euch auf die raue See vor, volle Kraft voraus, schrubbt das Deck, in die Wanten und schließt die Luken, War Thunder setzt noch einen oben drauf und wir sind sicher, dass ihr es genießen werdet!


Clayton Remy

Wir wünschen euch allen allzeit gut Wind und ruhige See!.

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