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Verbesserungen am Flugmodell und am Autopiloten für Raketen
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Wir verfeinern fortlaufend zahlreiche Fahrzeug- und Waffenparameter, und das große Update „Heavy Cavalry“ bildet dabei keine Ausnahme. Während wir die Flugmodelle von Raketen angepasst haben, um sie besser an ihre realen Vorbilder anzugleichen, haben wir neue Raketenmechaniken eingeführt, die wir euch gerne vorstellen möchten!

Der Einfluss von Druck auf den Schub von Raketentriebwerken

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft eine neue Mechanik für Raketen: die Abhängigkeit der Ausströmgeschwindigkeit des Raketentriebwerks vom atmosphärischen Druck. Bisher erzeugten Raketentriebwerke im Spiel stets einen bestimmten „durchschnittlichen“ Schub, der in der Regel auf eine Höhe von ungefähr 1.000 Metern ausgelegt war. Jetzt steigt der Schub, wenn der äußere Druck sinkt — und damit entsprechend auch mit zunehmender Höhe.

Die ersten Raketen, die diese Mechanik nutzen, sind die Modelle der AIM-54-Phoenix-Familie. In Zukunft planen wir, diese Mechanik zusammen mit Anpassungen bestehender Raketen auf Grundlage eurer Berichte sowie neu verfügbarer Daten auch auf alle anderen Raketensysteme auszuweiten.

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AIM-54

Dank eurer Berichte haben wir im großen Update Heavy Cavalry das Flugmodell der Phoenix-Raketen umfassend überarbeitet. Zusätzlich zur oben beschriebenen Abhängigkeit zwischen Schub und Luftdruck, wodurch Raketen in größeren Höhen etwas schneller fliegen und eine größere Reichweite erzielen können, wurden nahezu alle Parameter angepasst — darunter auch Werte zur Manövrierfähigkeit. So wurde beispielsweise die maximale G-Belastung bei der AIM-54A von 17G auf 22G und bei der AIM-54C von 17G auf 25G erhöht, während sich der maximale Anstellwinkel von 12,5 auf 25 Grad verdoppelt hat. Dadurch können diese Raketen besser auf Ziele eindrehen und auch auf vergleichsweise kurze Distanz effektiver eingesetzt werden, was sie insgesamt vielseitiger macht.

Verbesserungen bei luftatmenden Raketenantrieben

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Wir führen nicht nur das neue Staustrahltriebwerk der neuen Kh-31 ein, sondern auch Turbojet-Triebwerke für mehrere bereits vorhandene Raketen, darunter die AGM-84 und die Kh-59M. Während Treibstoffverbrauch und Schub dieser Triebwerke bisher konstant waren, hängen sie nach dem Update nun von Fluggeschwindigkeit und Flughöhe ab. Je höher und schneller die Rakete fliegt, desto geringer ist der Treibstoffverbrauch — gleichzeitig nimmt jedoch der Schub ab.

Aktivierung des Triebwerks durch den Autopiloten

Im vorherigen großen Update haben wir die I-DERBY ER eingeführt — die erste Rakete im Spiel mit einem Dual-Pulse-Triebwerk. In Heavy Cavalry erhält sie nun Gesellschaft durch die britische ALARM-Antiradarrakete, deren Triebwerk ebenfalls in zwei Stufen arbeitet: einmal beim Start und ein weiteres Mal im optimalen Moment während des Fluges.

In der Realität wird der zweite Impuls der ALARM unter anderem für ihre Fähigkeit als Loitering Munition benötigt. Sobald die Rakete den vorgesehenen Wartepunkt erreicht, entfaltet sie einen Fallschirm und sinkt langsam herab, während sie auf das Auftauchen eines Ziels wartet. Anschließend wird der Fallschirm abgeworfen und das Triebwerk erneut gezündet. Im Spiel wird der zweite Impuls vorerst jedoch nur für zwei Zwecke genutzt: zur Maximierung der Reichweite, damit das Trägerfahrzeug möglichst weit außerhalb der Gefahrenzone bleiben kann, sowie zur Erhöhung der Geschwindigkeit der Rakete in der Endphase ihrer Flugbahn.

Die Möglichkeit, ein Triebwerk erst während des Fluges zu aktivieren, beschränkt sich jedoch nicht nur auf Raketen mit Dual-Pulse-Antrieb. Mit diesem Update erhält auch die PGM-500, PGM-2000 sowie die gelenkte Bombe AGM-130A-12 eine Mechanik für verzögerten Triebwerksstart, wodurch ihre Reichweite deutlich erhöht wird. Der Betrieb des Triebwerks lässt sich außerdem gut auf dem neuen Vergleichsbildschirm für Raketen erkennen: Vor der Aktivierung des Boosters nimmt die Geschwindigkeit während des Fluges zunächst ab, bevor sie mit einsetzendem Schub wieder ansteigt.

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Höhenerhaltung

Einige Bomben und Raketen, darunter auch solche mit Korrekturfähigkeiten im Flug, halten ihre Marschflughöhe konstant, statt zunächst zu steigen und anschließend in einen Sturzflug überzugehen. Das macht sie deutlich schwieriger abzufangen. Mit diesem Update wird diese Fähigkeit für die folgenden Bomben und Raketen eingeführt: AGM-130A-12, PGM-500, PGM-2000, AJ.168, LMUR, CM-502KG und SPIKE-ER.

Zur Erinnerung: Hubschrauberbewaffnung wird in diesem Update noch keine Man-in-the-Loop-Funktion erhalten. Wir planen, dies im nächsten großen Update nachzureichen, sobald die meisten Nationen über Hubschrauber mit geeigneter Bewaffnung verfügen.

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Unsere Zukunftspläne

Dieses Update führt die technische Möglichkeit ein, den Auftriebskoeffizienten in Abhängigkeit von der Machzahl zu verändern. Er steigt bei Unterschallgeschwindigkeit, fällt im transsonischen Bereich stark ab und nimmt bei Überschallgeschwindigkeit wieder schrittweise ab. Die ersten Raketen, die mit dieser Physik-Simulation ausgestattet werden, sind die Serien AIM-7 und R-27. Wir arbeiten derzeit daran, ihre Flugmodelle zu verfeinern, um Widerstand, Schub und Manövrierfähigkeit näher an die realen Werte anzupassen, und planen, diese Änderungen nach dem Heavy Cavalry-Update zu veröffentlichen.

Die Mechanik zur Anpassung des Auftriebskoeffizienten an die Geschwindigkeit wird in Zukunft auf alle Raketen im Spiel ausgeweitet. Außerdem werden wir die Flugmodelle verschiedener Bomben und Raketen weiterhin auf Grundlage eurer Berichte und neuer Daten aktualisieren und parallel dazu neue Mechaniken für ältere Waffensysteme implementieren.

Das war’s für heute! Das große Update Heavy Cavalry erscheint in Kürze, und ihr werdet die überarbeiteten Raketen selbst ausprobieren können.

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