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T-64A - Pionier einer neuen Zeit
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Der T-64 wurde in den späten 1960er Jahren entwickelt und war der weltweit erste Panzer mit einer Kompositpanzerung. In vielen Gesichtspunkten war er eine revulutionäre Konstruktion und war nicht nur der Start für eine neue Generation sowjetischer Panzer, sondern auch der Beginn einer neuen Ära in der Panzerentwicklung. Mit dem Update auf 1.71 ist der T-64 bereit, die Schlachtfelder zu betreten und wieder einmal das wesen des Panzerkampfes für immer zu verändern. 

Geschichte:

In den frühen Tagen des Kalten Krieges sah es so aus, als hätte die Sowjetunion bei den Panzern die technologische und zahlenmäßige Überlegenheit gegenüber den westlichen Alliierten. Fahrzeuge wie der T-54/55 und der IS-3 waren den von Westen eingesetzten Fahrzeugen teilweise deutlich überlegen. Dies führte zur Einführung der britischen 105 mm L7 Royal Ordnance Kanone die sehr zielsicher war und über eine große Durchschlagskraft verfügte. Dies machte die überlegene sowjetische Panzerung obsolet. 

Die neue Waffe bedeutete für die sowjetischen Panzerkonstrukteure einen Weckruf, der sie dazu brachte, die bewährten Methoden aus dem Zweiten Weltkrieg zu überdenken und auf neue, fortschrittlichere Technologien und Methoden zu setzen. Der erste Schritt auf dem Weg zu einem neuen Hauptkampfpanzer nach dem Stand der Zeit kam mit dem T-62. Dieser kam mit einer revulutionären 115 mm Glattrohrkanone die über überlegene balistische Eigenschaften verfügte. Abgesehen von der Kanone hatte der Panzer im Vergleich zu früheren Projekten keine Änderungen an seinem Grundkonzept, da der Panzer anfangs als Infanterieunterstützer gedacht war. Der dringend erforderliche Durchbruch in der sowjetischen Panzerentwicklung kam erst in den frühen 1950er Jahren mit dem von Alexander Morozow konstruierten T-64. Dies war der selbe Mann, der auch so legendäre sowjetische Panzer wie den T-34-85, den T-44 und den T-54 konstruierte. 

Der T-64 brachte eine ganze Reihe an Innovationen ein, dazu gehörte Verbundpanzerung, ein automatisches Ladesystem und noch einige andere Dinge. Das Alleinstellungsmerkmal ist aber ohne Zweifel die Verbundpanzerung, er war der weltweit erste Panzer mit diesem fortschrittlichen Panzerungssystem. Mit dieser hatte der T-64 eine extrem effektive Frontpanzerung, die sogar die Panzerung schwerer Panzer deutlich übertraf, wobei das Chassis aber deutlich leichter und kleiner war. Der automatische Lademechanismus ersetzte den menschlichen Ladeschützen, womit die  Besatzung auf drei Mann verkleinert wurde. Das neue System erlaubte eine hohe Feuerrate bei gleichzeitiger Verkleinerung des Kampfraumes, was wiederum die Größe und das Gewicht des Panzers verkleinerte. Mit den ganzen Neuerungen ist es natürlich kein Wunder, dass die Fertigung dieses Panzers um einiges teurer war als bei früheren sowjetischen Panzern. 

Trotzdem ging der T-64 in den frühen 60er Jahren in den aktiven Dienst und wurde fast zwei Jahrzehnte hergestellt. Durch seinen weltweiten Einsatz in vielen Konflikten ist es wohl nicht übertrieben zu behaupten, dass die Bedeutung dieses Panzers für die Panzerentwicklung extrem groß ist. Er legte nicht nur den Standard und die Basis für die späteren sowjetischen und russischen Panzer fest, er markiert auch einen Wendepunkt in der Panzerentwicklung. Damit ist der T-64 ein wahrhaft legendärer Panzer. 



In War Thunder wird der T-64A einer der ersten Panzer von Rang VI sein, die nun ins Spiel kommen. Im Vergleich zum Standard-T-64 besitzt der T-64A eine ganze Reihe von Verbesserungen um seinen Gefechtswert zu erhöhen. Die wohl wichtigste Änderung war der Einbau der 125 mm D-81T Kanone, welche im Grunde eine vergrößerte Version der 115 mm Kanone des Vorgängers ist. Zusätzlich wurde die Verbundpanzerung durch eine verbesserte Kompositpanzerung ersetzt, die aus Schichten aus Stahl und Fiberglas in der Wannenfront und einem gehärteten Stahlkern am Turm bestand. Diese Kampfwertsteigerung verbesserte die Überlebensfähigkeit des T-64A insbesondere gegen Hohlladungsgeschosse und verstärkte die Panzerung auf 450 mm effektiv an der oberen Wannenfront. Trotz der zusätzlichen Ausrüstung und Panzerung des T-64A, hatte der Panzer ein verhältnismäßig niedriges Gewicht von nur insgesamt 38 Tonnen. Dank des kompakten 700-PS-Motors besaß der T-64A eine ausgezeichnete Mobilität und konnte eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h auf der Straße und 40 km/h im Gelände erreichen.


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In den Zufallsschlachten von War Thunder wird der T-64 weiter für das gewisse Gefühl der mittleren Kampfpanzer sorgen, an das sich die Spieler der bereits existierenden sowjetischen Panzer, wie T-54 und T-62, gewöhnt haben. Aber dank der Innovationen und Feuerkraft und Panzerung, bringt der T-64A Neues zum erfahren für die Spieler. Zum Beispiel behält der T-64A die ausgezeichnete Mobilität und niedrige Silhouette der vorigen Generationen von Panzern, die schnelle Flankenangriffe ermöglicht, aber die nun stärkere Schutzleistung an der Wannenfront erlaubt neue Frontalangriffe und mehr Druck an der Front. Zusammen mit der durch den Autolader schnellfeuernden 125 mm Kanone, macht das den T-64A zu einer Macht auf dem Schlachtfeld, mit der jederzeit zu rechnen ist. Jedoch sollten angehende Kommandanten des T-64A jederzeit im Hinterkopf behalten, dass ungeschützte Flanken jederzeit zu unerwarteten Angriffen des Gegners führen können, wo die gute Frontpanzerung keinen Nutzen hat.

Nach seiner Einführung wurde der T-64A in bestimten Panzer- und Spezialeinheiten eingesetzt und wurde somit in Gewisserweise zu einem Elitepanzer. Nun wo dieses Stahlmonster zum brandneuen Rang VI der sowjetischen Bodentruppen stößt, denkt ihr, dass ihr auch zu dieser Elite gehören könnt? Findet es im kommenden Update 1.71 von War Thunder heraus!

Wir sehen uns dort!


Nun wisst ihr etwas mehr über eines der kommenden Fahrzeuge von 1.71 “New E.R.A.”! Testet euer Wissen und holt euch einen Preis! Mit nur 7 richtigen Antworten bei den 10 Quizfragen erhaltet ihr den einzigartigen Titel “War Thunder Mastermind” und einen RP Booster!

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Euer War Thunder Team

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