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Nakajima Ki-43-I & II: Die vergessenen Falken
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Die Nakajima Ki-27, der erste Eindecker der Luftwaffe der Kaiserlichen Marine Japans (大日本帝國陸軍航空隊), leistete gute Dienste, also wandte sich die Armee erneut an Nakajima, als man einen Nachfolger suchte. Während andere Nationen in den späten 1930er Jahren den Fokus eher auf Höchstgeschwindigkeit und schwerer Bewaffnung legten, entschied man sich in Japan den Fokus weiterhin auf die Reichweite und die Manövrierfähigkeit zu legen.

Das Grundgerüst der Ki-43 war daher so klein und so leicht wie möglich gebaut worden, um die Belastung der Flügel auf ein Minimum zu reduzieren. Mit sich selbst abdichtenden Treibstofftanks und zusätzlichem Panzerschutz setzte man zugleich aber auch neue Standards in Punkto Sicherheit.

Bekannt wurde die Ki-43 unter vielen verschiedenen Namen. Jeder Flugzeugtyp hatte seine eigene, einzigartige Nummer, bezeichnet wurde diese als Modelnummer (kitai), im Falle der Ki-43 war dies „キ43“. Vom Tag der Produktion an, wurde es als Jäger der Armee Typ 1 bekannt (1941, 2601 nach dem japanischen Kalender) und bekam den Namen „隼” Hayabusa (Wanderfalke). Die Alliierten gaben den japansichen Maschinen ihre eigenen Codenamen, und so wurde aus der Ki-43 „Oscar“.

Für den angehenden japanischen Piloten bei War Thunder gibt es einen fließenden Übergang von dem, zum Anfang verfügbaren, Doppeldecker Ki-10 zur Ki-27 und dann zur Ki-43-I und –II. Wendigkeit ist ihr herausstechendes Merkmal – in einem Kurvenkampf kann die Ki-43 sich bis hinter das Heck fast aller Eindecker kämpfen. Solltet ihr im Arcade und Realistischen Modus mit Maus und Tastatur fliegen, so nutzt zusätzlich zur Maus noch die Hohenruderkontrolle der Tastatur um engere Kurven fliegen zu können – die Standardtasten sind entweder 'W' und 'S' oder 'Linke Umstelltaste' und 'Steuerung', je nachdem was ihr gewählt habt (die anderen Tasten werden jeweils den Schub reduzieren oder steigern). Piloten empfanden die Wendigkeit der frühen Ki-43 Prototypen dennoch als zu schlecht, woraufhin man Klappen des Typs Fowler hinzufügte; diese kann man Ausfahren indem man die Klappen auf „Kampf“ stellt (Standard dafür ist 'F').



In den Kämpfen in Süd-Ost Asien stellte die Ki-43 das Gros der japanischen Jäger. Doch wurden ihre Erfolge gegen die RAF und die „Flying Tigers“ (eine Gruppe amerikanischer Freiwilliger) von den Erfolgen der Mitsubishi A6M Zero der Marine in den Schatten gestellt. Schon als Schauplatz als solches wird dem Süd-Ost asiatischen Raum meist weniger Aufmerksamkeit geschenkt als dem Pazifik, und die Tatsache, dass die Ki-43 eine grobe Ähnlichkeit zur Zero aufwies (beide sind Tiefdecker mit Sternmotor und Vollsichthaube) bedeutete, dass sie oft falsch von alliierten Piloten identifiziert und gemeldet wurde. Nichtsdestotrotz wurde die Ki-43 über den gesamten Kriegsverlauf hinweg produziert. Anfangs schlug sie sich äußerst gut gegen die Buffaloes des Commonwealth und ihren verschlissenen Hurricanes.

Der Far East Zweig der RAF hatte keine hohe Priorität wenn es um die Versorgung mit Material und Personal ging. Mit der Zeit verbesserten sich aber die alliierte Ausrüstung und das Training, wodurch die Piloten mit größeren Herausforderungen konfrontiert wurden, darunter auch Spitfire und Thunderbolts. Die Ki-43-II, welche 1942 in die Produktion ging, erhielt eine leichte Aufwertung des Motors und etwas Panzerung zum Schutz des Piloten. Ihre Schwachstelle blieb allerdings die schwache Bewaffnung bis gegen Ende des Krieges zwei Ki-43-IIIb Prototypen mit 20mm Kanonen ausgerüstet wurden (diese Modifikation ist in der Ära III in War Thunder zu finden und bekommt in Zukunft ein eigenes Profil).

Die Ki-43-I ist Anfangs mit zwei 7,7 mm MGs ausgerüstet. Diese eignen sich gegen ungepanzerte Doppeldecker, sind aber mehr als ungeeignet gegen Ganzmetall Flugzeuge, weswegen die Otsu und Hei Modifikationen beim Ausbau oberste Priorität haben sollten. Die erste gibt euch eine gemischte Bewaffnung, da eines der beiden 7,7 mm MGs gegen ein schweres 12,7 mm Ho-103 MG ausgetauscht wird (eine übliche Konfiguration während des Krieges). Die zweite Modifikation ersetzt dann auch noch das zweite leichte MG gegen ein Ho-103 MG. Sobald ihr die entsprechenden Modifikationen erforscht habt, könnt ihr unter dem Punkt „Offensivbewaffnung“ zwischen den verschiedenen Waffenoptionen umschalten. Die Otsu Modifikation ist eine spürbare Verbesserung, doch selbst mit zwei 12,7 mm MGs ist man im Vergleich zur Konkurrenz noch eher schwach bewaffnet (dies gilt im Spiel, wie es im realen Leben auch galt). Hayabusa Piloten nutzten Schwachstellen bei gegnerischen Flugzeugen wann immer sie konnten, ein Beispiel dafür war, dass sie auf den Kühler bei Hurricanes feuerten; ein einzelner Treffer reichte so schon oft um den Motor all seiner Kühlflüssigkeit zu berauben, was ihn im Endeffekt ausfallen lies. In War Thunder ist der schnellste Weg sich seine Punkte zu sichern, den gegnerischen Piloten auszuschalten, sich auf so ein spezifisches Ziel zu fixieren ist allerdings selten klug wenn man sich in einem hitzigen Gefecht befindet.



Gegnerische Jäger sollten die höchste Priorität haben für Ki-43 Piloten; für mittlere und schwere Bomber eignet sich die Bewaffnung schlicht einfach nicht und die leichte Konstruktion der Hayabusa macht sie selber zu einem zu einfachen Ziel für gegnerisches Abwehrfeuer. Schon das Abwehrfeuer von zweisitzigen schweren Jägern und Bombern sollte mit Vorsicht angegangen werden, wenn ihr ihnen nicht aus dem Weg gehen könnt, dann macht euch wenigstens nicht zum einfachen Ziel indem ihr möglichst nicht in einer geraden Linie hinter ihnen her fliegt. Beim Kampf gegen leistungsstärkere Gegner kann es euch passieren, dass sich diese auf euch nieder stürzen und nach einem Angriff wieder in den Steigflug gehen. Behaltet in diesem Fall eure Umgebung besonders gut im Auge und sobald sie zum Angriff ansetzen solltet ihr eine enge Kurve einleiten um ihnen auszuweichen (am besten bevor sie in Waffenreichweite gelangen, also in etwa bei 1Km Entfernung); sollten sie dann ihren Kurs anpassen in der Hoffnung euch doch noch zu erwischen habt ihr eine Chance euch hinter sie zu setzen und den Spieß umzudrehen.

Für neue Spieler eignet sich Ki-43 besonders als Einstig in die Gefechte der Ära II, doch auch für erfahrene Spieler ist sie ein angenehm zu fliegendes Flugzeug, wenn sie nach einer Abwechslung zum Flugstil der späteren Stufen suchen. Trotz ihrer zerbrechlichen Bauweise und der schwachen Bewaffnung, ist sie dank ihrer Manövrierbarkeit ein ernst zu nehmender und schwer zu fassender Gegner.

Autor: John “Zoso” Moore


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