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Luftangriffe auf das Ruhrgebiet
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Von 08:00 Uhr MESZ am 17. Mai 2014 bis 08:00 Uhr MESZ am 19. Mai 2014

Kartenwechsel Simulator-Modus: "Operation Ruhr"

Ereignis verfügbar: "Guardian Angel"

 

In einem alliierten Flugzeug (USA, GB, UdSSR): 

Zerstöre 150 (A) / 50 (R) / 15 (S) Bodenziele und erhalte 75.000 Silver Lions

 

In einem Flugzeug der Achsenmächte (Deutschland, Japan):

Zerstöre 80 (A) / 20 (R) / 10 (S) Luftziele und erhalte 75.000 Silver Lions

 

Insgesamt können so 150.000 Silver Lions erspielt werden!


Der Mohne Damm, während Operation Chastise zerstört

 

 

Die Luftangriffe auf das Ruhrgebiet, wie die strategischen Bombenangriffe auf die deutschen Industriegebiete im Ruhrgebiet während des Zweiten Weltkriegs genannt wurden, begannen am 5. März 1943 und hielten fünf Monate an. Ziel waren die deutschen Produktionsanlagen für Koks, Stahl und synthetische Stoffe, darunter die Krupp Werke in Essen, das Nordsternwerk für synthetisches Öl in Gelsenkirchen und die Fabriken von Rheinmetall-Borsig in Düsseldorf. Während der Luftangriffe auf das Ruhrgebiet, am 17. Mai 1943, führte die britische Royal Airforce den berühmten ‘Dambuster’-Überfall auf deutsche Staudämme (Operation Chastise) aus.
 
Die britischen Bomber, die an der Luftoffensive über der Ruhr teilnahmen, waren zu großem Teil zweimotorige Vickers Wellingtion, viermotorige Avro Lancaster sowie die Short Stirling und Handley Page Halifax.
 
Da Angriffe bei Tag aufgrund der zu erwartenden Verluste unpraktikabel waren, fanden die britischen Angriffe im Schutz der Dunkelheit statt. Das Bomberkommando der Royal Airforce nutzte sogenannte ‘Pathfinder Squadrons’, hauptsächlich aus Mosquitos aus dem 109. Squadron bestehend, zur Markierung der Ziele mit Leuchtgranaten und anderen Mitteln, während die Bomber in großen Angriffswellen folgten.

 
Die “Oboe”, eine elektrische Navigationshilfe auf Radiotransponder-Basis, gab den ‘Pathfindern’ die Möglichkeit, Ziele trotz des Industrierauchs und dicker Wolkendecke zu markieren. Leitmarkierungen führten die Bomber dann in das Zielgebiet, wo sie ihre Bomben auf die mit Zielmarkierungen versehenen Industriestätten abwerfen. Die britische Bombertaktik sah einen schnellen und konzentrierten Bombenangriff mit allen Maschinen vor, womit die deutsche Luftraumverteidigung und Feuerwehr überfordert wurde.
 
Die United States Army Air Force verfügte zu diesem Zeitpunkt über zwei viermotorige Bomber: Die B-17 Flying Fortress und die B-24 Liberator. Im Gegensatz zu den Briten griffen die Amerikaner bei Tageslicht an, wobei die dichten Bomberformationen den deutschen Abfangjägern mit konzentriertem Feuer zusetzten.
 
Die Koordination der amerikanischen und britischen Bombenangriffe zu einer kontinuierlichen Bombardierung bei Tag und bei Nacht gaben den Deutschen wenig Zeit, sich von einem vergangenen Angriff zu erholen. 1943 befand sich die strategische Streitmacht der USA in Großbritannien jedoch noch im Aufbau, daher wurden die meisten Bombenabwürfe durch die Royal Airforce unternommen.
 
Das Flugabwehrfeuer über dem Ruhrgebiet war dicht und gefährlich, daher gaben die Briten dem Ruhrgebiet den Spitznamen “The valley of no return” (zu deutsch etwa: Das Tal, aus dem man nicht zurückkehrt).
 
Die Luftangriffe trafen die deutsche Kriegsproduktion schwer und führten zu Engpässen bei der Versorgung mit Stahl und Bewaffnung, was die deutschen Kriegsbemühungen merkbar negativ beeinflusste.
 
Euer War Thunder Team
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