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Washington B.1: Ein Freund in der Not

Ein legendärer strategischer Bomber verstärkt im nächsten großen Update die Lücke bei schweren Bombern im britischen Forschungsbaum.

Washington B.1: Ein Langstreckenbomber für Großbritannien auf Rang V

Auf einen Blick:

  • 20.000 lbs Bombenlast!
  • Ferngesteuerte Waffenstationen
  • Solide defensive Bewaffnung
  • Gute Leistung in großen Höhen
Geschichte des Fahrzeugs

In der späten Hälfte der 1940er Jahre sah sich Großbritannien mit der Notwendigkeit einer drastischen Modernisierung seiner Bomberflotte konfrontiert. Die Avro Lincoln war zu diesem Zeitpunkt das Spitzenmodell der Royal Air Force im Bereich schwerer bzw. strategischer Bombardierung, reichte jedoch nicht aus, um den britischen Ambitionen als Atommacht und den Anforderungen an Langstrecken-Schlagfähigkeit im neuen Jet-Zeitalter gerecht zu werden. Während vielversprechende neue Entwürfe wie die English Electric Canberra, Short Sperrin und sogar frühe Konzepte der V-Bomber (Vulcan, Victor und Valiant) bereits auf dem Papier Fortschritte machten, war klar, dass kein echter Ersatz für die Lincoln vor der ersten Hälfte der 1950er Jahre einsatzbereit sein würde.

Die Gründung der NATO und das Mutual Defense Assistance Act (MDAA) von 1949 boten Großbritannien eine klare Lösung. Ziel war es, ein erprobtes, zuverlässiges und leistungsfähiges Flugzeug einzusetzen, um die Lincoln zu ersetzen und eine Übergangslösung zu schaffen, bis die neuen Jetbomber verfügbar wären. In den USA wurden große Mengen an B-29 in Reserve oder Einlagerung überführt. Für die RAF ergab sich damit die ideale Gelegenheit, diese Fähigkeitslücke zu schließen, ohne eigene Entwicklungsressourcen von laufenden Projekten abzuziehen.

Insgesamt wurden auf diesem Weg 87 B-29 beschafft, die in der RAF offiziell den Namen „Washington“ erhielten, mit Auslieferungen ab März 1950. Obwohl sie nie Kampfeinsätze flogen oder Bomben im Einsatz abwarfen, dienten sie zwischen 1950 und 1954 als wichtige Abschreckung für das Bomber Command der RAF.

Mit dem Eintreffen der Canberra und dem fortgeschrittenen V-Bomber-Programm wurden sie schrittweise ausgemustert. Die Washingtons blieben größtenteils unverändert, einige wurden jedoch um Bewaffnung und Bombensysteme erleichtert und für elektronische Aufklärung und das Abhören sowjetischer Kommunikation genutzt. In dieser Rolle wurden sie bis zur endgültigen Ablösung durch die Comet im Jahr 1958 eingesetzt. Zwei Exemplare gelangten zudem zur Royal Australian Air Force, wo sie in der Aircraft Research and Development Unit für Tests verwendet wurden.

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Wir stellen vor: die Washington B.1!

Die „Superfortress“ ist als schwerer Bomber in War Thunder längst etabliert, ebenso wie ihre sowjetischen und chinesischen Tu-4-Pendants. Heute begrüßen wir jedoch eine weniger bekannte Variante der berühmten B-29 in Form der britischen Washington B.1! Werfen wir einen genaueren Blick auf dieses Biest.

Der britische Flugzeugbaum hatte eine große Lücke bei Bombern zwischen der Avro Lincoln auf Rang IV und der Canberra-Familie, die mehrere Kampfeinstufungen höher angesiedelt sind. Glücklicherweise gibt es eine sehr historische und passende Lösung: Großbritannien übernahm 87 sogenannte „Washington“-Bomber (ex-US B-29), um genau diese Lücke in der Realität zu schließen. Damit erhielt die Royal Air Force einen exzellenten Langstrecken- und leistungsfähigen Ersatz für die Lincoln als schweren strategischen Bomber.

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In Bezug auf die Zuladung gehört die Washington zu den besten im Spiel. Sie besitzt die höchste Bombenlast im britischen Flugzeugbaum und wird nur von der Tu-4, der F-111A sowie neueren Maschinen wie der riesigen B-52 und der Tu-95 übertroffen. Die Washington kann bis zu 40 × AN-M64 500-lb-Bomben oder bis zu 18 × AN-M65 1000-lb, 8 × AN-M66 2000-lb oder 4 × AN-M56 4000-lb Bomben tragen. Das entspricht einer maximalen Last von 20.000 lb! Doch nicht nur die Bombenlast ist beeindruckend. Anders als bei vielen britischen schweren Bombern verfügt die Washington über fünf ferngesteuerte Waffenstationen, die von der Besatzung im gesamten Flugzeug bedient werden. In Sachen Überlebensfähigkeit und Verteidigung gehört sie damit zur Spitzenklasse.

Trotz ihrer Größe besitzt die Washington akzeptable Flugeigenschaften und eine deutlich bessere Höhenleistung als die bisherigen britischen Bomber wie Lancaster und Lincoln. Vier leistungsstarke Wright R-3350-Triebwerke ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von über 600 km/h (370 mph) sowie eine maximale Flughöhe, die alle vorherigen britischen Bomber deutlich übertrifft. Mit dieser Reichweite und Ausdauer ist keine Mission zu viel verlangt!

Dieser Koloss wird im nächsten großen Update in den britischen Flugzeugbaum aufgenommen und dort auf Rang V vor der Canberra-Familie eingeordnet. Ein würdiger Übergang, der die Lücke schließt und britischen Piloten einen äußerst leistungsfähigen Bomber mit enormer Bombenlast bietet. Bis zum nächsten Mal – bleibt dran für weitere Inhalte zu War Thunder!

Bitte beachtet, dass die Eigenschaften dieses Fahrzeugs noch geändert werden können, bevor es dem Spiel hinzugefügt wird.

Ihr könnt die Erforschung der Washington B.1 mit diesen Paketen erheblich beschleunigen:

Britisches Starter-Paket
Dieses Paket enthält:
  • Crusader II „The Saint“ (Rang II, Großbritannien)
  • Spitfire Mk.IIa Venture I (Rang II, Großbritannien)
  • Premiumkontozeit für 7 Tage
  • 120.000 Silver Lions
Wyvern-Paket
Dieses Paket enthält:
  • Westland Wyvern (Rang IV, Großbritannien)
  • Premiumkontozeit für 15 Tage
  • 1000 Golden Eagles
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