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HMS Glorious: Ein ungeheuerlicher Kriegsschiffentwurf

Die HMS Glorious ist ein britischer Schlachtkreuzer aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, der für einen ehrgeizigen Plan gebaut wurde, Deutschland durch eine Seeinvasion an seiner Ostflanke zu besiegen. Der Plan selbst wurde zwar nie verwirklicht, die dafür notwendigen Schiffe jedoch schon, und so werden Kapitäne bald die Möglichkeit haben, das Kommando über dieses höchst unorthodoxe Kriegsschiff zu übernehmen, das im nächsten großen Update "Feuer und Eis" in War Thunder einläuft!

Kurz gesagt: Ein extrem leicht gepanzerter, aber wendiger britischer Schlachtkreuzer, der mit 15-Zoll-Geschützen bewaffnet ist.

HMS Glorious, Schlachtkreuzer, Großbritannien, Rang V

Features:

  • Starke 15-Zoll-Geschütze
  • Sehr schwache Gürtelpanzerung
  • Ausgezeichnete Wendigkeit
  • Zahlreiche Sekundärgeschütze
  • Schwache Flugabwehr
Geschichte

Während des Ersten Weltkriegs entwarf Admiral Fisher von der Royal Navy einen Plan für eine Invasion der deutschen Ostseeküste. Da der Plan den Bau von Großkampfschiffen vorsah, die Fisher aufgrund von Kriegseinschränkungen nicht in Auftrag geben konnte, entwarf er 1915 stattdessen einen neuen Schlachtkreuzer, der sich an der Renown-Klasse orientierte, aber nur über eine minimale Panzerung, hohe Geschwindigkeit und große 15-Zoll-Geschütze verfügte.

Fishers Plan sah den Bau von drei Schiffen vor, von denen das erste - die HMS Courageous - im März auf Kiel gelegt wurde, gefolgt von der HMS Glorious im Mai und der HMS Furious im Juni. Die HMS Glorious lief im April 1916 vom Stapel und wurde im Oktober fertiggestellt, bevor sie an die Royal Navy übergeben und in Dienst gestellt wurde. Nach Fishers Ausscheiden aus dem Amt des Ersten Seelords wurde das Konzept dieser Schiffe wegen der unausgewogenen Kampfeigenschaften, vor allem in Bezug auf Bewaffnung und Panzerung, kritisiert.

Dennoch wurde die HMS Glorious in den letzten Jahren des Ersten Weltkriegs bei einigen wichtigen Operationen eingesetzt, so z. B. im zweiten Seegefecht bei Helgoland im November 1917. Das Kriegsschiff war auch bei der Kapitulation der deutschen Hochseeflotte am 21. November 1918 anwesend. In der Nachkriegszeit wurde die HMS Glorious im Rahmen des Washingtoner Flottenabkommens ausgewählt, um zu einem Flugzeugträger umgebaut zu werden. Dieser Umbau erfolgte zwischen 1924 und 1930. Später wurde sie auch im Zweiten Weltkrieg eingesetzt, bevor sie nach einem Aufeinandertreffen mit den deutschen Schlachtschiffen Scharnhorst und Gneisenau im Jahr 1940 unterging.

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In War Thunder wird die HMS Glorious ein neuer Schlachtkreuzer , der mit dem nächsten großen Update "Fire and Ice" an die Spitze der britischen Hochseeflotte kommt. Im Gegensatz zu anderen Kriegsschiffen dieses Typs, die bereits im Spiel sind, treibt die HMS Glorious die Definition dessen, was ein Schlachtkreuzer sein soll, auf die Spitze - sie verfügt über eine hervorragende Feuerkraft und Mobilität, ist aber praktisch keine nennenswerte Panzerung. Kapitäne, macht euch bereit für den Inbegriff einer "Glaskanone" der Marine!

Wie wir bereits erwähnt haben, kann die HMS Glorious mit einer beachtlichen Feuerkraft aufwarten. Obwohl sie nicht ganz mit den Schlachtschiffen mithalten kann, denen sie auf dem Schlachtfeld ohne Zweifel begegnen wird, ist dieses eher leichte Schiff mit zwei 381 mm (15-Zoll) Zwillingsgeschützen ausgestattet, wie sie auch die bekannte HMS Hood hat, die in einem früheren Update präsentiert wurde. Darüber hinaus kann die HMS Glorious mit ihren sechs Drillingsgeschützen von 102 mm (4-Zoll), die über die Schiffsaufbauten verteilt sind, auch Oberflächenziele bekämpfen. Die bescheidene Flugabwehr des Schiffes besteht aus drei 3-Zoll-Kanonen (76 mm). Abgerundet wird das Arsenal der HMS Glorious durch 14 533-mm-Torpedowerfer, von denen ein Paar unter dem vorderen Turm des Schiffes versenkt sind, während die übrigen sechs Zwillingsrohre fest am Heck des Schiffes angebracht sind. Dadurch ist die HMS Glorious in der Lage, eine Vielzahl von Überwasserzielen zu bekämpfen, bleibt aber, wie die meisten Schiffe ihrer Zeit, anfällig für Luftangriffe.

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Andererseits haben die britischen Schiffbauer die HMS Glorious mit einer sehr schwachen Panzerung ausgestattet. Obwohl Schlachtkreuzer von Natur aus Schutz gegen Geschwindigkeit und Feuerkraft eintauschen, verfügt die HMS Glorious nur über eine minimale Panzerung in Form eines 76 mm dicken Panzergürtels. Daher ist die HMS Glorious in etwa so gut geschützt wie einige leichte Kreuzer der Zwischenkriegszeit und daher anfällig für Schäden durch Großkalibergeschosse, die von schweren Kreuzern und insbesondere Schlachtschiffen abgefeuert werden. Kapitäne, die die HMS Glorious kommandieren, sollten es sich daher vielleicht noch einmal überlegen, ob sie den Angriff auf den Feind anführen wollen.

Funfact: Während des Umbaus zum Flugzeugträger wurden die 15-Zoll-Geschütze der HMS Glorious eingelagert und später bei der Ausrüstung der HMS Vanguard, des letzten Schlachtschiffs der Royal Navy, wiederverwendet.

Da die HMS Glorious nicht durch übermäßige Panzerung überladen wurde, konnte ihre Verdrängung relativ gering gehalten werden. In Kombination mit einem 90.000 PS starken Dampfantrieb sorgt dies für eine beeindruckende Geschwindigkeit von bis zu 32 Knoten (59 km/h), so dass die HMS Glorious mit den anderen Kreuzern ihres Verbunds Schritt halten kann. Diese Eigenschaft ist besonders praktisch, wenn die Kapitäne mit speziellen Flugabwehrkreuzern mitziehen müssen, die in der Lage sind, ihren Schutzradius um die HMS Glorious auszudehnen und damit eine der Schwächen des Schiffes zu eliminieren.

Die HMS Glorious wird bald in den Häfen der Spieler anlegen, wenn das nächste große Update für War Thunder veröffentlicht wird. In der Zwischenzeit solltet ihr am Horizont nach weiteren Neuigkeiten Ausschau halten, denn wir werden euch weiterhin auf dem Laufenden halten, was das kommende Update für euch bereithält. Bis dahin wünschen wir euch eine ruhige See und Ahoi, Kapitäne!

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