HMS Blackpool (F77): Wachoffizier

Die HMS Blackpool war eine britische Fregatte vom Typ 12, auch bekannt als Whitby-Klasse, die zu Beginn des Kalten Krieges für die Royal Navy gebaut wurde. Diese hochmoderne Fregatte, in deren Konstruktion viele der Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg eingeflossen sind, wird bald im nächsten Update in die Reihen der Royal Navy in War Thunder aufgenommen!

Kurz gesagt: Eine britische Fregatte aus dem frühen Kalten Krieg, die auf der Grundlage der Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg entworfen wurde und über hervorragende Seeeigenschaften und eine große Anzahl von Torpedos verfügt.

HMS Blackpool, Fregatte, Großbritannien, Rang V.

Pro

  • Viele Torpedos
  • Große Ausstattung
  • Gute Mobilität

Contra

  • Wenige Kanonen
Geschichte

Die Entwicklung der Fregatten vom Typ 12, oder auch Whitby-Klasse, begann in den frühen 1950er Jahren, zu Beginn des Kalten Krieges. Die Whitby-Klasse wurde als schnelle, hochseetaugliche Fregatten für den Geleitschutz von Konvois entwickelt und verfügte über ein neuartiges Rumpfdesign mit zahlreichen neuen Merkmalen, die aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs abgeleitet wurden. In der Folge wurde die Whitby-Klasse mit dem Schwerpunkt der U-Boot-Bekämpfung gebaut, so dass sie in der Lage war, die modernsten und schnellsten U-Boote effektiv zu bekämpfen.

Infolgedessen ähnelten die Schiffe der Klasse in ihrer Größe Zerstörern und aufgrund ihrer hohen Baukosten wurden bis Ende der 1950er Jahre nur acht gebaut. Die Whitby-Klasse blieb bis in die 1970er Jahre im aktiven Dienst der Royal Navy, bevor die Schiffe alle nach und nach außer Dienst gestellt und durch modernere Schiffe ersetzt wurden.

Zu den acht gebauten Fregatten der Whitby-Klasse gehörte auch die HMS Blackpool. Im Dezember 1954 auf Kiel gelegt und im August 1958 in Dienst gestellt, war die HMS Blackpool die letzte Fregatte der Whitby-Klasse, die für die Royal Navy gebaut wurde. Während des größten Teils ihrer Dienstzeit war die HMS Blackpool im Gebiet des Suezkanals stationiert und operierte bis Mitte der 1960er Jahre im Fernen Osten.

1966 wurde die HMS Blackpool an die Royal New Zealand Navy verpachtet und fuhr bis 1971 unter neuseeländischer Flagge. Nach ihrer Rückgabe an die Royal Navy wurde sie außer Dienst gestellt und schließlich 1980 zur Verschrottung verkauft.

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In War Thunder wird die HMS Blackpool mit dem nächsten großen Update des Spiels als Fregatte in die obersten Ränge des britischen Forschungsbaum der Küstenschutzflotte aufgenommen. Hochmobil und mit einer Reihe verschiedener Waffensysteme ausgestattet, wird die HMS Blackpool sicher eines der neuen Lieblingsschiffe der britischen Kapitäne werden, die Vielseitigkeit sehr schätzen!

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Die HMS Blackpool strotzt zwar nicht so sehr vor Kanonen und anderen Waffen wie zum Beispiel die deutschen Fregatten der Köln-Klasse, macht ihren Mangel an schierer Anzahl an Waffen aber durch ihre potenzielle Vielseitigkeit wett. Das Schiff ist nämlich mit einer Auswahl sehr unterschiedlicher Waffensysteme ausgestattet, die von einem 4,5'' (114 mm) Zwillings-Schnellfeuergeschütz am Bug über ein 40 mm Bofors-Zwillinggeschütz hinter den Aufbauten bis hin zu 10 x 533 mm Torpedowerfern (darunter zwei Doppelrohrtorpedos, insgesamt 12 Torpedos) auf jeder Seite des Rumpfes reichen und sogar zwei Drillings-Wasserbombenwerfer am Heck besitzen!

Daher ist es unwahrscheinlich, dass die HMS Blackpool jedes Gefecht gegen feindliche Überwasserziele im Alleingang gewinnt, da sie aufgrund ihrer mangelnden Feuerkraft einfach nicht in der Lage ist, einen Schlagabtausch mit ihren Gegnern zu führen. Andererseits kann die Flottille als Ganzes, wenn sie mit mehreren anderen Schiffen zusammenarbeitet, sehr von dem extrem vielseitigen Arsenal der HMS Blackpool profitieren, da sie es praktisch jeden Gegner bekämpfen kann. Sei es ein Schlachtschiff, ein schnelles Patrouillenboot oder sogar ein Flugzeug - die HMS Blackpool hat immer das richtige Werkzeug für den jeweiligen Einsatz parat!

Außerdem sollte die HMS Blackpool als Fregatte keine Probleme haben, mit den meisten ihrer Verbündeten mitzuhalten und einige der gefährlicheren Gegner einzuholen, denen sie auf den Schlachtfeldern begegnen könnte. Dank ihres Dampfturbinen-Antriebssystems, das respektable 30.000 PS erzeugt, kann die HMS Blackpool eine Geschwindigkeit von 30 Knoten (56 km/h) erreichen. In Verbindung mit ihrer guten Wendigkeit verleiht dies der HMS Blackpool eine sehr gute Mobilität, die es ihr ermöglicht, schnell auf dem Schlachtfeld zu manövrieren und ihren Verbündeten kurzfristig zu Hilfe zu eilen.

Sich auf die Mobilität des Schiffes zu verlassen ist jedoch auch etwas, was angehende Kapitäne dieser Maschine unbedingt tun müssen, wenn sie nicht als eine kostspielige Deko auf dem Meeresboden enden wollen. Trotz einer Besatzung von 231 Seeleuten ist die HMS Blackpool nur leicht gepanzert, was bedeutet, dass selbst kleinere Angriffsboote eine ernsthafte Gefahr für das Schiff darstellen können, wenn sie zu spät entdeckt werden!

Die HMS Blackpool wird mit dem kommenden War Thunder Updates bald in die obersten Ränge des britischen Forschungsbaums der Küstenschutzflottene aufsteigen. In der Zwischenzeit solltet ihr am Horizont nach weiteren Neuigkeiten Ausschau halten, da wir weitere aufregende neue Features enthüllen werden, die bald ins Spiel kommen. Bis dahin eine ruhige See und Ahoi, Kapitäne!


Euer War Thunder Team

 

 

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