A-4E Skyhawk: Heinemanns Hot-Rod wird erwachsen
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Ein neues Kampfgruppenfahrzeug kommt zu War Thunder! Diesmal einer der besseren Jet-Jagdbomber im Spiel, die amerikanische A-4E Skyhawk mit einem neuen leistungsstarken Triebwerk und erhöhter Nutzlast

Geschichte

Der Beginn des Jet-Zeitalters und die Eskalation des Kalten Krieges zwangen das Oberkommando der US-Navy, nach einem Ersatz für die sehr erfolgreiche, trägergestützte, aber mit einem Kolbenmotor ausgestatte AD Skyraider, zu suchen, mit der Möglichkeit, taktische Nuklearwaffen im Einsatzgebiet einer Flugzeugträgergruppe einzusetzen. Mit Beginn des Koreakonflikts begann die Douglas Aircraft Company mit der Entwicklung eines trägergestützten Jagdbombers mit einem unkonventionellen Ansatz - anstatt die Triebwerksleistung im Fokus zu haben, die normalerweise vom Gewicht und der Größe eines Flugzeugs bestimmt wird, konzentrierte sich das team von Ed Heinemanns darauf, Wege zu finden, die Konstruktion leicht und unter 12.000 Pfund zu halten.

Bei dem projektierten Flugzeug handelte es sich um einen ziemlich kompakten, leichten Jet-Jagdbomber mit Deltaflügeln und in einer Leichtbaukonstruktion. So entstand die A-4A Skyhawk, eines der ersten trägergestützten Strahlflugzeuge, die Atomwaffen mitführen konnten. Das Flugzeug zeichnete sich für seine Zeit durch eine einfache Konstruktion, praktische Steuerung und hervorragenden Flugeigenschaften aus. Bald darauf erschien 1956 die Version A-4B, die in der Lage war, an drei Aufhängungspunkten eine große Vielfalt an Waffen zu tragen, darunter auch Lenkraketen.

Damit wurde die "Skyhawk" zu einem wirklich universellen trägergestützten Flugzeug, das in der Lage war, das gesamte Aufgabenspektrum der US-Navy zu lösen. Ein recht auffälliger Nachteil des Jagdbombers war nach wie vor der begrenzte Aktionsradius, auch die Army wollten die Waffenlast stets erhöhen. 1961 stellte Douglas eine verbesserte Version des Flugzeugs mit fünf Aufhängepunkten für die Bewaffnung und einem neuen Triebwerk vor, das eine höhere Nutzlast ausglich und auch die Reichweite des Flugzeugs erhöhte. Die A-4E wurde zu der am stärksten veränderten Variante der Skyhawk und prägte das Bild eines modernen, trägergestützten Jagdbombers. Die "E" wurde aktiv im Vietnamkrieg eingesetzt und bis Ende der 80er Jahre zur Simulation feindlicher Flugzeuge in Trainings-Dogfights eingesetzt.

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War Thunder-Piloten und -Panzerkommandanten kennen den amerikanischen Jagdbomber A-4B, eines der besten Bodenangriffsflugzeuge. Gute Geschwindigkeit und Steuerbarkeit sowie eine luxuriöse Auswahl an gelenkten und ungelenkten Waffensätzen machen es zu einer ausgezeichneten Wahl in jedem Spielmodus, insbesondere bei der Zerstörung feindlicher Bodenfahrzeuge. Wir stellen eine neue Version dieses Jagdbombers für Kampfgruppenspieler vor. Die A-4E Skyhawk mit einem neuen Triebwerk und einer Erhöhung der Aufhängepunkte auf fünf ist eine ausgezeichnete Ergänzung für US-Panzersetups im Hightier und ein sehr komfortables Flugzeug für Lufteinsätze.

Die Waffenauswahl der A-4E ist fast die gleiche wie die der A-4B, aber man kann jetzt mehr tödliche Geschenke für jede Art von Feind mit in die Schlacht nehmen. Zusätzlich zu den 2x Colt 20mm-Kanonen findet man eine lange Liste von aufgehängter Bewaffnung in einer ganzen Anzahl von Kombinationen. AIM-9B Luft-Luft-Luft-Raketen, AGM-12B und AGM-12C Luft-Boden-Raketen, bis zu 36 Zuni und 171 Mighty Mouse Raketen, Bomben von bis zu 2.000 Pfund (einschließlich 14x500 Pfund und 20x250 Pfund Kombinationen) bis zu einer Gesamtnutzlast von 7000 Pfund, zusätzliche Kanonengondeln - wählt aus vielen Sets für jeden Missiontyp aus!

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Interessant: Am 5. Dezember 1965 ereignete sich in der Philippinensee in der Nähe der japanischen Insel Kikaijima ein "Broken Arrow"-Vorfall. Während des Transports auf dem Deck des Flugzeugträgers USS Ticonderoga rollte eine A-4E mit einem Piloten und einer unter dem Rumpf hängenden 1Mt Atombombe über Bord und sank. Bislang wurden weder Flugzeug, Pilot noch Bombe gefunden.

Das neue J52-P-6-Triebwerk ist leistungsstärker und sparsamer als das vorherige, aber insgesamt behält es die bekannten Flugeigenschaften der A-4B bei: Die Höchstgeschwindigkeit der A-4E beträgt unter idealen Bedingungen und ohne Last 584 Knoten (ca. 1080 kmh), aber meistens muss man mit Geschwindigkeiten von ca. 400-500 mph (ca. 640-800 kmh) über Land oder Meer operieren, was für einen Jagdbomber ziemlich gut ist. Nachdem die A-4E ihre Nutzlast abgeworfen hat, wird sie merklich schneller und manövrierfähiger, um schnell zu einem Flugplatz zum Wiederaufladen und Auftanken zu gelangen. Flares können dabei helfen, einer von einem Kampfflugzeug abgefeuerten Rakete oder einer AA-Rakete vom Boden aus zu entkommen. Insgesamt gesehen ist die A-4E ein harmonischer und komfortabler Düsenjagdbomber, der in der Lage ist, eine bedeutende Nutzlast zu transportieren und jedem Feind zu trotzen.

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Die A-4E Skyhawk wird in einem der nächsten Updates für die Erforschung zur Verfügung stehen.

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