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16 November 2016

Type 3 Chi-Nu: Die letzte Verteidigung

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Der mittlere Panzer Typ 3 Chi-Nu gilt gemeinhin als der beste in Serie gebaute japanische Panzer des Zweiten Weltkriegs. Er wurde als letztes Verteidigungsmittel im Falle einer Invasion der japanischen Hauptinseln konzipiert.

Wenn man sich den Aufbau des Panzers anschaut, kann man den Vorgänger vom Typ 3 Chi-Nu erahnen – der Typ 97 Chi-Ha. Trotz einer ganzen Reihe von Modifikationen und Verbesserungen, welche die Panzerung merklich verstärkten, zu einem neuen Turm mit einer neuen Kanone führten, so dass er auch von der Seite Respekt einflößte, wurde das Fahrgestell nicht radikal verändert. Die Motorisierung, Aufhängung und Getriebeteile blieben im Typ 3 praktisch unverändert.



1943 ging der Panzer in Produktion und basierte auf dem Chi-He, welcher wiederum eine stark verbesserte Variante des Chi-Ha war. Der mittelschwere Panzer Typ 3 Chi-Nu kam in keiner militärischen Operation gegen die USA oder die Sowjetunion zum Einsatz. Der Panzer wurde bei Einheiten in Dienst gestellt, die für die Verteidigung Japans gegen eine mögliche Invasion gedacht waren, was bedeutet, dass der Panzer mit der Verteidigung des Heimatlandes und der Kaiserlichen Familie betraut war. Jedoch kapitulierte Japan bevor die Alliierten die Hauptstadt erreichten und die Panzer wurden noch in der Nachkriegszeit als Ausrüstung der Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte genutzt. Der Typ 3 Chi-Nu blieb bis in die 60er Jahre im Dienst, bis Japan neue Panzer bekam.



In War Thunder wird der Typ 3 Chi-Nu ein mittlerer Panzer, der auf den mittleren Rängen der japanischen Forschungsbaumes der Bodeneinheiten zu finden sein wird. Der Panzer ist an der Front und am Turm ordentlich gepanzert, und die Effekte nach der Durchschlagung des Gegners mit der 75-mm-Kanone erlauben es zuversichtlich gegen die vergleichbaren Gegner zu sein, wie die T-34, Shermans und die späteren Panzer IV. Der Panzer hat aber auch offensichtliche Schwächen. Die Seitenpanzerung der Wanne beträgt lediglich 20 mm, was bedeutet, dass jeder mögliche Gegner den Panzer mit einem Schuss ausschalten oder gar zerstören kann, wenn er weiß wo der Motor oder die Munitionsfächer sind.


 


Japan führte nie die Produktion von gegossenen Türmen vor Kriegsende ein, deshalb ist der Turm des Typ 3 Chi-Nu geschweißt und oktogonal, Abpraller von Geschossen treten nicht so oft wie beispielsweise beim T-34 auf. Dies bedeutet auch, dass der japanische Panzer keine starke Kanonenblende hat wie zum Beispiel der Sherman. Deswegen ist die richtige Strategie des Chi-Nu, entweder schere Panzer zu unterstützen, mit anderen mittleren Panzern vorzustürmen oder einen anderen Gegner im Duell mit der Front gegenüber zu stehen. Hilfreich ist auch die Schwachstellen der gegnerischen Wannen zu kennen, da die japanischen APHE-Sprengladungen traditionell einen starken Effekt nach der Durchschlagung des Gegners haben und einen nicht im Stich lassen, wenn man einen guten Treffer landet.



Der Typ 3 Chi-Nu wird sehr bald zum Forschungsbaum der japanischen Bodentruppen hinzugefügt – haltet die Augen offen!


Euer Team von War Thunder!

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