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Parallaxe und neue Zielansicht für Landfahrzeuge
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Fans der Landschlachten von War Thunder!

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir die Zielansichtsmarkierungen, die euch beim Spielen von Landfahrzeugen in der dritten Person zur Verfügung stehen, ergänzt. Zu den zwei bestehenden Markierungen haben wir eine dritte hinzugefügt, dessen hauptsächliche Aufgabe darin besteht, den Schützen bereits im Voraus auf mögliche Hindernisse im Geschosspfad hinzuweisen.

Was es im Detail mit der neuen Markierung auf sich hat, was das Ganze mit der Parallaxe zu tun hat und warum das Verständnis dieses Effekts beim Spielen in der Third-Person-Perspektive von großer Bedeutung ist, erklären wir euch in diesem Artikel.


Kurzum: Das Zielen des Hauptgeschützes geschieht nun auf Grundlage von drei Markierungen, die dem Spieler zur Verfügung stehen:

  • Die große, runde Markierung: Bei dieser Markierung handelt es sich nicht etwa um das Visier des Geschützes, sondern darum, wo ihr als Spieler hinseht bzw. hinzielt. Euer aktives Geschütz versucht stets, sich schnellstmöglich auf diese Markierung auszurichten.
  • Die kleine, halbtransparente Markierung: Diese Markierung ist neu und zeigt den Punkt an, auf den das Geschütz zielen wird, sobald das Ausrichten in Richtung der großen, runden Markierung abgeschlossen ist. Sie folgt nahezu ohne Verzögerung der ersten Markierung, berücksichtigt allerdings etwaige Einschränkungen hinsichtlich der horizontalen und vertikalen Richtfelder des Geschützes und auch möglicher Objekte in der prognostizierten Flugbahn des Geschosses.
  • Die kleine, runde Markierung: Diese Markierung gibt an, wo das Geschütz genau im Moment der Betrachtung tatsächlich hinzielt. Überschneiden sich diese bekannte Markierung und die neue Markierung, könnt ihr relativ sicher sein, dass kein Hindernis zwischen eurem gewünschten und tatsächlichen Zielpunkt liegt.

Die neue Markierung ist damit nicht nur eine Hilfe bei der rechtzeitigen Erkennung möglicher Hindernisse in eurer Schussbahn, sondern erlaubt gleichzeitig auch die Verminderung der Auswirkung der Parallaxe, die wir euch nun ein wenig detaillierter erklären möchten.


Es ist selten, dass sich Gefechte auf völlig freiem Gelände abspielen und nur wenige Bäume zwischen euch und euren Gegnern liegen. Viel häufiger ist das Schlachtfeld eine komplexe Ansammlung an Objekten, voller Bombenkrater und übersäht mit Fahrzeugwracks, Ruinen und anderen Hindernissen, die das Zielen zu einer schwierigen Angelegenheit machen. Doch es gibt einen weiteren Faktor, der einen Schützen von seiner Beute trennt.



Die Parallaxe in Aktion: Ihr seht das Ziel, nicht aber der Richtschütze eures Fahrzeugs.


In den meisten Spielmodi befindet sich die Ansicht des Spielers über dem Fahrzeugmodell, um euch eine bessere Umsicht um euer Fahrzeug und über das Schlachtfeld zu erlauben. Dieser Annehmlichkeit geht der sogenannte Parallaxeneffekt einher, der bei näherer Betrachtung sehr offensichtlich wird: Während sich das Geschützrohr und damit der Punkt, ab dem ein Projektil seine Flugbahn beginnt, unmittelbar auf Fahrzeughöhe befindet, nimmt der Spieler seinen Gegner von erhöhter Position ins Visier. Das kann dazu führen, dass Gefechtsbedingungen misinterpretiert werden und der Spieler statt dem gegnerischen Panzer nur die kleine und unscheinbar anmutende Anhöhe davor trifft.




Der Schuss geht ganz klar ins Ziel...



'
…oder auch nicht!


Feuert ihr in der oben gezeigten Situation einen Schuss ab, trefft ihr nichts als Stein - und der Gegner wird euch diesen Gefallen wohl nicht tun.

Natürlich hat die Parallaxe auch in der Luft Auswirkung, dort ist die Situation allerdings weniger problematisch. Weniger als ein Hindernis, stehen euch dort höchstens verbündete Jäger im Weg, die ebenfalls nach dem Abschuss streben. Gleichzeitig kann der Effekt eingedämmt werden, indem der Spieler vertikales und horizontales Zielen einstellt. 

Die verlässlichste Lösung für das Problem liegt darin, den Spieler über die Benutzeroberfläche des Spiels aufzuklären, welches Verhalten vom abgegebenen Schuss zu erwarten ist. Diese Lösung steht den Spielern von War Thunder seit kurzem zur Verfügung.

Dabei haben wir gleichzeitig auch eine weitere, signifikante Verbesserung bei der Zielmechanik in Third-Person-Perspektive eingeführt: Vorher wurden Hindernisse, die kein Teil der Erdoberfläche waren, von den Zielmarkierungen ignoriert. Dieses Problem manifestierte sich am offensichtlichsten dadurch, dass sich das Geschützrohr beim Annähern an große Objekte stetig weiter nach oben ausrichtete.




Der Gegner ist im Visier und wir sind bereit, das Feuer zu eröffnen, sobald wir die Deckung verlassen haben.
Das Geschützrohr bleibt genau so ausgerichtet, wie es ist.


Das macht das Zielen auf Gegner über Hindernisse hinweg deutlich angenehmer, macht aber die Auswirkung des Parallaxeneffekts noch deutlicher. Hier kommt die neue Zielmarkierung ins Spiel, die wir mit der Aktualisierung der Zielansicht in der Third-Person-Perspektive eingeführt haben.

Mit aktueller Version berücksichtigt euer dreigliedriges Zielvisier in der dritten Person auch etwaige Hindernisse und Objekte zwischen dem Ende eures Geschützrohrs und dem gewünschten Zielpunkt. Nun wisst ihr bereits bevor ihr euer Geschütz ausgerichtet habt, ob ihr von der gegebenen Position eine gute Feuerlösung erreichen könnt.




Sogar die kleinsten Hindernisse können eine verfrühte Geschossexplosion verursachen!




Ziel gesichtet, Visiermarkierung platziert - jetzt bleibt nur zu warten, dass sich Turm und Geschütz ausrichten.


Jetzt, wo die Parallaxe besiegt ist, könnt ihr euch ganz dem Sieg über eure Gegner widmen! Viel Glück in der Schlacht und gute Jagd!


Euer War Thunder Team

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