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Eine harte Nuss: T-34 1942
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Der T-34 Mod.42 ist die dritte Variante des T-34 in der Linie der mittelschweren Panzer im sowjetischen Forschungsbaum bei War Thunder und folgt dort seinen Vorgängern, dem Modell 1940 und 1941. Er ist genau wie seine Vorgänger kein Panzer für Präzisionsschüsse aus der Entfernung, er glänzt eher darin, seine Mobilität dafür zu nutzen, seine Gegner in den Nahkampf zu zwingen und dort zu überwältigen.

Auf Karten, welche durch Eroberugnszonen entschieden werden, kann er auf das Gefecht schon früh entscheidenden Einfluss nehmen, indem er diese direkt zu Schlachtbeginn einzunehmen versucht; schnellere leichte Panzer des Gegners können dort zwar unter Umständen eher eintreffen, doch diese sollten weder der Feuerkraft, noch der Panzerung des T-34 1942 gewachsen sein.So verbleibt meistens genug Zeit für die Einnahme der Zone, bevor die langsamen, schweren Panzer des Gegners dort eintreffen.

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Zur Zeit seiner Einführung bot der T-34 eine bis dato ungekannte Kombination aus Geschwindigkeit, Panzerung und Feuerkraft. Für die deutschen 37mm und 50mm Kanonen stellte er einen furchterregenden Gegner dar, den zu durchschlagen sie kaum in der Lage waren. Neben den typischen Kinderkrankheiten von neuem Gerät, hatte er auch andere Probleme, darunter die schlechte Ergonomie und die fehlende - beziehungsweise mangelhafte - Ausbildung der Besatzungen. Doch die Stärken des Panzers zwangen die Deutschen zu reagieren: Sie verbesserten nicht nur die Bewaffnung und Panzerung ihrer Panzerkampfwagen III und IV, sondern beschleunigten auch die Arbeiten am Panther und Tiger.



An den meisten Stellen ist die Panzerung stark abgeschrägt, was die effektive Stärke erhöht und Granaten mit größerer Wahrscheinlichkeit abprallen lässt. Dadurch ist man recht gut geschützt, doch Granaten, welche aus langläufigen 75mm und 76mm Kanonen verschossen werden, können selbst die stärker gepanzerten Bereiche der Front schon auf mittlere Entfernung durchschlagen. Auch gibt es verschiedene, flache Stellen und Schwachpunkte, die ein Gegner mit schwächeren Waffen ausnutzen kann.



Versucht also, Gegner nicht von Angesicht zu Angesicht zu bekämpfen, sondern bleibt stattdessen in Bewegung, da ihr so ein viel schwerer zu treffendes Ziel für den Gegner seid, gerade wenn es um eure Schwachstellen geht. Solltet ihr doch stationär sein, da ihr selber den Feuerkampf führen wollt, so dreht euren Turm während des Nachladens leicht zur Seite, um den Winkel der Frontpanzerung zu erhöhen.

Auch solltet ihr, wenn möglich, weite und offene Flächen meiden und euch im Schutz von Deckung an den Gegner annähern. Sobald ihr die Sperrfeueranforderung freigeschaltet habt, ist auch dies eine gute Möglichkeit den Gegner zu zermürben, wenn er gerade eine Zone erobern oder sich allgemein an einer Stelle eingegraben haben sollte. Darüber hinaus kann man den aufgewirbelten Staub der Granaten auch gut als Sichtschutz zur Annäherung nutzen.



Bis zum Jahre 1942 konnte man alle Kinderkrankheiten des T-34 beseitigen und gleichzeitig änderte man nur wenig an der Herstellung, um den Fluss an neuen Panzern nicht zu verlangsamen. Der größte Unterschied des Modells 1942 zu seinen Vorgängern ist der Turm mit dem Spitznamen „Gaika“ (Sechskantmutter), wegen der Formgebung, welcher über zwei Einstiegsluken statt einer verfügte.

Die F-34 76mm Kanone des Modell 1942 wurde auch schon im Modell 1941 verwendet, allerdings verfügt der 1942 über eine größere Munitionsauswahl, da die Hartkerngranate BR-350P zum Sortiment hinzugefügt wurde. Diese bietet bis 500m die besten Penetrationswerte und es kann nie verkehrt sein, einige dieser Granaten mitzuführen, falls man einmal auf schwer gepanzerte Ziele treffen sollte. Für leichter gepanzerte Ziele genügt aber die Penetrationsleistung der panzerbrechenden Hochexplosivgranate mit ballistischer Haube BR-350B, zudem kann diese dank ihrer explosiven Füllung deutlich schwerere Schäden verursachen.



Die F-34 76mm Kanone verblieb in der Produktion bis zum Ende des Jahres 1943, doch die stärker werdende Panzerung der deutschen Panzer verlangte eine stärkere Bewaffnung. Von 1944 an wurde der T-34 also mit einer 85mm Kanone ausgerüstet, welche in einem neuen Turm verbaut war, in dem drei Besatzungsmitglieder Platz fanden. Man schuf so genug Platz für einen Richtschützen, sodass der Kommandant sich voll auf das Führen des Fahrzeuges konzentrieren konnte. In der Sowjetunion wurde er nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges aus dem aktiven Dienst entfernt, doch in anderen Ländern kam er weiterhin zum Einsatz, darunter Korea, Ländern des mittleren Ostens und Angola; der letzte aktive T-34 wurde 2015 während des Bürgerkrieges im Jemen fotografiert.
 
Wenn ihr am liebsten aus nächster Nähe kämpft, dann ist der T-34 Modell 1942 eine exzellente Wahl für euch. Er passt dazu noch perfekt in ein Deck mit schweren Panzern, Selbstfahrlaffetten oder Flugabwehrfahrzeugen um stets die Wahl haben zu können. Natürlich spielt er sich aber auch hervorragend mit anderen Fahrzeugen der T-34-Serie.

Autor: John “Zoso” Moore


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