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Kugisho R2Y(2) - Das Imperium schlägt zurück!
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Die Flugzeuge der R2Y2 Reihe gehören mit zu den tödlichsten in den Himmeln von War Thunder, aber auch zu den schönsten. Doch nicht nur wegen ihres Aussehens, sondern auch oder vor allem wegen der vier 30 mm Kanonen die sie in die Schlacht führen, gehören die Kugisho R2Y2 der Kaiserlichen Japanischen Marine zu den Favoriten unter vielen Piloten. Der Entwurf für die Kugisho R2Y2 Keiun-Kai („Schöne Wolke“) entstand aus der R1Y1 Seiun („Blaue Wolke“) heraus, die 1942 für die Rolle als schneller Langstreckenaufklärer für das, sich schnell ausbreitende, Japanische Imperium vorgesehen war.



Geplant war es als kolbengetriebenes Flugzeug, doch das Projekt wurde zu Gunsten der R2Y1 Keiun verworfen. Die R2Y1 sollte eine deutliche Verbesserung über die geplante R1Y1 sein, aber auch deutlich komplexer, da sie von zwei nebeneinander verbauter Aichi Atsuta 30 Triebwerke angetrieben wurde, die ihre 3400 Ps über eine Fernwelle an einen Sechsblattpropeller übertrugen und zusammen als Aichi Ha-70 bezeichnet wurden. Dies ist vergleichbar mit dem Antrieb der He-117 „Greif“ und ihrem DB 610 Triebwerken, die eigentlich zwei zusammengeschaltete DB 605 Motoren waren. Das Aussehen war sehr stromlinienförmig und sie hatte, wie die J7W, ein Bugradfahrwerk. Aufgrund des großen Leitwerks und des langen Hecks war es nötig, ein zusätzliches Rad an der Unterseite des Hecks zu verbauen, um beim Starten und Landen Schäden zu vermeiden. Noch während an diesem Flugzeug gearbeitet wurde, informierte Kugisho die Führung der Marine, dass auch die Verwendung von Strahltriebwerken, wie den Mitsubishi Ne-330, möglich wäre.

Im Verlauf des Krieges wurde der Bedarf nach einem Aufklärungsflugzeug immer geringer, da die Kaiserliche Japanische Marine im Begriff war die Kontrolle über den Pazifik zu verlieren. Nachdem die R2Y1 mit Triebwerksproblemen zu kämpfen hatte und schlussendlich dann auch noch der erste Prototyp einem amerikanischen Bombenangriff zum Opfer fiel, überlegte man, sie nun doch mit Strahltriebwerken auszurüsten und für die Rolle als Schnellbomber mit Offensivbewaffnung umzurüsten, um die Heimatinseln zu verteidigen.



Die so modifizierte R2Y1 bekam die Bezeichnung R2Y2 Keiun-Kai und sollte mit vier 30mm Type 5 Kanonen ausgerüstet werden, die insgesamt über 600 Granaten verfügen sollten. Alle drei Modelle der R2Y2 sollten eine zentral unter dem Rumpf angebrachte Aufhängung verfügen, an der eine 800 Kg Nr.80 Mod.1 Bombe für Bodenziele wie Infanterie oder eine panzerbrechende 800 Kg Nr.80 Mk.5 Bombe für z.B. Schiffe angebracht hätten werden können. Eine weitere tolle Eigenheit der R2Y2 wäre die ausgezeichnete Rundumsicht im Cockpit gewesen. Auch das Bugradfahrwerk hätte sie besonders gemacht, da es für japanische Flugzeuge eher ungewöhnlich gewesen wäre und nicht nur das Rollen auf der Rollbahn vereinfacht hätte, sondern auch das Starten und Landen.

Die R2Y2 Reihe befindet sich in War Thunder im japanischen Baum in der Ära V. Sie sind nicht nur in der Rolle als Schlachtflugzeuge, sondern auch als reine Jäger äußerst gut geeignet. Hat man seine eine Bombe ins Ziel gebracht, so kann man mit den vier Maschinenkanonen entweder Bodenziele oder gegnerische Piloten jagen. Dank des großen Vorrats an Munition, kann die R2Y2 weit länger den Kampf aufrechterhalten als andere Flugzeuge. Auch ihr Treibstoffvorrat, der ja nach Modell variiert (Minimum 20 Minuten oder 44 Minuten bei der V1 und 47 Minuten bei V2/3) bietet mehr Flexibilität als bei anderen frühen Jets.



Das V1 Modell der R2Y1 zeigt noch viele Parallelen zu ihrem Vorgänger, der R2Y1. Dies macht Sinn, da sie der erste Schritt war beim Wechseln von einem kolbengetriebenen Antrieb zu einem strahlgetriebenen. Ein weiterer Beweis dafür ist die Positionierung der Triebwerke, denn wie bei der Me-262 oder der Kikka hat man sie eher „primitiv“ unter die Flügel gepackt. Mit der V2 und V3 beginnt dann aber die Evolution dieses Flugzeug in die Moderne, denn man entschied sich nun die Triebwerke ins Innere zu verlagern. Die V2 hat dafür die Lufteinlässe an den Flügelholmen, während die V3 die Luft über die Nase aufnimmt und zusätzlich noch über ein anderes Leitwerk verfügt. Obwohl sie sich alle drei optisch stark voneinander unterscheiden, so teilen sie doch alle dieselbe Rolle.

Die drei R2Y2 sind außergewöhnlich effektive, effiziente und hübsche Flugzeuge in War Thunder, die man nie unterschätzen sollte. Dieses einzigartige Design am Himmel zu erblicken bereitet immer wieder Freude und sie sind zu Recht so beliebt unter der Spielerschaft.


Autor: Scott “Smin1080p” Maynard

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