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Die Luftwaffen Chiles und Perus
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'Republic P-47D-25 Thunderbolt, FACH 750, der 11. Jagdbombergruppe Chiles',
Tarnanstrich von darth_linux_man | hier herunterladen


Die Entwicklung der Chilenischen Luftstreitkräfte (Fuerza Aérea de Chile, abgekürzt FACh) begann 1910, als der Servicio de Aviación Militar de Chile durch Oberstleutnant Pedro Pablo Dartnell gegründet wurde. Er wurde in Frankreich als Pilot ausgebildet und kehrte mit dem dringend benötigten Wissen zur Luftfahrtentwicklung in sein Heimatland zurück. Diese frühe Organisation hatte zwar eine eigene Pilotenschule, aber die ersten chilenischen Militärpiloten wurden trotzdem zusätzlich auch in Frankreich ausgebildet. Einer dieser Rekruten, Hauptmann Manuel Ávalos Prado, übernahm den Befehl der neuen Fliegerschule, der Escuela de Aeronáutica Militar et Lo Espejo in der Nähe der Hauptstadt Santiago de Chile. Die erste Kampftruppe wurde 1918 aufgestellt, wurde auf der Basis Aérea El Bosque stationiert und war mit Bristol-M.1c-Jagdflugzeugen und De-Havilland-DH.9-Bombern ausgestattet. Weitere Lufteinheiten wurden in den folgenden Monaten aufgestellt und 1919 wurden die Lufteinheiten der Armee und der Marine in der Dirección de la Fuerza Aérea Nacional zusammengefasst. Bedingt durch die Rivalitäten zwischen Armeeoffizieren und den Offizieren im Flugdienst wurde jedoch bereits kurze Zeit später, am 15. Juli 1920, eine unabhängige Armeefliegereinheit gegründet.

Eine von 26 P-47D , die im Dienst der
Luftstreitkräfte Chiles standen

1923 wurde auch eine unabhängige Marineluftwaffe aufgestellt, die Aviación Naval de la Armada de Chile. Zu dieser Zeit wurden neue Luftbasen errichtet und 1924 gab es bereits vier Stützpunkte. Die erste Bomberstaffel wurde 1928 aufgestellt und mit Junkers-R.42-Bombern ausgerüstet. Danach folgte die erste amphibische Staffel, die mit Dornier-Flugbooten vom Typ Wal ausgerüstet wurde. Die Luftwaffe wurde erneut reformiert und am 21. März 1930 erfolgte die offizielle Aufstellung der Fuerza Aérea de Chile als eine eigene Teilstreitkraft. Während der 1930er Jahre wurden die meisten Flugzeuge in Großbritannien erworben, aber durch deutsche und italienische Muster ergänzt.

Durch die wachsende Größe des Personals und des Flugzeugparks waren Änderungen in der Organisationstruktur nötig, also wurden zwei Luftbrigaden auf den Flugfeldern von El Bosque und Temuco aufgestellt. Jedoch reduzierte sich das Material durch Budgetkürzungen als Folge der Weltwirtschaftskrise und das Personal wurde durch die geringere Besoldung demoralisiert. Diese niedrige Moral führte zur Meuterei der Matrosen in Coquimbo von August bis November 1931 und die Luftwaffe wurde zur Niederschlagung des Aufstandes herangezogen, was bis heute als Feuertaufe der FACh gilt. Mehrere Luftangriffe wurden während des Aufstands gegen die Rebellenflotte geflogen.

Ab 1940 engagierten sich die Vereinigten Staaten mit periodischen Trainingsmissionen in Chile und nach dem Eintritt in den Zweiten Weltkrieg im Jahr 1941 wurden diese Missionen permanent eingerichtet, um die Chilenische Luftwaffe mit den amerikanischen Lufttaktiken vertraut zu machen. Dadurch wurde auch eine große Anzahl an amerikanischen Flugzeugen an Chile im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes geliefert Durch diese Unterstützung gelangte die Chilenische Luftwaffe an moderne Flugzeuge wie Republic P-47 Thunderbolt Jagdflugzeuge, Consolidated PBY Cataline Flugboote und North American B-25 Mitchell Bomber.

1945 wurde die erste chilenische Transporteinheit gegründet und 1947 mit Douglas DC-3 ausgestattet. Im Jahre 1954 begann für die FACh das Zeitalter der strahlgetriebenen Flugzeuge, als man De Havilland Vampires und später Lockheed F-80C Shooting Stars, sowie deren Trainingsvarianten beschaffte. In den 1960ern ersetzte man die F-80C mit Hawker Hunter – diese Flugzeuge führten während des Militärputsches 1973 den Angriff auf den Präsidentenpalast in Santiago de Chile durch. Ein Jahr zuvor wurde die Logistiktruppe der Luftwaffe mit Lockheed C-130H Hercules Transportflugzeugen ausgestattet, während die Jagdgeschwader kleine Stückzahlen der leichten Mehrzweckflugzeuge Northrop F-5E Tiger und Cessna A-37B Dragonfy erhielten.

In den 80er Jahren beschaffte man französische Strahljäger des Typs Dassault Mirage 50, sowie im eigenen Land gebaute ENAER T-35 Pillán Trainingsflugzeuge. Momentan nutzt die FACh hauptsächlich Lockheed Martins F-16 Fighting Falcon in den kämpfenden Teilen und C-130, DHC-6 Twin Otter, sowie CASA C-212 in den unterstützenden Teilen der Luftwaffe. Neben Flugzeugen verfügt die FACh auch über eine große Menge an Hubschraubern, darunter die Bell 412 und UH-1.



'Republic P-47D-25 der Peruanischen Luftwaffe',
Tarnanstrich von TeodorSan | hier herunterladen


In Peru begann die militärische Luftfahrt im Jahre 1919 mit der Gründung der Servicio de Aviación Militar del Ejército del Peru und der anschließenden Gründung der ersten peruanischen Flugschule, welche hauptsächlich mit französischen Flugzeugen ausgestattet war. Anschließend wurde 1920 der maritime Arm der Luftwaffe gebildet und die französischen Ausbilder wurden durch Briten abgelöst, von denen die Peruaner auch Jäger und Bomber bezogen. Die Briten wurden im Jahre 1924 wiederrum von den Amerikanern abgelöst, welche ihre eigenen Flugzeugentwürfe mit nach Peru brachten, die einen sehr langen Einfluss auf Peru haben sollten. Mit der Vereinigung der Armee- und Marineluftstreitkräfte am 20. Mai 1929 wurde die erste unabhängige Luftwaffe Perus aufgestellt, die Cuerpo de Aviación del Perú (CAP).

P47D der peruanischen Luftwaffe

1932 fand der Leticia-Vorfall statt: Während dieses eher unbedeutenden Konflikts versuchte Peru durch das Erobern einer Kaserne in Leticia die Kontrolle über die kolumbianischen Regionen am Amazonas zurückzuerlangen. Nachdem politische Bemühungen gescheitert waren, griffen zwei peruanische Vought O2U Corsair ein kolumbianisches Schiff auf dem Amazonas an – der erste Kampfeinsatz der CAP überhaupt. Während des Konfliktes bezog die CAP weitere Flugzeuge aus Großbritannien, Frankreich und der USA. Aus diesem Grund war die CAP nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens stark wie nie aufgestellt.

Während der 1930er Jahre bezog Peru weiterhin eine große Zahl italienischer Flugzeuge und sogar die Lizenz für den Eigenbau von Capronis-Flugzeugen. Die erste kämpfende Einheit, das Esquadrón de Aviación No.1, wurde 1936 aufgestellt und als in Europa der Zweite Weltkrieg ausbrach, besaß die CAP bereits vier Wehrbereiche, jede mit mehreren Geschwadern versehen. Unabhängig der Tatsache, dass Peru selbst nicht direkt an den Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges teilnahm, brach 1941 ein kurzer Konflikt mit dem Nachbarland Ecuador aus. Die CAP nahm an diesem Konflikt mit Caproni Ca.114, North American NA.50 Jägern, Douglas DB-8 Schlachtfliegern und Caproni CA.135/Ca.310 Bombern teil.

Mit diesen Flugzeugen leisteten sie Liftnahunterstützung für die peruanischen Bodentruppen, bis im Oktober 1941 bereits die Waffenruhe unterzeichnet wurde. Kurz darauf trennte man die Luftwaffe wieder in einen die Armee unterstützenden Teil und einen die Marine unterstützenden Teil auf, und überarbeitete deren Struktur. Über das Leih-Pacht-Abkommen mit den USA erhielt man um die 60 Flugzeuge Nachdem Peru 1947 den Pakt von Rio unterzeichnet hatte, wurden noch mehr amerikanische Flugzeuge geliefert, darunter auch Jäger vom Typ Republic F-47D Thunderbolt. Drei Jahre später wurde die CAP in die Fuerza Aérea del Perú (FAP) umstrukturiert.

1955 erhielt die FAP ihren ersten strahlgetrieben Jäger, die North American F-85F Sabre. Dieser folgte 1956 die English Electric Canberra. Während der 60er Jahre bezog man weitere Strahljäger (z.B. die Dassault Mirage 5 und zusätzliche Canberras) und ab 1974 bezog Peru auch sowjetisches Material, insbesondere die Hubschrauber Mil Mi-6 und Mi-8, die Jäger des Typs Sukhoi Su-22 und Transportflugzeuge des Typs Antonov An-26. 1996 begann die FAP mit der Beschaffung von MiG-29 Jägern und Dukhoi Su-25 Schlachtflugzeugen, die aus Russland und Weißrussland stammten. Bis vor kurzem bildete die MiG-25 das Rückgrat der Jagdgeschwader der FAP, bis sie durch die Dassault Mirage 2000 ersetzt wurde. Die Jagdbombergeschwader nutzen weiterhin die Su-25 Schlachtflieger neben modernisierten A-37 Dragonfly, während die Logistikverbände die Antonov An 32 und De Havilland DHC-5 Twin Otter nutzen. Die Hubschrauberverbände bestehen noch heute größtenteils aus russischen Hubschraubern wie der Mi-25/35 und Mi-17.

Autor: Jan "RayPall" Kozák

Mit einem der kommenden Updates werden wir die folgenden Abzeichen hinzufügen:​​

Abzeichen der Luftwaffe Chiles Abzeichen der Luftwaffe Perus

Abzeichen von Colin 'Fenris' Muir


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