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Die P-63 Kingcobra im Dienst der UdSSR
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Premium Bell P-63 Kingcobra der sowjetischen Luftstreitkräfte, verfügbar im Spiel für 1600 


Zur Geschichte:

Die von amerikanischen Ingenieuren entworfene Bell P-63 Kingcobra ist wegen ihres nur sehr begrenzten Einsatzes bei den US-Streitkräften eines der weniger bekannten US-Flugzeuge des Zweiten Weltkrieges. Während die Kingcobra in den amerikanischen Streitkräften jedoch um ihren Platz kämpfen musste, feierte sie in den Reihen der Jagdflugzeuge der Sowjetunion große Erfolge.

Sowjetische P-63A-10 mit Zusatztanks, 1944

Auch wenn die P-63 gegenüber der P-39 eine massive Verbesserung darstellte, konnte sie nie wirklich mit den zur selben Zeit im Einsatz befindlichen North American P-51 und P-47 Thunderbold konkurrieren. Die P-63 hatte eine wesentlich geringere Reichweite, war eine deutlich eingeschränktere Konstruktion und war teurer in der Herstellung als ihre Konkurrenten. Auch ihr alterndes Allison Trieberk mit seinem unzuverlässigen Kompressor zog gegen die Rolls Royce und Packard Motoren der beiden anderen Maschinen den kürzeren. Letztendlich war die Kingcobra nur eine Weiterentwicklung der Airacobra und sollte eine Reihe ihrer Probleme lösen. Die Beibehaltung des ungewöhnlichen Einbauorts des Motors hinter dem Piloten und die in der Nase montierte 37 mm Kanone konnten aber immer noch nicht wirklich beeindrucken. Insgesamt gesehen hatten die amerikanischen Streitkräfte also wenig Bedarf an Bells neuem Jäger. Aus diesem Grund wurde sie für den Einsatz als Jagdbomber umgerüstet, dort hatte auch die P-39 bereits ihre Aufgabe gefunden.

Während die Bell Kingcobra nicht mit den anderen Jägern in amerikanischen Diensten konkurrieren konnte, fand sie genau wie bereits zuvor die P-39 ihren Platz als Jäger in den sowjetischen Streitkräften und hatte dort großen Erfolg. Im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes wurden zwischen 2300 und 2700 P-63 an die Sowjetunion geliefert. Damit befanden sich etwa 72% aller produzierten P-63 in sowjetischen Diensten. Offiziell war wegen einer Vereinbarung aus dem Jahr 1943 dabei kein Einsatz gegen deutsche Streitkräfte erlaubt, da die gelieferten P-63 für den Einsatz im pazifischen Raum gegen Japan gedacht waren. Trotzdem gibt es von deutscher und sowjetischer Seite eine Vielzahl an inoffiziellen Berichten über den Einsatz der P-63 gegen deutsche Streitkräfte. Offizielle Aufzeichnungen fehlen aber. Im pazifischen Raum wurde die Kingcobra von der Sowjetunion als Erdkampf- und Luftunterstützungsflugzeug und als Aufklärer eingesetzt. Dabei erlebte sie den Einsatz gegen Mandschukuo und auf der koreanischen Halbinsel. Viele der Einheiten, welche die P-39 verwendeten, wurden auf die P-63 umgerüstet und verwendeten diese auch noch nach Kriegsende.

Die USA setzten ihre P-63 in allen Teilstreitkräften 1946 außer Dienst. Die Sowjetunion nutzte die P-63 aber noch bis 1952/53. Ironischerweise erhielt die P-63 durch ihre große Anzahl in der sie in der UdSSR eingesetzt wurde die NATO-Codebezeichnung „Fred“.

In War Thunder:

Röntgenansicht der sowjetischen P-63A-5 bei War Thunder

Bei War Thunder sind derzeit drei Ausführungen der P-63 Kingcobra verfügbar. Die Varianten A-5, A-10 und C-5 sind im Forschungsbaum der USA auf Rang III nach der P-47 zu finden und führen zu dem Flugzeug, welches sie überflüssig werden ließ, der P-51D Mustang. Beim sowjetischen Forschungbaum findet man die Kingcobra bei den Geschenk- und Premiumflugzeugen. Die erste „Lend-Lease“ Kingcobra ist die A-5 auf Rang III und kann gegen Golden Eagles erworben werden. Die A-10 und die C-5 liegen auf Rang IV und sind seltene Geschenkflugzeuge die nur bei seltenen Aktionen und Veranstaltungen erhalten werden können. Für jeden der bereits die P-39 Airacobra geflogen ist, ist die P-63 ein bekanntes Flugzeug. In allen Ausführungen hat die P-63 eine in der Nase montierte M4 oder M10 Browning 37 mm Maschinenkanone mit 30 bzw 58 Schuss Munition. Ergänzend dazu sin noch vier 12,7 mm M2 Browning Maschinengewehre montiert und geben dem Flugzeug eine große Schlagkraft. Neben der beeindruckenden Bordbewaffnung kann die Kingcobra auch noch weitere Nutzlasten mitführen. Dies recht von einer einzelnen 500 kg Bombe bei der A-5 bis zu drei 500 kg Bomben bei der A-10 Variante.

Auch wenn die Kingcobra nicht die Popularität der Mustang oder die vielfältige Einsetzbarkeit der Thunderbolt erreichen konnte, ist sie für ihren Rang jedoch ein ausgezeichneter Jäger. Wenn ihr die P-39 mochtet oder ein Fan einer schweren Bewaffnung wie bei den russischen Yaks seid, werden die Kingcobras eine vertraute und angenehme Erfahrung für euch sein.


Autor: Scott "Smin1080p" Maynard


Mit einem kommenden Update werden wir das Abzeichen

von dem Maj. Vyacheslav Sirotin, 17. Jagdgeschwader, hinzufügen::

Abzeichen von Colin 'Fenris' Muir

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