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Major Willy Jähde
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'Tiger der sPzAbt 502' Tarnanstrich von Tiger_VI | hier herunterladen


Willy Jähde wurde am 18. Januar 1908 in Helmsdorf geboren. Mit 18 Jahren trat er der Reichswehr bei. Seine erste Einheit dort war die 6. preußische motorisierte Division in Hannover. Mit der Wiederaufrüstung Deutschlands im Jahr 1934 wurde er zum Leutnant befördert. In den folgenden Jahren stieg er durch die Ränge auf und wurde bei Beginn des Zweiten Weltkrieges zum Kompaniechef der 7. Panzerdivision befördert.
 

Während der 12-stündigen Schlacht bei Woźnicka führte Jähde seine Männer von der Front aus. Dabei verdiente er sich ein Eisernes Kreuz 2. Klasse, als die unterlegenen polnischen Verteidiger von den nördlich der Stadt gelegenen Hügeln aus hartnäckig Widerstand leisteten und dabei etwa 50 Panzer ausschalteten. In den letzten Tagen der erbitterten Kämpfe verdiente er sich dann das Eiserne Kreuz 1. Klasse.
 

Willy Jähde´s Karriere fand in Frankreich beinahe ihr frühes Ende als seine Einheit vom britischen Gegenangriff, der die Flanke der 7. Panzerdivision bei Arras beinahe überrollte und angeblich dazu führte, dass Erwin Rommel in Panik geriet. Jähde gelang es mit seiner Einheit, diesem begrenzten britischen Angriff zu entkommen.
 

Nach der Beförderung zum Hauptmann diente Jähde eine Weile bei der Panzerschule in Putlos. Anschließend kehrte er an die Front zurück, diesmal wieder im Osten. Nach 18 Monaten im Einsatz wurde er zum Major befördert und erhielt das Kommando über die 502. Schwere Panzerabteilung. Dies war die gleiche Einheit die später von Otto Carius kommandiert wurde.
 

In den folgenden Wochen kämpften die Tiger der 502. gegen die Rote Armee. Bei Gatschina führte Jähde die Tiger gegen die angreifenden sowjetischen Verbände. Die deutschen Linien wurden so dünn, dass Jähdes Einheit mit dem Zug zu den Einsatzorten transportiert werden musste und dann unter Beschuss ausgeladen wurde um sofort den Kampf aufzunehmen. Aber auch dies reichte nicht aus, die sowjetischen Truppen zu stoppen.
 

Tiger der 502. schweren Panzerabteilung
wird im Feld nachgeladen

Nachdem sie aus Gatschina verdrängt wurden, waren die deutschen Truppen nun im Nachteil. In seinem letzten Kampf kommandierten Jähde und dessen Adjutant die letzten beiden einsatzbereiten Tiger des Batallions und stellten sich dem Gegner. Auch wenn sie neun sowjetische Panzer ausschalteten, konnte Jähde den sowjetischen Vormarsch nicht stoppen. Sein Tiger wurde durch sowjetischen Beschuss getroffen und dabei ausgeschaltet. Jähde selbst wurde dabei zum dritten Mal verwundet.
 

Nach seiner Genesung wurde Jähde für seine Taten während seines kurzen Kommandos des 502. mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und als Kommandeur der Panzerschule in Eisenach eingesetzt. 1945 näherten sich die Amerikaner dem Gebiet und Jähde führte eine kleine Kampfgruppe aus Panzer III und IV der Schule an, wurde aber bald von den Amerikanern gefangen genommen.
 

1946 wurde er nach Vorwürfen über Kriegsverbrechen den Sowjets übergeben. Da er aber ohne Anklage wieder freigelassen wurde, scheinen diese ohne Grundlage gewesen zu sein. Er kehrte in seine Geburtsstadt zurück und ließ sich dort mit seiner Familie nieder. Dort verschwand er aus dem Blickfeld der Behörden und wurde nie auffällig. Mit dem Bau der Mauer flüchtete er mit seiner Familie in den Westen und führte dort ein unauffälliges Zivilleben. Mit 96 Jahren verstarb er im April 2002 in München.
 

Euer War Thunder Team


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