“Project █████o█████”: Schlachtschiff Ostfriesland

Das deutsche Dreadnought-Schlachtschiff der Helgoland-Klasse mit schwerer Panzerung und 305-mm-Geschützen kommt als einer der Preise des kommenden Herbst-Crafting-Events ins Spiel. Ein echtes Schlachtschiff der alten Schule!

SMS Ostfriesland, Schlachtschiff, Deutschland, Rang V, Eventfahrzeug

Features:

  • Sehr gut gepanzert
  • Schlagkräftige Artillerie
  • Schlechte Luftabwehr
Geschichte

Mit der zweiten Generation deutscher Schlachtschiffe genehmigte das Reichsmarineamt den Entwurf der "verbesserten Nassau-Klasse" - eine Klasse neuer Schlachtschiffe mit einem auf 305 mm vergrößerten Kaliber der Hauptartillerie, 300 mm Gürtelpanzerung, aber mit kostengünstigeren Dampfmaschinen anstelle von Turbinen, die zum neuen militärischen Standard wurden. Die allgemeine Konstruktion und die Rumpfform wurden von den Schlachtschiffen der Nassau-Klasse übernommen - die neuen Schiffe waren im Grunde genommen vergrößerte Kopien ihrer Vorgänger. Die Wasserverdrängung wurde gesteigert, ebenso der Schutz vor Torpedos. Neben der Maschinenanlage wurden auch die Geschütze der Mittel- und Minenabwehrartillerie mit einem Kaliber von 150 bzw. 88 mm von den Schlachtschiffen der vorherigen Generation übernommen. Die Sechseckaufstellung der Hauptgeschütztürme, die bereits als Anachronismus galt, wurde ebenfalls beibehalten. Im Februar 1908 unterzeichnete Kaiser Wilhelm II. einen Erlass zum Bau von vier Schlachtschiffen der neuen Klasse.

Das Schlachtschiff SMS Ostfriesland wurde auf der Werft in Wilhelmshaven auf Kiel gelegt und im Juli 1911 fertiggestellt. Am 22. September wurde das Schiff in das I. Geschwader eingegliedert und im Frühjahr 1912 zum Flaggschiff erklärt. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde sie zunächst in der Nordsee eingesetzt, dann in der Ostsee gegen die russische Flotte, wo sie bei Übungen und Aktionen in der Rigaer Bucht eingesetzt wurde. Nach der Rückkehr in den Heimathafen war das I. Geschwader an der Skagerrakschlacht beteiligt, wo die Ostfriesland an der Zerstörung des Kreuzers HMS Black Prince beteiligt war und andere britische Schiffe unter Beschuss nahm. Ganz am Ende der Schlacht wurde die Ostfriesland von einer Seemine beschädigt, wodurch ein Loch von 40×16 Fuß im Rumpf entstand, aber das Schlachtschiff konnte zusammen mit dem Geschwader aus eigener Kraft nach Wilhelmshaven zurückkehren. Nach der Skagerrakschlacht wurde SMS Ostfriesland in einer Reihe von weniger bedeutenden Operationen eingesetzt und unmittelbar nach der Kapitulation Deutschlands außer Dienst gestellt und in eine schwimmende Kaserne umgewandelt. Im Jahr 1920 wurde das Schlachtschiff als Reparationsleistung in die Vereinigten Staaten überstellt, und im September ging die Ostfriesland in New York vor Anker. Im Jahr 1921 wurde das Schlachtschiff zusammen mit anderen deutschen und ausgemusterten amerikanischen Schiffen als Zielschiff unter der Führung der General Mitchell eingesetzt. Infolge der erlittenen Schäden sank die Ostfriesland in der Nähe von Cape Henry.

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Die SMS Ostfriesland ist ein Dreadnought-Schlachtschiff, das als "Marine"-Preis im kommenden Herbst-Crafting-Event ins Spiel kommt. Das Schiff wird ein Eventfahrzeug auf Rang V im Forschungsbaum der deutschen Hochseeflotte sein.

Schiffe dieser Klasse sind wetterfesten Kapitänen bereits vom Schwesterschiff SMS Helgoland bekannt, dem Top-Tier-Dreadnought in ihrem Forschungszweig. Das Schiff ist ein exzellentes Beispiel seines Typs, mit einem mächtigen Panzergürtel, gut gepanzerten Barbetten, starker Artillerie, aber ziemlich langsam und völlig wehrlos gegen Flugzeuge. Sprechen wir ein wenig über die Vor- und Nachteile der neuen SMS Ostfriesland sowie über die Unterschiede zur erforschbaren Variante. Alle Mann an Deck!

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Bei einem Dreadnought dreht sich alles um Panzerung und Bewaffnung. Der Panzergürtel der Ostfriesland erreicht 300 mm auf der Wasserlinie, und darüber befindet sich die gleiche massive Panzerung an der Vorderseite der Hauptgeschütztürme. Nur panzerbrechende und großkalibrige Semi-AP-Granaten auf mittlere und kurze Entfernungen können die Rumpfseite eines Schlachtschiffs tatsächlich durchschlagen. Das Hauptkaliber des Schlachtschiffs sind 12x305-mm-Kanonen in sechs Geschütztürmen, die in einer Sechseckanordnung in gleicher Höhe über dem Deck platziert sind. Eine solche Anordnung der Geschütztürme ist ein Nachteil der frühen Schiffe und ermöglicht es, nur vier der sechs Geschütztürme in einer Breitseite zu verwenden. Das Mittelartillerie besteht aus 14x150-mm-Kanonen in Einzellauflafetten. Dies ist eine wirklich beeindruckende Bewaffnung, die die SMS Ostfriesland vor kleineren Schiffen beschützen wird, während die massiven Hauptgeschütze nachgeladen werden.

Im Gegensatz zur SMS Helgoland verfügt das neue Schlachtschiff über eine Luftabwehr... nun ja, wenn man das so nennen kann. Ein paar 88-mm-Flakkanonen werden das riesige Schiff natürlich nicht vor feindlichen Luftangriffen bewahren können, aber sie werden den Eifer von einzelnen Draufgängern etwas dämpfen. Daumen drücken und auf Treffer hoffen - immerhin ist 88mm ein sehr solides Flak-Kaliber und die Geschosse geben eine ordentliche Schlagkraft. Ergänzt wird die Bewaffnung durch 6 Torpedorohre mit 16 Torpedos. Obwohl die Torpedos weniger Sprengstoff enthalten und eine kürzere Reichweite haben als spätere Modelle, können sie in einigen Fällen eine gute Wirkung erzielen.

Die Mobilität des Schlachtschiffs ist wie erwartet, es beschleunigt nur langsam auf eine Höchstgeschwindigkeit von 21,2 Knoten (etwa 39 km/h), und auch Manöver laufen recht träge ab.

Ein neues gepanzertes Ungetüm wird also in War Thunder als einer der Preise des großen Herbst-Crafting-Events erscheinen. Bleibt dran, denn bald gibt es weitere Preise und einen neuen Hinweis auf den Namen des Events!

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