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SMS Elbing: Panzerung innen

Die SMS Elbing ist der zweite von zwei deutschen Kreuzern der Pillau-Klasse aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, die zuvor von der kaiserlich-russischen Marine in Auftrag gegeben und bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs vom Deutschen Reich beschlagnahmt wurden. Im kommenden Update von War Thunder "Drone Age" wird die SMS Elbing das Aufgebot der frühen deutschen Kreuzer verstärken!

Kurz gesagt: Ein deutscher leichter Kreuzer aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, der ursprünglich für die russische Marine gebaut wurde und mit mächtigen 150-mm-Geschützen ausgestattet ist!

SMS Elbing, leichter Kreuzer, Deutschland, Rang III

Features:

  • Durchschlagskräftige Geschütze
  • Torpedos
  • Geringer Panzerschutz
  • Fehlende Flakgeschütze
Geschichte

Im Jahr 1912 suchte die kaiserliche russische Marine nach zwei neuen leichten Kreuzern für ihre Flotte. Da die Schiffe bei ausländischen Werften in Auftrag gegeben werden sollten, erhielten schließlich die deutschen Schichau-Werke in Danzig den Auftrag, und die Arbeiten begannen kurz darauf im Jahr 1913. Das erste Schiff mit dem Namen Muraviev-Amurskiy lief im April 1914 vom Stapel, während das zweite Schiff, Admiral Nevelskoy, einige Monate später folgte.

Nach der Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen dem Deutschen und dem Russischen Reich im Sommer 1914 wurden beide Schiffe jedoch von der deutschen Marine beschlagnahmt und in den Dienst der eigenen Flotte gestellt. In der Folge wurden die beiden Schiffe in SMS Pillau und SMS Elbing umbenannt. Da die SMS Elbing nach der Beschlagnahmung noch nicht ausgebaut war, musste ihre ursprüngliche Bewaffnung überarbeitet werden, um sie an die Standards der deutschen Marine anzupassen. So erhielt das Schiff eine im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf wesentlich stärkere Hauptbatterie.

SMS Elbing wurde im September 1915 fertiggestellt und in Dienst gestellt. Nach ihrer Indienststellung musste SMS Elbing nicht lange auf ihren ersten größeren Kampfeinsatz während des Krieges warten. Das Schiff wurde im April 1916 beim Beschuss von Yarmouth und Lowestoft eingesetzt. Nur einen Monat später kam es zur größten Seeschlacht des Ersten Weltkriegs: der Skagerrakschlacht. Da die nächtlichen Kampfbedingungen unübersichtlich waren, rammte das Schlachtschiff SMS Posen versehentlich die SMS Elbing.

Durch die Kollision wurde der Rumpf des Schiffes aufgerissen, und durch die anschließende Flutung des Maschinenraums und der Stromgeneratoren war das Schiff ohne Strom. Die Besatzung wurde von dem deutschen Zerstörer S 53 evakuiert, die wenigen verbliebenen Besatzungsmitglieder erhielten den Befehl, den Kreuzer zu sprengen, wenn sich britische Schiffe näherten, was sie schließlich auch umsetzten.

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In War Thunder wird SMS Elbing ein neuer leichter Kreuzer, der im nächsten großen Update in Rang III der deutschen Hochseeflotte anlegen wird. Als einer der ersten leichten Kreuzer, den neue Kapitäne im deutschen Forschungsbaum der Schiffe freischalten können, wird die SMS Elbing den Übergang für Kapitäne erleichtern, die von Zerstörern zu größeren und mächtigeren Schiffen wechseln.

Nach der Freischaltung der SMS Elbing werden Kapitäne sofort die viel stärkere Feuerkraft dieses Schiffes im Vergleich zu den meisten deutschen Zerstörern bemerken, die sie zuvor als Kapitän geführt haben. Anstelle von 12,7-cm-Geschütze haben die Kapitäne nun Zugang zu acht der viel stärkeren 15-cm-Geschütze, wodurch sie nicht nur kleineren Schiffen größeren Schaden zufügen, sondern auch andere Kreuzer mit panzerbrechender Munition effektiv bekämpfen können. Es ist jedoch zu beachten, dass nur vier Geschütze in einer Breitseite zum Einsatz kommen können, wobei das fünfte Geschütz bei entsprechendem Winkel hinzugezogen werden kann. Darüber hinaus wird das Arsenal der SMS Elbing durch vier 52-mm-Sekundärgeschütze und zwei 500-mm-Torpedorohre ergänzt, die jeweils auf beiden Seiten des Schiffes installiert sind.

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Im Kontrast zur ausgezeichneten Feuerkraft der SMS Elbing steht der Panzerschutz des Kriegsschiffs. Dies ist der erste Kreuzer mit Panzerdeck im Spiel - es fehlt ein Panzergürtel und die Panzerung befindet sich im Inneren des Rumpfes als 20mm horizontales Deck mit 40mm Seitenplatten. Diese Anordnung schützt die lebenswichtigen Bauteile des Schiffes vor Sprenggranaten von bis zu 150mm und panzerbrechenden Granaten von bis zu 105mm. Der Steuerraum ist mit einer 80mm starken Panzerung wesentlich besser geschützt.

Funfact: SMS Elbing war der erste deutsche Kreuzer, der mit 15 cm Geschützen ausgestattet wurde.

Dank ihrer eher bescheidenen Verdrängung und eines leistungsstarken Maschinenanlage, die 30.000 PS erzeugen kann, erreicht SMS Elbing jedoch eine solide Höchstgeschwindigkeit von 27,5 kts (51 km/h). Angehende Kapitäne dieses Kriegsschiffs müssen also nicht befürchten, hinter ihren Verbündeten zurückzubleiben, aber sie sollten auch nicht erwarten, dass sie an der Spitze mitmischen. Wenn man jedoch die Panzerung des Schiffes berücksichtigt, ist das vielleicht gar nicht so abwegig. Wenn überhaupt, wird die Nähe zu den Verbündeten die Chancen der SMS Elbing erhöhen, einen Luftangriff abzuwehren, da sie keine eigene Flak-Batterie hat.

Die SMS Elbing ist bereits auf dem Weg in die Seeschlachten von War Thunder und wird voraussichtlich im nächsten Update - Drone Age - in den Häfen der Spieler einlaufen. In der Zwischenzeit solltet ihr am Horizont nach weiteren Neuigkeiten und Informationen über das kommende Update Ausschau halten. Bis dahin eine ruhige See und Ahoi, Kapitäne!

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