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Die Seafire FR 47
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Die Seafire FR 47. Beachtet die gegenläufigen Propeller - ein schöner und einzigartiger Anblick!​​


Die Seafire FR 47 ist die letzte und ausgereifteste Version der Spitfire/Seafire Serie. Sie ist am Ende der Ära IV zu finden; durch ihre gegenläufigen Propeller hat sie eine ausgezeichnete Beschleunigung und Steigrate von 18,5 Metern pro Sekunde. Auch ihre Maximalgeschwindigkeit ist mit 699 Km/h äußerst beeindruckend für ein Kolben getriebenes Flugzeug. All dies kombiniert mit einer Bewaffnung von vier 20mm Hispano Kanonen, machen diesen Marine Jäger zu einem Gegner, mit dem viele andere Flugzeuge Probleme haben mitzuhalten.

Die Seafire auf einem Träger.

Die Seafire FR 47 verhält sich mit ihrer Wendigkeit im Großen und Ganzen wie ihre Schwester von der RAF, der Spitfire. Im Spiel benötigt dieses Flugzeug 21 Sekunden um eine volle Wende zu fliegen, es ist damit so wendig, dass es problemlos hinter feindliche Piloten kommen kann. Man kann die Seafire sowohl als Energiejäger als auch als Kurvenkämpfer einsetzen. Am liebsten wird sie mit einem Höhenvorteil geflogen, sollte der Gegner jedoch den Fehler machen einen Kurvenkampf zu provozieren, dann sollte man diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen und sie daran erinnern mit wem sie sich gerade duellieren.

Die Entwicklung der Seafire Serie begann bereits gegen Ende des Jahres 1941 als der Fleet Air Arm (FAA) ins Leben gerufen wurde und Umbauten landgestützter Jäger für die Verwendung von Trägern getestet werden sollten. Die erste Seafire war eine Adaption von der Spitfire Mk.V und sollte sofort ein Erfolg, auch wenn Modifikationen dringend notwendig waren. Das wichtigste war natürlich das Fahrwerk und der Fanghaken am Heck – das originale Fahrwerk der Spitfire war sehr eng zusammen und so verbreiterte man es um Landungen auf Flugzeugträgerdecks zu vereinfachen. Die Fanghakenkonstruktion übte so viel Stress auf den Rumpf aus, dass auch dieser verstärkt werden musste. Da man nun das Heck und die Flügel über den Aufhängungen für zusätzliche Waffen verstärkt hatte und zusätzlich noch der Fanghaken angebracht worden war, war es nunmehr nötig zusätzliches Gewicht in die Spitze zu packen. Noch ein Funkgerät für den Einsatz auf dem Meer und die Seafire war merkbar schwerer geworden als die Spitfire.

Das Fahrwerk der Seafire war breiter als das der Spitfire.​

Mit der Zeit kamen immer mehr Modifikationen dazu und mündeten in der finalen Version der Seafire, der Seafire FR 47. Die FR 47 hatte faltbare Flügel und Flügelspitzen um sie leichter und platzsparender im Inneren eines Trägers verstauen zu können, dazu noch der unverwechselbare gegenläufige Propeller, der mehr Schub erzeugte und den Einfluss des Drehmomentes während aller Phasen des Fluges eliminierte. Sie wurde hauptsächlich in der Rolle des Flottenverteidigers eingesetzt, da sie zwar über ausgezeichnete Leistung aber auch vergleichsweise kurzen Einsatzradius verfügte. In der Anfangszeit des Korea-Krieges wurde aber auch sie als Schlachtflugzeug gegen Bodenziele eingesetzt.

Insgesamt wurden nur 90 Seafire FR 47 gebaut bevor sie 1951 bei den Kampfgruppen durch andere Flugzeuge abgelöst wurden; der FAA begann die Umstellung auf strahlgetriebene Flugzeuge nach dem Ende des Korea-Krieges.

Autor: Sean "Gingahninja" Connell


In einem der kommenden Updates werden wir das Abzeichen des 
'887. Naval Air Squadron' zu War Thunder hinzufügen:

Abzeichen von Jej 'CharlieFoxtrot' Ortiz

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Euer War Thunder Team

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