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Pz.Kpfw. KV-1B 756(r)
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Der Pz.Kpfw. KV-1B 756(r) in War Thunder

Heute wollen wir euch einen schweren Premium-Panzer auf Rang III mit einer Kampfeinstufung von 5.3 des deutschen Forschungsbaumes vorstellen, den Pz.Kpfw. KV-1B 756(r). Wie alle übrigen Premiumfahrzeuge kommt auch er voll erforscht in eure Garage. Sein Gewicht beträgt 47,5 Tonnen und seine maximale Geschwindigkeit, welche er auf gerader Strecke innerhalb von 15 Sekunden erreichen kann, beläuft sich auf 37 km/h. Seinen Turm kann er mit 12 Grad pro Sekunde drehen und mit einem voll ausgebildeten Ladeschützen kann er alle 6,2 Sekunden einen Schuss abgeben.

Der Pz.Kpfw. KV-1B 756(r)​
in der Röntgenansicht

Die Wannenfront ist sowohl oben als auch unten mit 75mm geschützt. Der untere Teil hat dabei einen Winkel von 26 Grad, während die obere Wanne einen Winkel von 31 Grad hat; eine zusätzliche Panzerung von 25mm erhöht den Schutz der Front partiell auf insgesamt 100mm. Zwischen der oberen und unteren Wanne befindet sich eine 40 mm starke Panzerung, die einen Winkel von 72 Grad hat. An den Flanken beträgt die Panzerungsstärke ebenfalls 75mm und im Heckbereich sind es im oberen Bereich 60 mm mit einem Winkel von 31 Grad und 70 mm mit 14 Grad im unteren Bereich.  Der Turmdrehkranz wird ebenfalls von zusätzlichen 25mm Panzerung nach vorne und zu den Flanken geschützt. Der Turm selber ist rundum mit 105 mm sehr gut gepanzert, wobei der Geschützmantel nur 50 mm dick ist. Die Einstiegsluke des Kommandanten ist ringsum 50 mm und die Deckenpanzerung der Wanne  30 mm dick gepanzert, die Deckenpanzerung des Turmes beträgt 40 mm.

In Sachen Feuerkraft muss sich der Pz.Kpfw. KV-1B 756(r) ebenfalls nicht verstecken, er ist mit einer 7,5-cm-KwK-40-L/48-Kanone und einem koaxial verbauten MG34 7,92mm ausgerüstet. Die Standard APCBC (Panzerbrechend mit Kappe und ballistischer Haube) Panzergranate 39 ist in der Lage in 10m bis zu 136mm gerader Panzerung und 123mm bei 30 Grad angewinkelter Panzerung zu durchschlagen, bei 60 Grad beträgt die Durchschlagsleistung noch 51mm. Bei 1000m Entfernung betragen die Werte 109mm (Panzerung ohne Winkel), 98mm (30 Grad angewinkelt) und 41mm (60 Grad angewinkelt), während die Durchschlagsleistungen bei maximaler Entfernung von 2000m nur noch 86mm (Panzerung ohne Winkel), 77mm (30 Grad angewinkelt) und 32mm (60 Grad angewinkelt) betragen. Als Alternative steht das panzerbrechende Hartkerngeschoss Panzergranate 40 zur Verfügung, welches über bessere Werte auf allen Entfernungen verfügt (bis zu 177mm) dafür aber deutlich schlechter gegen stark angewinkelte Panzerungen geeignet ist. Die dritte verfügbare Granate ist die Hohlladungsgranate 38B welche über alle Entfernungen dieselbe Durchschlagsleistung von 80mm (Panzerung ohne Winkel), 69mm (30 Grad angewinkelt) und 39mm (60 Grad angewinkelt) hat, dafür aber über eine deutlich geringere Mündungsgeschwindigkeit verfügt. Als vierte und letzte Granate steht euch nun noch die Sprenggranate 34 zur Verfügung welche sich hauptsächlich gegen weiche Ziele wie Infanterie oder leicht gepanzerte LKWs, Halbkettenfahrzeuge und Flugabwehrpanzer eignet. Die maximale Munitionsbeladung beträgt 80 Granaten und 4350 MG Patronen.

Obwohl dieser Panzer an sich ein sowjetisches Model ist, so hat er doch den recht passenden Spitznamen „Baby Tiger“ bekommen. Die Frontpanzerung ist tatsächlich sogar besser als die des Tigers (selbe Stärke aber mit 31 Grad angewinkelt), und wenn dann noch zusätzlich angewinkelt sehr widerstandsfähig gegenüber gegnerischem Feuer. Dadurch das das Getriebe im Heck verbaut ist müsst ihr euch auch kaum Sorgen darüber machen, dass ein Fronttreffer euren Panzer außer Gefecht setzt. Die Leistung der KwK ist auf der Stufe dieses Panzers vollkommen ausreichend, selbst mit der Standardgranate kann so gut wie jeder Gegner den er treffen kann durchschlagen werden, und wenn Schwachstellen getroffen werden ist sie absolut tödlich. Doch genau wie beim Tiger solltet ihr nicht dem Glauben verfallen unverwundbar zu sein. Schüsse von der Seite sind aufgrund der riesigen Treibstofftanks ausgesprochen gefährlich, denn sie können zur Explosion führen oder, wenn ihr Glück habt, „nur“ Feuer entfachen. Die Kanonenblende ist nur 50 mm stark, und obwohl es nur eine kleine Angriffsfläche bietet, können sogar kleinere Kanonen euch an dieser Stelle durchschlagen und eure Besatzung außer Gefecht setzen und eure Munition entzünden. Daher sollte man die Munitionsmenge verringern damit die Granaten aus dem Turm entfernt werden und so die Chance auf eine Munitionsexplosion verringert wird. Wenn man sich als Gegner vor dem Panzer  wiederfindet, sollte man auf den Sichtschlitz des Fahrer schießen, da dort die Zusatzpanzerung fehlt.

Mit einer starken Panzerung, guter Feuerkraft auf der Kampfeinstufung und guter Mobilität für einen schweren Panzer, ist der Pz.Kpfw. KW-1B 756(r) die Golden Eagles wert. Er wird für euch ein angenehmer schwerer Panzer sein, mit dem man große Mengen an Silver Lions und Forschungspunkte verdienen kann.



Der Pz.Kpfw. KV-1B 756(r) in der Geschichte

Als die Wehrmacht 1941 während den ersten Monaten der Operation Barbarossa zum ersten Mal auf die sowjetischen KW-1 Panzer traf, war das ein Schock. Dieser Koloss war immun gegen die deutschen 3,7 cm, 5 cm und kurzen 7,5 cm Panzerkanonen, während der KW-1 jeden deutschen Panzer aus einer beliebigen Entfernung bekämpfen konnte. Jedoch änderte sich die Situation mit dem Auftauchen der deutschen Panzerfahrzeuge vom Typ Pz.Kpfw. IV Ausf. F2 und dem StuG III Ausf. F, da beide mit der langen 7,5-cm-KwK 40 L/43 bewaffnet waren. Diese Kanone war fähig, die Frontpanzerung des KW-1 auf normale Kampfentfernungen zu durchschlagen und beendete die sowjetische Überlegenheit im Bereich der Feuerkraft. Die Sowjetunion reagierte mit neuen Varianten des KW-1, indem die Panzerung verstärkt wurde (KW-1 Mod. 1941 und Mod. 1942) oder die Mobilität auf Kosten des Panzerschutzes verbessert wurde (KW-1S). Trotz dieser Versuche wurde der KW-1 als schwerer Panzer obsolet, und durch die neuen schweren Panzer der JS-Serie ersetzt, welche eine stärkere Bewaffnung und besser gepanzert waren.

Während der erbitterten Kämpfe an der Ostfront konnten die Deutschen einige KW-1 Panzer erbeuten, die meisten von ihnen wurden von ihren Besatzungen wegen mechanischen Problemen oder wegen Gefechtseinwirkung. Die Deutschen setzten diese Panzer wieder instand, strichen sie in ihren eigenen Tarnmuster an und nutzten sie im Kampf gegen die Sowjetunion unter der Bezeichnung Pz.Kpfw. KW-1A 753(r) (für erbeutete KW-1 Mod. 1941) oder Pz.Kpfw. KW-1B 755(r) (Mod. 1942). Die Panzer wurden im Normallfall mit ihrer ursprünglichen Bewaffnung eingesetzt aber es wurde auch entschieden, einige KW-1 zu modifizieren und eine deutsche Kanone einzubauen. Das modifizierte Fahrzeug wurde als KW-1B 756(r) bezeichnet und basierte auf dem sowjetischen Mod. 1942 mit einem gegossenen Turm und 25 mm Zusatzpanzerung. Die sowjetische 76,2-mm-Kanone F-34 wurde entfernt und durch eine deutsche 7,5-cm-KwK 40 L/43 mit einer neuen Blende, die vom Pz.Kpfw. IV Ausf. G übernommen wurde, ersetzt. Diese Änderung vergrößerte die Feuerkraft des Panzers beträchtlich. Die anderen Änderungen waren eine Kommandantenkuppel mit zweiteiliger Luke, die von den Pz.Kpfw. IV übernommen wurde, eine Lüftungsanlage auf dem Dach des Turmes, übernommen von erbeuteten T-34 Mod. 1942 Panzern und zusätzliche Transportbehälter am Heck des Panzers.

Nur ein Pz.Kpfw. KW-1B 756(r) wurde gefertigt. Dieser kam zum Panzer-Regiment 204, das zur 22. Panzer-Division gehörte und wurde in der Schlacht im Kursker Bogen 1943 (Unternehmen Zitadelle) eingesetzt. Das Schicksal des Fahrzeugs ist nicht bekannt.

Autor: Jan "RayPall“ Kozák


Mit einem der folgenden Updates werden wir das
'Abzeichen der 22. Panzerdivision' zu War Thunder hinzufügen:

Abzeichen von Branislav "InkaL" Mirkov


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