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Die Vickers Wellington
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'Eroberte Vickers Wellington Mk.Ic. des Luftwaffe Test-Zentrums. Seriennummer: KX-E (L7788)',
Tarnanstrich von Paegas | hier herunterladen!


Von ihrer Leistung her war die Wellington wenig herausragend, ihre Stärke lag im Inneren. Ausgeklügelt hatte sich dies einer der innovativsten Denker der Geschichte, Sir Barnes Neville Wallis. Er entwickelte räumliche Tragwerke welche die Hülle außergewöhnlich stabil machten. Zusammen mit Reginald Kirshaw „Rex“ Pierson entwickelte er die Rekorde erzielende „Vickers Wellesley“ was ihnen den Weg zur „Wellington“ und zur noch größeren „Warwick“ eröffnen sollte. Mit lang gestreckter Flügelform und einem geräumigen Flugzeugrumpf war es in der Lage eine große Vielfalt von Aufgabenbereichen abzudecken, darunter unter anderem das Tragen von frühen Radaranlagen, und konnte selbst nach starkem Beschuss noch sicher nach Hause fliegen. Obwohl der Aufbau des Bombenschachtes die möglichen Größen an Bomben stark einschränkte, war sie doch in der Lage eine größere Zuladung zu tragen als z.B. die Heinkel He-111 H-3 und das bei größerem Einsatzradius. Es war auch eines der ersten Flugzeuge mit einem elektrischen Turm in einer verlängerten Hecksektion, was den Zielbereich immens erweiterte; es war dennoch kaum in der Lage sich gegen angreifende Jäger zu verteidigen und frühe Modelle verfügten noch nicht über selbstdichtende Treibstofftanks. Besatzungen liebten es dennoch und gaben ihm den Kosenamen „Wimpey“, nach Popeys Hamburger liebendem Freund, da beide eine korpulente Erscheinung teilten. Über 11000 Stück wurden produziert und viele Geschwader der RAF waren mit ihr ausgerüstet, darunter auch jene, die ausländische Piloten einsetzten wie Polen (4 Geschwader), Neu Seeländer (Geschwader No.75) und Tschecheslowaken (Geschwader No.311). Eine geriet in deutschen Besitz, wurde dort untersucht und für das Training eingesetzt. „Viking“, eine Passagier-Variante, wurde 1948 zum ersten rein durch Strahltriebwerke angetriebenen Transport-Prototyp.

Eine Wellington im RAF Museum Cosford,
während der Restauration

Im Spiel ist die Wimpey ein einfach zu fliegender Bomber mit einer Zuladung von bis zu 4500 Pfund (2041 Kg), die euch ein gutes Sümmchen einbringen kann. Alle Mk I, auch die deutsche premium Variante, befinden sich auf Stufe zwei und haben eine Kampfeinstufung von 3.3, sowohl in Ab als auch in RB. Die normale Variante kommt anfangs mit 10x 250 Pfund Bomben, für die anderen Zuladungen von 18x 250 Pfund oder 9x 500 Pfund ist das Upgrade zwingend erforderlich. In Arcade sollte man stets versuchen zu steigen und die Basen mit den 500 Pfund Bomben auszuschalten; eine Eskorte kann dabei nicht schaden. In Rb könnt ihr in der Luft starten und habt so den Vorteil, dass ihr eure Höhe in Geschwindigkeit umwandeln könnt, was es euch ermöglicht Ziele zu bekämpfen und euch wieder zurück zu ziehen bevor die gegnerischen Jäger erscheinen.

Wie bei jedem Bomber ist das Training der Crew und der Ausbau des Flugzeuges sehr wichtig, für die Wimpey sollte man folgende Reihenfolge einhalten: Schaltet zuerst die Munition für die 7.7 mm Türme frei, danach die TC mk.I Aufhängung für die Torpedos und dann die LBC mk.I Aufhängung. Die Munition gibt euch Zugang zur Universalmunition mit AP-I Geschossen, die euch auf dem Weg zu den Aufhängungen für die 18x 250 Pfund und 9x 500 Pfund Bomben hilfreich sein dürften. Wenn ihr diese habt könnt ihr die restlichen Module in beliebiger Reihenfolge frei schalten. Die britische Wellington bietet euch außerdem die Möglichkeit 2x 1000 Pfund mit zusätzlichen 6x 250 Pfund an Bomben mitzuführen oder eine große 4000 Pfund Bombe; letztere eignet sich besonders gut für Angriffe auf Basen und Flugfelder. Außerdem könnt ihr auch Torpedos nutzen, für en seltenen Fall, dass diese angewendet werden können und ihr mutig genug dazu seid. Die deutsche premium Wellington ist vollständig ausgebaut, verfügt aber nur über zwei Optionen wenn es um die Bomben geht, 18x 250 oder 9x 500 Pfund, Standard bei den Gurten ist bereits die Universal-Munition.

Ein Flügel ohne Triebwerk

Auf Stufe 2 sind Wimpeys tolle Waffenplattformen, ein großer Radius für die Geschütze, ein sehr stabiles Flugverhalten und (bis auf die Triebwerke) sehr robust. Wenn eure Steuerungselemente beschädigt sind kann euch die Motorsteuerung helfen einen stabilen Flug zu erhalten, was euch wiederrum die Chance gibt euch zu wehren. Aber vergesst nicht, dass es nur 7.7 mm Maschinengewehre sind, sucht also nicht unbedingt den Kampf.

Wenn ihr eine Wellington angreift konzentriert euch auf die Triebwerke, sie brennen recht schnell. Kümmert euch nicht um die Türme aber kommt auch nicht direkt von hinten, euer Gegner kann auch immer noch einen glücklichen Schuss auf euren Piloten abgeben. Prinzipiell ist es egal wo ihr die Wellington trefft, lange wird sie nicht durchhalten, Flügeltreffer beschleunigen den erfolgreichen Abschluss eures Angriffs aber deutlich.

Sowohl die britische als auch die deutsche Wellington sind im Großen und Ganzen identisch, bei der späten Variante, der Mk. Ic/Late wurden dann aber die Positionen der Bordschützen hinter die Flügel verlegt. Es ist ein ausgezeichneter Bomber bei den Briten und eine gute Alternative zur He-111 H-6 auf deutscher Seite.


Autor: Joe “Pony51” Kudrna


In einerm der kommenden Updates fügen wir das "Braying Donkey"-Abzeichen des 37. Squadron der RAF,
Ägypten 1942 und das "The Fiery Queen" Pin-up"-Abzeichen des No. 425 (Alouette) Squadron der RCAF ins Spiel ein:

Abzeichen von Jej 'CharlieFoxtrot' Ortiz and Colin 'Fenris' Muir

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