War Thunder background
Der schwere Panzer T32
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Nachdem der M4A3E2 im Sommer 1944 in Europa erfolgreich eingesetzt werden konnte, erkannte auch die US Army die Notwendigkeit für schwerer gepanzerte Panzer auf dem sich ihr bietenden Schlachtfeld.

Im Dezember 1944 richtete das High Command (Oberste Befehlsstelle) daher eine Anfrage an das Ordnance Department (vergleichbar mit dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung) für die Entwicklung einer neuen Version des M26 Pershing, welcher einen stärkeren Panzerungsschutz haben sollte. Das Ordnance Department kam dieser Forderung nach begann die Arbeit an einem neuen schweren Panzer. Anfangs versuchte man lediglich das bestehende Design des Pershings mit stärkerer Panzerung und Bewaffnung zu versehen – das Resultat war der T26E5. Schnell hatte man aber einen neuen Ansatz erdacht – man entwickelte ein vollkommen neues Fahrzeug, das aber gleichzeitig aber möglichst viele Teile mit dem M26 teilen sollte um Nachschub und Instandhaltung zu vereinfachen. Im Februar 1945, antwortete das Ordnance Department auf die Anfrage der US Army mit dem Vorschlag vier Prototypen zu bauen, die die Forderungen der US Army aber auch ihre eigenen Vorstellungen erfüllen sollten. Im März gab man dem Bau grünes Licht.

Man gab dem Bau des neuen Typs die höchste Priorität – sowohl das hölzerne Modell als auch die Blaupausen waren im April 1945 bereit. Der erste Prototyp wurde im Januar 1945 vom Chrysler Werk in Detroit fertig gestellt. Das Triebwerk des neuen Panzers war ein V12 Ford GAC Motor, in der Lage durchschnittlich 650 Ps bei 2800 U/min (und maximal 770 Ps bei 280 U/min) aufzubringen, übertragen wurde die Kraft mit einem Schalt- Wende- und Lenkgetriebe identisch zu dem, das auch schon im Prototyp des T29 zum Einsatz kam. Das neue Fahrzeug nutzte des Weiteren die Torsionsstabfederung, die auch schon der M26 nutzte. Bewaffnet war der T32 mit einer 90mm T15E2 Hochgeschwindigkeitskanone und einem koaxial angebrachten .30 cal Maschinengewehr. Die ersten beiden Prototypen besaßen außerdem noch ein Maschinengewehr frontal in der Hülle; bei den Prototypen #3 und #4 verzichtete man jedoch auf dieses. Man schickte die ersten beiden Prototypen auf das Testgelände bei Aberdeen – der dritte Prototyp sollte in Fort Knox getestet werden, während der letzte in Detroit verblieb für die Ingenieure. Für den T32 sollte der Zweite Weltkrieg aber deutlich zu kurz sein. Nach dem Konflikt wurde das Budget für alle Zweige des Militärs massiv gekürzt und so kam es nicht zur Serienfertigung. Man testet an den Prototypen aber neue Technologien die sich später noch als nützlich erweisen sollten.

In war Thunder ist der T32 auf Stufe IV der US Bodentruppen eingeordnet und hat eine Kampfeinstufung von 7.0 für alle Modi. Mit der 90 mm T15E2 Kanone kann er zwei Sorten von Munition verschießen – das T43 APCBC Geschoss, Fähig bis zu 207 mm Panzerung auf 100 m zu durchdringen und das T42 HE Geschoss. Der Panzerungsschutz des Fahrzeugs ist recht befriedigend – die geneigte Frontpanzerung bietet eine effektive Panzerung von etwa 165 mm, während die Turmfront fast 300 mm dick gepanzert ist. Ausgeglichen wird dies jedoch durch die dünne Seiten- und Heckpanzerung der Wanne – 76 und 50 mm. Die Mobilität des Panzers ist eher mittelmäßig mit einer maximalen Geschwindigkeit von 35 Km/h.

Dank der starken frontalen Turmpanzerung und einem negativen Richtbereich von bis zu 10 Grad, ist der T32 der Meister der Taktik der „teilgedeckten Stellung“, also besonders gut darin höheres Gelände zu seinem Vorteil zu nutzen. Die Durchschlagsleistung des Standardgeschosses ist durchaus ausreichend für die Gegner auf die er treffen kann; um aber einen kritischen Treffer zu landen muss ein jeder Schuss sauber gezielt sein, da das Geschoss über keine explosive Füllung verfügt. Wenn ihr euch auf der anderen Seite der Kanone wieder findet, so versucht in die Flanke oder hinter den T32 zu kommen um die dünnere Panzerung beschießen zu können. Behaltet auch im Hinterkopf, dass die Nachladezeit relativ hoch ist mit 19s, dies bedeutet, dass der T32 relativ lang schutzlos ist nach jedem Schuss.

Alles in Allem ist der t32 ein recht anspruchsvoller Panzer, der einen geübten Kommandanten benötigt, der vor allem die Positionen von vorteilhaften Stellungen im Gelände kennt. Der T32 führt euch zum Gipfel des schweren Zweigs des amerikanischen Baumes – dem M103.

Autor: Adam “BONKERS” Lisiewicz


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