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Panzerkampfwagen VIII «Maus», Teil I
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In dieser Artikelreihe werden wir die Entwicklung des Pz.Kpfw. VIII 'Maus' betrachten.
Nach einem Blick auf die Ideen und Visionen, die zur Entwicklung ihrer Prototypen geführt haben,
werden wir das berüchtigte deutsche Fahrzeug, das erfolgreich Tests auf der Schussbahn absolviert hat,
genau unter die Lupe nehmen.


Während der Endphase des Krieges begann die Führung des nationalsozialistischen Deutschlands unter Einbeziehung Adolf Hitlers mit der Verwirklichung der Idee zur Entwicklung schwerer Durchbruchspanzer. Dieses Konzept war bereits während der späten 1920er Jahre in der Sowjetunion erprobt worden, wo im Rahmen der Tiefenoperations-Doktrin die Zusammenarbeit von leichten und schnellen Panzern mit schweren Durchbruchspanzern mit mehreren Geschütztürmen als taktisches Konzept erarbeitet wurde.

Ferdinand Porsche

In der Realität stellten sich diese Panzer allerdings aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit auf dem Schlachtfeld as ineffektiv heraus. Es ist daher überrasschend, dass sich Hitler bereits gegen Ende 1942, als eine deutsche Niederlage noch nicht absehbar war, erneut diesem Konzept zuwandte. Es scheint, dass die aufkommenden Niederlagen an der Ostfront und der erhöhte Druck der Westalliierten in Afrika das deutsche Oberkommando gezwungen haben, die Bemühungen um einen Sieg im Osten zu verstärken. Damit sollten notwendige Truppen und Industrien frei gemacht werden, um die Kriegsbemühungen gegen die Vereinigten Staaten und Großbritannien zu verstärken.

Deutsche Panzerkommandanten wie General Heinz Guderian konnten die Ideen des Führers nicht völlig unterstützen. Das Holzmodell des neuen Panzerkampfwagen VIII ‘Maus’ (Sd.Kfz. 205; VK7001 / Porsche Typ 205) in Flammenwerfer-Ausführung wurde Hitler am 1. Mai 1943 vorgestellt. Guderian konnte sich für das vorgeschlagene Fahrzeug nicht begeistern und merkte bei der Präsentation das Fehlen von Verteidigungsbewaffnung an.

Hitler hatte jedoch bereits zuvor, am 4. Juni 1942, während der Demonstration des VK 100.01(P) / KV3381, der Originalversion des Panzerkampfwagen VIII ‘Maus’, großes Interesse an der Entwicklung eines solchen Fahrzeugs gezeigt. Schon dort schlug der Chefentwickler des Projekts, Ferdinand Porsche, die Erhöhung des Gefechtsgewichts des neuen Panzers von 100t auf 120t vor.

Project VK 100.01 compared to
Pz.Kpfw. VIII 'Maus'

Die schiere Größe des Panzers sowie die angedachte 14,9-cm-KwK L/40 faszinierten den deutschen Führer, der keinen Gedanken an die technischen Probleme eines solch übergroßen Fahrzeugs verschwendete. Problematisch war, dass bereits die vorherigen Entwicklungen Ferdinand Porsches aufgrund technischer Schwierigkeiten mit den Prototypen abgelehnt wurden und auch in diesem Fall die beteiligten Entwickler von der Idee der Schaffung eines ‘Superpanzers’ geblendet wurden. Der folgende Vorschlag, K3382, dessen Gewicht mittlerweile 140 Tonnen erreichte, verfügte statt der Kommandantenkanzel gar über einen zweiten Turm mit einer 7,5-cm-KwK L/24.

Auch eine dritte Ausführung wurde von Porsches Team vorgeschlagen, der Typ 205A mit Spitznamen ‘Mäuschen’. Doch all diese Projekte wurden schließlich zugunsten der Entwicklung des Panzerkampfwagen VIII ‘Maus’ aufgegeben.

Es lässt sich also festhalten, dass die Entwicklung des schweren Durchbruchspanzers ‘Maus’ keine Reaktion auf die Situation an den Fronten war, sondern mehr in der Faszination der deutschen Führung begründet lag, die einen ‘Superpanzer’ erschaffen wollte.


In der nächsten Publikation schauen wir uns an, wie der Bau der unterschiedlichen
experimentellen Ausführungen des Panzerkampfwagen VIII ‘Maus’ verlaufen ist!

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