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Operation Taifun
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“Operation Taifun” war der Name der deutschen Offensive an der Ostfront, die am 2. Oktober 1941 begann. Nach der Invasion der Sowjetunion im Sommer 1941 sah es düster aus für die Rote Armee. Im Norden marschierte die Wehrmacht mit der Heeresgruppe “Nord” durch das Baltikum und schloss die Stadt Leningrad ein. Im Süden eroberten die deutschen Streitkräfte Kiew, isolierten die Halbinsel Krim und nahmen das strategisch wichtige Donezbecken in der Ostukraine ein. Im Anschluss bereitete die Wehrmacht nun eine Offensive gegen die Hauptstadt der UdSSR selbst vor - Moskau.
 

Deutsche Sturmgeschütze im Vormarsch
während Operation Taifun

Die Heeresgruppe “Mitte”, welche kurz zuvor noch in Kämpfe in Weißrussland (Białystok und Minsk) und der Zentralsowjetunion (Smolensk) verstrickt war, wurde mit der Einnahme der Stadt beauftragt. Obwohl sie immer noch wie eine bedrohliche Streitkraft wirkte, stellten sich den deutschen Soldaten nicht wenige Probleme als fast unlösbar heraus. Die überdehnten Versorgungslinien verhinderten oft dringend benötigten Nachschub und große Teile der Soldaten waren nicht voll ausgerüstet. Viele Panzer und Schützenpanzer waren nicht mehr voll einsatzfähig nach den vorangegangenen Kämpfen. Ungeachtet dieser Tatsachen befehligte Generalfeldmarschall Fedor von Bock trotzdem eine Streitmacht von 2 Millionen Soldaten, 1000 Panzern und 549 Flugzeugen. Von den Truppen wurde erwartet nach Moskau vorzustoßen und jede gegnerische Streitmacht wie zuvor zu isolieren und einzukesseln.
 

Auf der Seite der Roten Armee wurde hastig eine doppelte Verteidigungslinie errichtet. Kurz bevor die Offensive begann, konnte die Rote Armee auf die “Reservefront” unter dem Befehl vom Marschall der Sowjetunion Siemon Budjonny und die “Brjansker Front” unter Generalleutnant Andriei Yeromienko zählen. Die zweite Verteidigungslinie wurde durch die Truppen der “Westfront” unter dem Befehl von Generalleutnant Ivan Konew gehalten. Insgesamt bestand die Verteidigungsstreitmacht der Roten Armee aus rund 1,3 Millionen Soldaten, 3000 Panzern und 545 Flugzeugen.
 

Schwere M1931-Haubitze der Roten Armee
bei der Unterstützung der Verteidigung

Am 30. September begann die erste Phase der deutschen Operation. Die 2. Panzerarmee unter Generaloberst Heinz Guderian begann ihren Angriff auf die Stadt Orel. Drei Tage später begann mit dem Angriff der 3. und 4. Panzerarmee auf die sowjetischen Streitkräfte der “Reservefront” im Raum Wjasma die Hauptphase der Operation “Taifun”. Der deutsche Angriff war unaufhaltsam, und obwohl die sowjetischen Soldaten mutig kämpften wurden sie schnell bei Wjasma eingekesselt. Zur selben Zeit nahm die Armee unter Guderian Orel ein, umfasste die gegnerischen Streitkräfte und schloss sie in einen weiteren Kessel bei Brjansk ein. Insgesamt wurden 5 Sowjetarmeen bei der Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk eingeschlossen. Während die meisten sowjetischen Soldaten im Kampf fielen oder in Gefangenschaft gerieten, schafften einige sich der Einkesselung zu entziehen und starteten vereinzelt Gegenangriffe.
 

Der Erfolg des ersten Vorstoßes der Wehrmacht währte trotzdem nur kurz. Durch überdehnte Nachschublinien, erschöpfte Soldaten und dem sich verschlechternden Wetter blieb der anfänglich erfolgreiche deutsche Angriff nicht in Schwung. Die Rote Armee, obwohl geschlagen, schaffte es sich neu zu formieren und die Verteidigungslinien nahe der Hauptstadt auszubauen. Die Entscheidungsschlacht um Moskau sollte sehr bald beginnen.
 

Autor: Adam “BONKERS” Lisiewicz


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