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Yakovlev Yak-3
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'Yakovlev Yak-3, Blaue 24, 1945', Tarnasntrich von DrNooooo | hier herunterladen

Die Planung für die Gestaltung eines neuen Jägers für die Rote Armee begann bei Yakovlev (dt. transl. 'Jakowlew') bereits 1941. Zu dieser Zeit präsentierte die Entwicklungsabteilung den Prototyp I-30, der eine Alternative zur bereits eingeführten Yak-1 darstellen sollte. Jedoch bedeuteten die deutsche Invasion und der Mangel an Aluminium vorerst das Ende für das Projekt. Yakovlev griff die Idee erneut auf, als 1943 an einer verbesserten Version der Yak-1 gearbeitet wurde. Nun beschloss man allerdings die in die Jahre gekommenen Yak-1 und Yak-7 vollständig durch ein neues Modell zu ersetzen. Die neue Maschine wurde auf den Namen Yak-3 getauft und wurde 1944 an die Truppe ausgegeben.
 

Der neue Jäger erlangte schnell unter den sowjetischen Piloten große Beliebtheit. Dabei wurden vor allem die solide Bewaffnungskombination von zwei 12,7-mm-Berezin-UBS-Maschinengewehren und einer 20-mm-ShVAK-Maschinenkanone, sowie die einfache Steuerbarkeit und die guten Leistungsmerkmale beim Einsatz auf niedriger Flughöhe gelobt. Marcel Albert, das französische Ass mit den meisten Abschüssen unter den französischen Jagdpiloten, sagte, dass die Yak-3 neben der P-51 Mustang und der Supermarine Spitfire eines der besten Flugzeuge des Krieges gewesen sei. Nach dem Krieg wurde die Yak-3 auch bei den Luftwaffen des sozialistischen Jugoslawien und Polen genutzt.
 

Im Spiel befindet sich die Yak-3 auf Rang III mit einer Kampfeinstufung von 4.0. Sie verfügt über viele der Stärken ihres realen Gegenstücks, wie einen leichten Rahmen, der von einem starken Klimov-VK-105-Motor angetrieben wird. Damit erreicht das Flugzeug eine gute Steigleistung und Beschleunigung und ist vor allem auf geringen Höhen sehr wendig. Trotz dieser Stärke auf geringen Höhen lässt ihre Leistungsfähigkeit auf größeren Höhen jedoch zu wünschen übrig. Yak-3 Piloten sollten ihr Flugzeug daher nie höher als fünf Kilometer fliegen, um die Stärken ihres Flugzeuges voll ausnutzen zu können. Im Bedarfsfall kann sie auch für 'Boom-&-Zoom'-Manöver genutzt werden, wenn beachtet wird, dass die Flügel keine übermäßige Belastung vertragen. Die Geschwindigkeit beim Sturz sollte daher stets kontrolliert und auf zu abrupte Manöver bei hohen Geschwindigkeiten verzichtet werden.
 

Die Bewaffnung befindet sich zentral in der Flugzeugnase und ist mehr als ausreichend, um jeden potentiellen Gegner bekämpfen zu können. Ein zusätzlicher Vorteil, den die zentral montierten Waffen mit sich bringen, ist die Tatsache, dass sich der Pilot keine allzu großen Gedanken über die Konvergenz der Geschossbahnen machen muss. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass nicht allzu viel Raum für Munition bleibt und man lediglich 120 Patronen für die 20-mm-MK und 250 Patronen pro 12,7-mm-MG zur Verfügung hat. Es ist daher anzuraten, nur dann zu schießen, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Treffers groß ist. Bezüglich der Auswahl der Munitionsart lässt sich festhalten, dass die Munition gegen Bodenziele für Maschinenkanone und Maschinengewehre eine gute Wahl darstellt. Während die 12,7-mm- Gurte über viele panzerbrechende Geschosse verfügen, ist der 20-mm-Gurt mit hochexplosiven Granaten versehen. Beide zusammen ergänzen sich in der Trefferwirkung sehr gut.
 

Alles in allem kann die Yak-3 als wahrer Tausendsassa unter den Flugzeugen bezeichnet werden: Sie ist in vielerlei Hinsicht ein gutes Flugzeug,aber in keiner Eigenschaft wirklich überlegen. In der Lage jede gestellte Rolle zu erfüllen, wird sie in keiner überragen: vergleichbare US-amerikanische und deutsche Flugzeuge werden dank einer höheren zulässigen Sturzgeschwindigkeit besser ihre Energie während „Boom and Zoom“ Manövern handhaben können, während britische und japanische Flugzeuge in den meisten Fällen die Oberhand im Kurvenkampf behalten werden. Und doch ist die Yak-3 ein sehr potentes Flugzeug, das - einen guten Piloten vorausgesetzt - nicht unterschätzt werden sollte.
 

Autor: Adam “BONKERS” Lisiewicz



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