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Anbruch des Strahlflugzeug-Zeitalters bei der britischen Marine
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'Vampire FB.5, 771 Naval Air Squadron, Fleet Air Arm, Scapa Flow, Portsmouth' Tarnanstrich von TheOmega89hier herunterladen


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Am 3. Dezember 1945 schrieb Lieutenant Commander Eric „Winkle“ Brown Geschichte, als er erfolgreich die erste Trägerlandung eines Strahlflugzeugs durchführte, als er mit seiner Sea Vampire  sicher auf dem Deck der HMS Ocean landete.

 

De Havilland Sea Vampire LZ551 von Lieutenant Commander Eric
“Winkle” Brown bei Kontrollen

 

Dem Erfolg der Sea Vampire nacheifernd, zeigte man mit immer neuen Modellen, dass strahlgetriebene Flugzeuge durchaus auch eine Möglichkeit für den britischen Fleet Air Arm darstellten, die Marineluftstreitkräfte der britischen Armee. Gloster nahm zwei Meteor F3, rüstete sie mit Derwent-Mk.5-Triebwerken und einem Fanghaken aus und ließ sie anschließend eine Landung auf der HMS Illustrious erproben. Zu dieser Zeit zeigte sich allerdings schon, dass das Konzept der Meteor zu altern begann und man entschloss sich, sie nicht zu nutzen.

 

Zur gleichen Zeit, zwischen 1947 und 1955, testete De Havilland noch immer mit der Vampire auf hoher See, darunter auch solch bizarre Experimente wie ein gummiertes Flugdeck auf der HMS Ocean. In der Theorie sollte dies die Notwendigkeit für das Vorhandensein des Fanghakens entfernen, um so den Platz besser für die Mitnahme von Treibstoff optimieren zu können, was im Umkehrschluss eine höhere Einsatzreichweite ermöglicht hätte. Es ist wohl unnötig zu sagen, dass man diese Idee nicht übernommen hat, hauptsächlich aus der Befürchtung heraus, dass ein durchschnittlicher Pilot, in einer Zeit in der die Flugzeuge selber noch in den Kinderschuhen steckten, mit solchen Bedingungen überfordert gewesen wäre.

 

Hawker Sea Hawks des 806 Naval Air
Squadron starten gleichzeitig ihre
Antriebe auf der HMS Eagle

Das erste strahlgetriebene Flugzeug, das beim Fleet Air Arm den Einsatzstatus erreichte, war die Supermarine Attacker im August des Jahres 1951. Die Attacker war insofern einzigartig, dass sie bestimmte Teile der, von Supermarine als Ersatz für die Spitfire geplanten, Spiteful nutzte. Die Flügel, das vordere Fahrwerk und die Bewaffnung wurden von der mit einem Kolbenmotor getriebenen Spiteful übernommen. Das Strahlflugzeug verfügte außerdem über ein Laufrad am Heck, was für Strahlflugzeuge der Nachkriegszeit eher ungewöhnlich war. Obwohl die landgestützte Variante es nicht schaffte die Royal Air Force im Jahr 1946 zu beeindrucken, die mit den bereits verwendeten Flugzeugen Vampire und Meteor zufrieden war, zeigte der Fleet Air Arm Interesse am Entwurf von Supermarine. Der auf maritime Bedürfnisse umgebaute Prototyp der Attacker hob erstmals 1947 ab und die ersten regulären Modelle konnten 1950 ausgeliefert werden. Dennoch war sie nur eine Notlösung bis zur Vollendung modernerer Flugzeuge und so wurde sie bereits 1954 außer Dienst gestellt.

 

Hawker hatte die Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen und arbeitete ebenfalls an neuen Entwicklungen. Zu den Ergebnissen zählen unter anderem die P.1040 und P.1072, die in der 1947 erstmals geflogenen Sea Hawk mündeten. Anfangs versuchte Hawker seine bereits bestehenden Modelle Tempest, Fury und Sea Fury zu strahlgetriebenen Modellen wie der P.1035 weiterzuentwickeln. Dabei wurde durch die vorgeschlagenen Anpassungen des Luftfahrtministerium und neue an das Flugzeug gestellte Anforderungen eine radikale Umgestaltung des Entwurfs nötig.  Die reine Marineversion flog erstmals 1948 und führte nach einigen Verbesserungen 1949 zum ersten Mal Trägerlandungen auf der HMS Illustious durch. Obwohl die Sea Hawk in Korea nicht zum Einsatz kam, zeigte sie ihren Wert während der Krise am Suezkanal 1956, wo sie ausgiebig eingesetzt wurde. Auch exportierte man die Sea Hawk, zum Beispiel nach Deutschland, wo sie in den Marinefliegergeschwadern 1 und 2 zum Einsatz kam. Weitere Abnehmer waren die Königliche Niederländische Marine und Indien. Letztenendes machte die Sea Hawk der Royal Navy 1958 Platz für die Supermarine Scimitar und De Havailland Sea Vixen, jedoch nicht ohne wertvolle Informationen und Erfahrungen an das nächste Modell aus dem Hause Hawker weiterzugeben, der Hunter.

 

Eine De Havilland Sea Venom an
Bord des US-Trägers USS Saratoga

Die Venom von De Havailland, eine Weiterentwicklung der überaus erfolgreichen Vampire, schien die logische Wahl für den Fleet Air Arm zu sein, als es um die Adaption eines Jägers für die Verwendung auf See ging. Die Venom sollte die Aufgabe des Allwetterjägers (FAW) übernehmen und so wurde sie unter der Bezeichnung FAW.20 eingeführt. Angetrieben von einem DH-Ghost-103-Strahltriebwerk und der exakt gleichen Bewaffnung, die auch die Venom besaß, wurde sie jedoch zusätzlich mit schwenkbaren Flügeln, einem Fanghaken und einem stabileren Fahrwerk versehen. Die Sea Venom überdauerte viele ihrer Zeitgenossen, wurde weiter zu verschiedenen Allwetterversionen optimiert und nachträglich mit elektronischen Gegenmaßnahmen versehen (ECM). Doch De Havailland arbeitet bereits nach ihrer Einführung an ihrem Folgemodell, der DH.110 Sea Vixen, der Krönung der Evolution, welche mit der Venom begann.

 

Autor: Scott “Smin1080p” Maynard


Ihr könnt die für War Thunder geplanten Flugzeuge der Fleet Air Arm bereits im aktualisierten Forschungsbaum sehen, darin eingeschlossen die Attacker FB 2, Hawker Sea Hawk F1 und De Havailland Sea Venom:

 


Wir sehen uns am Himmel von War Thunder!


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