28 Juli 2015

[DEV-BLOG] Britische Panzer in War Thunder


Liebe Freunde!

Seit wir mit der Entwicklung von War Thunder begonnen haben, streben wir eine möglichst hohe Diversität in den Inhalten an, die unseren Spielern zur Verfügung stehen. Wir haben neue Flugzeuge und Schauplätze hinzugefügt und Landstreitkräfte für die UdSSR und Deutschland vorgestellt, denen später ein Forschungsbaum für die USA folgte. Und natürlich hatten wir nie die Absicht, hier aufzuhören. Daher präsentieren wir euch heute mit Stolz ein weiteres Projekt, an dem unsere Entwickler schon seit einer ganzen Weile mit größter Mühe gearbeitet haben: die Landstreitkräfte Großbritanniens!

Schnell und tödlich, schwer und gut geschützt, wunderschön und schlagkräftig - hier sind sie: Die vierte Nation in War Thunder erhält ihre Landstreitkräfte. Der Entwurf britischer Landfahrzeuge war hinsichtlich der Kombination von Bewaffnung und Panzerung ungewöhnlich, so entstanden häufig einzigartige Fahrzeuge, von denen keine vergleichbaren Exemplare in den Truppen anderer Nationen existierten.

In diesem ersten Entwicklertagebuch über die britischen Landstreitkräfte möchten wir unseren Spielern drei berühmte britische Entwicklungen vorstellen, die in den Streitkräften Großbritanniens während und nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Dienst verrichteten. Allein die hier gezeigten Beispiele zeigen, wie unterschiedlich und anders der britische Ansatz bei der Panzerentwicklung war, was zu einmaligen Fahrzeugen führte, die unsere Spieler bald selbst in War Thunder ausprobieren können.

Mittelschwerer Kreuzerpanzer A34 “Comet”



Der A34 ‘Comet’ war eine Weiterentwicklung des ‘Cromwell’. Dieses eindrucksvolle Fahrzeug wurde vom britischen Oberkommando als das beste Fahrzeug seiner Klasse bezeichnet, da es bei einem Gewicht von nur 33 Tonnen über größere Schlagkraft als alle anderen vergleichbaren Fahrzeuge der Alliierten verfügte. Das einzige andere Fahrzeug der britischen Landstreitkräfte, das mit dem Comet vergleichbar war, war der Sherman Firefly, der dem erstgenannten in allen Bereichen mit Ausnahme der Durchschlagsleistung des Hauptgeschützes unterlegen war.

Der ‘Comet’ wurde so modifiziert, dass er ein 17-Pfünder-Panzerabwehrgeschütz führen konnte, das sich bereits im Einsatz als Feldgeschütz ausgezeichnet hatte. Gleichzeitig wurde die Panzerung des Turms verstärkt, während die Wanne vom ‘Cromwell’ übernommen wurde. Im Spiel tritt der ‘Comet’ gegen Fahrzeuge auf Rang III und IV an und kann dort seine Stärken ausspielen. Auf den Panzerungsschutz sollten sich seine Fahrer allerdings nicht verlassen, denn die unangewinkelten Panzerplatten bieten nicht den besten Schutz. Richtig eingesetzt, können exzellente Manövrierbarkeit und Geschützleistung dafür eingesetzt werden, gegnerische Panzer und Selbstfahrlafetten hinter den feindlichen Linien zu jagen und auszuschalten.


Schwerer Infanterie-Unterstützungspanzer Churchill Mk.III


Der ‘Churchill’ ist ein legendärer, britischer Infanterie-Unterstützungspanzer. Dank seinem erfolgreichen Entwurfskonzept mit ausgezeichnetem Panzerungsschutz nahm der ‘Churchill’ erfolgreich an Einsätzen auf verschiedenen Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkriegs teil, inklusive Teilen der Schlacht um Kursk und des Koreakriegs. Die extrem geringe Höchstgeschwindigkeit auf Straßen und im Gelände wurde mit einem guten Panzerungsschutz ausgeglichen. Der Mk. III ist mit einem 6-Pfünder-Panzerabwehrgeschütz (57 mm) ausgestattet, dessen Durchschlagsleistung auf mittleren bis größeren Distanzen unzureichend gegen manche gegnerische Fahrzeuge sein kann. Daher sind ‘Churchill’-Faher dazu angehalten, langsam aber sicher die Distanz zum Gegner zu verringern und Feinde auf nahe Distanzen unter Beschuss zu nehmen. Gleichzeitig können sie so verbündeten Fahrzeugen durch ihre massive Bauform Deckung geben.


Mittelschwerer Panzer Centurion Mk.3


Diese Modifikation des britischen ‘Centurion’-Panzers wurde mit einem QF-20-Pounder-Hauptgeschütz (83.8 mm) ausgestattet, bei dem es sich um einzigartiges Geschütz handelt. Dieses extrem schlagkräftige Geschütz basierte auf der berüchtigten deutschen 8,8-cm-KwK 43 und war das erste, das so-genannte Treibkräfig-Geschosse verschießen konnte. Dabei handelt es sich um Projektile, die von einem sich nach dem Schuss selbst abwerfenden Treibkäfig - dem Sabot - umgeben sind. Die späte Einführung führte dazu, dass das Fahrzeug nicht mehr aktiv am Zweiten Weltkrieg teilnahm, doch es konnte in späteren Konflikten wie dem Koreakrieg und Vietnamkrieg seine Effektivität beweisen. In War Thunder wird das Fahrzeug seinen rechtmäßigen Platz auf Rang IV einnehmen, wo es für die späteren Ausführungen des Panther und den T-44 ein würdiger Gegner sein wird.



Schon dieses Jahr in War Thunder!

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